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30.09.2011
Das darf doch nicht wahr sein (Wolfgang Back)

Ich wähnte mich eigentlich immer auf der sicheren Seite. ABO Fallen und ähnliche Abzocken müssten mir eigentlich unbekannt sein. Doch jetzt habe ich ein seltsames Erlebnis verarbeiten müssen. Mein iphone lief lange Zeit auf Rechnungslegung der Voxmundi. Ich habe mich deshalb überhaupt nicht um die Rechnungen gekümmert. Da wir seit einiger Zeit mit unserer Sendung die Firma verlassen haben, geht der Vertrag für das Handy jetzt auf mich über. Als ich heute die Onlinerechnung aufrief, stolperte ich über eine Position, die ich mir nicht erklären konnte. 15.96 Euro oder so ähnlich wurden auf Rechnung der Telekom abgebucht. Eine Firma Cellvision hat dieses Geld empfangen. Wie sich herausstellt, ist Cellfish als Abzockfirma bekannt.
Es bleibt ein Skandal, was hier abgezogen wird. Hier begeben sich Provider in die Richtung "illegal". Niemand weiss, was Cellfish eigentlich liefert; dennoch werden Gebühren für ein ABO abgebucht. Manchmal wünscht man sich die alte Bundespost wieder zurück, wenn man bedenkt, was die Töchter dieser ehrwürdigen Institution an fairen Geschäften ablieferten.
Ich war völlig neben der Kappe, dass gerade mir so etwas passieren kann. Nein, mir ist es ja gar nicht passiert. Tausende User werden betroffen sein, bei denen in den Rechnungen ein ABO Betrag von 15.80 gar nicht auffallen wird.
Der Kunde muss wissen, was passieren kann und er muss widersprechen. Er muss die Drittanbieter ausschließen.
Unglaublich ist die Haltung der Provider.
Wenn ein User irgendwo anklickt, dann klickt er ja mit Bewusstsein das Feld an. Wenn er ein ABO abschließt, dann muss er natürlich die Wahl einhalten. Das ABO muss natürlich bezahlt werden.
Es sei denn, wenn man Drittanbietern das Abbuchen von Providerkonten verbietet. Ich habe dies jetzt relativ schnell bei der Telekom einrichten lassen können.
Diese ABO Fallen können jetzt nicht mehr als Einzugsknecht für die Betrügerfirmen herhalten. Unglaublich, dass es nicht anders geregelt ist. Besser wäre ein voreingestelltes Verbot dieser ABO Verträge. Wer will, der kann ja die Positionen später freischalten lassen.
Dass mich gerade jetzt diese Abzocke in Aufregung bringt, ist schon vorbestimmt.
Morgen werden wir in unserer neuen Sendung über die rechtlichen Probleme im Internet berichten. Dazu gehört auch der vorgeschilderte Fall. Leider war der Fall während der Sendung noch nicht bekannt.
Sie sollten einschalten, denn es werden viele Probleme von unserem Fachmann angesprochen.

Montag Abend 20:00 Uhr wird die Sendung online sein. Sie ist 1 Stunde lang.

Warum der Titel "Das darf doch nicht wahr sein" gewählt wurde, bezieht sich darauf, dass die Provider diese Trickbetrügereien heimlich ausführen und dabei sogar Geld verdienen.

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