ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Startseite
  Neuigkeiten
  Historie
  Pressestimmen
  Redaktion
  Kontakt
  Sitemap
  Haftungsausschluss
  Impressum


NEUIGKEITENals RSS-Feed abonnieren

08.09.2011
Wie ich mein persönliches Hilfspaket mit Griechenland schnürte. (Wolfgang Back)

Ich hatte mal wieder ziemlichen Blödsinn  fabriziert. Seit einiger Zeit habe ich einen 16 GB Cruzer Stick von Sandisk. Dieser hatte das mittlerweile abgehalfterte U3 Format gespeichert. Da ich nur noch meinen Safestick für gespeicherte Dokumente benutze, wollte ich dieses lästige Beiwerk einfach auf dem Stick löschen. Irgendwie hatte ich keine Idee, dass man da nach Vorschrift vorgehen muss. Mein einfaches Löschen der Dateien führte nämlich dazu, dass der Stick nunmehr zu nichts mehr taugte. Bevor ich den Stick in den Müll beförderte, wollte ich es mit einem Formatbefehl versuchen. Doch der machte jetzt immerhin aus einem 16GB Stick einen Stick mit gerade einmal 3GB. Pech gehabt?
Etwa ein Jahr lang begnügte ich mit dieser Speicherkapazität. Gestern jedoch wurmte es mich, dass eine Datei mit 12 GB auf einen Stick abspeichern musste. Meine drei 8GB Sticks kann man ja bekanntlich für solche Probleme nicht parallel schalten. So blieb mir nur noch den ehemals 16GB Stick wieder auf Vordermann zu bringen.
Nachdem ich bei Sandisc auf der Homepage so einiges über U3 gelesen hatte, dämmerte mir schon so einiges, was ich wohl falsch gemacht hatte. Und dann entdeckte ich einen ziemlich versteckten Menüpunkt: Chat. Nach der üblichen Registrierung meldete sich tatsächlich ein Tom B., der mich begrüßte und tatsächlich nach meinem Problem fragte. Ich dachte schon, dass dies ja fast nur so ein Eliza (Prof. Weizenbaum) - Verschnitt sein kann, denn welche Firma setzt schon einen Mann an den Computer, der Auskunft gibt. Sonst erlebt man ja bei den Hotlines meistens, dass man richtig abgezockt wird.

Ich wollte es Tom B. nicht zu leicht machen und verwendete für das Wort Stick einen Speicherstab. Damit, dachte ich, könnte man den Rechner auf der anderen Seite ins Schwitzen bringen. Amerikanische Firma und dann dieses Wort Speicherstab. Ob das wohl in den Ausnahmen abgespeichert wurde? Doch Tom B. machte das nichts aus. Er hatte mein Problem begriffen und antwortete, dass ich U3 falsch gelöscht hätte und nun erst U3 wieder aufspielen muss. Dazu kam eine optische Schritt für Schritt Anleitung als Link. Und dann, so Tom B., soll ich U3 richtig entfernen. Prompt wurde auch hierfür ein Link mit einer Anleitung geliefert. Es ging übrigens ruckzuck mit der Wiederherstellung. Jetzt glänzt der Speicherstab wieder mit 16GB.
Ich bedankte mich bei Tom B. für diese guten Tipps und fragte ihn noch, wo er denn gerade sitzt. Denn bei der Kommunikation merkte ich ein wenig, dass es sich um keinen Geburtsdeutschen handeln kann. Mich überraschte die Antwort: "in Griechenland".
Somit habe ich meinen persönlichen Frieden mit unserem teuren Rettungsschirm geschlossen. Ein paar Drachmen wurden mir immerhin zurückgespielt.

7 Kommentare
zurück zum Archiv

Druckversion Impressum Haftungsausschluss