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09.10.2011
Otto Müller war auch ein Genie (Wolfgang Back)

Der Tod von Steve Jobs setzte unglaubliche Animositäten in die Welt. Das Forum hat versucht, mir eine Blessur zuzufügen, weil ich ehrlich berichtet habe. Warum gerade W.R. sich ausdrücklich von meinem Blog distanzierte ist mir nicht ganz klar geworden. Eigentlich dachte ich daran, dass wir die Apple Geschichte gemeinsam wahrgenommen haben. Und -so dachte ich - dass die Erfahrungen mit Apple in der zweiten Phase gemeinsam negativ betrachtet wurden. Da gab es Leihvertäge mit 20 Seiten Papier; da gab es fast einen Strafprozess, weil von den Leihprodukten eine Maus bei der Rücksendung fehlte. Alles vergessen?

Es gab auch andere Erfinder, die bedeutend weniger Bohei um ihre Erfindungen machten. Ich denke da an Otto Müller, der seinen Hyperstone Chip in seinem Kopf komplett entwickelte und damit in Asien Erfolg hatte. Leider hatte er auf die Fa. Siemens gesetzt, die jedoch kurz vor Ende  der Zusammenarbeit absprasng. Der Hyperstone Prozessor fand seinen Weg in die Telekommunikation in Taiwan. In Deutschland verpasste man den Zugriff auf den Chip.


In der Mitte des Bildes ist Otto Müller im Gespräch zu sehen

Der Entwickler des Prozessors war Otto Müller, der sich in Konstanz eine kleine Firma hielt, die dieses Juwel entwickelte. Otto Müller kam aus dem Hause Nixdorf, überwarf sich dort und entwickelte ab sofort neue technische Projekte. Der Hyperstone war so gut gelungen, dass asiatische Firmen diesen Chip in Faxgeräte und andere Kommunikationsgeräte einbauten. Er war einfach dem Pentium überlegen, weil er haargenau auf die Bedürfnisse entwickelt wurde.

Otto Müller ging jeden Tag spazieren - rund um den Bodensee. Das ist eigentlich nichts Besonderes. Doch während normale Spaziergänger die Natur geniessen, lief in Müllers Hirn der Bauplan eines neuen Prozessors ab. Die im Geiste entwickelten Strukturen waren so scharf, dass daraus ein Prozessorlayout wurde - ohne Entwicklungsabteilung - eine Onemanshow.

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