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29.12.2011
Wer möchte nicht steinreich werden wie Donald Duck? (Wolfgang Back)

Ich bin wirklich kein reicher Mann. Dafür habe ich viel zu viele Chancen ausgelassen. Für mich galt immer als Maxime, dass ich genügend Geld habe, um angenehm zu leben. Und ich entdeckte aufgrund meiner Erziehung, dass ein sparsames Leben mitunter Überschüsse produzieren kann.
Nachdem alle Jugendträume wie Porsche und eigene Wohnung erfüllt waren, kam schon der Rückzug aus der der Welt des Überflusses, als man mir den Porsche klaute. 3 Tage war dies ein schrecklich schmerzhaftes Erlebnis; doch schon bald überfiel mich die klare Sicht.
Was sollte eigentlich mein Porsche zum Ausdruck bringen? Es war nur noch ein unvernünftiges Anhängsel, das einen verklärten Geist voraussetzte. Doch es gab keine vernünftigen Gründe mehr, ein immer teurer werdendes altes Auto zu fahren.

Der Porsche war weg und ich ging den radikalsten Weg, indem ich mich für einen Smart entschied. Kaum jemand aus meinem Bekanntenkreis konnte diese Entscheidung verstehen; doch ich bin nach wie vor freudig über diese Entscheidung gestimmt.

Und heute Abend bin ich ein zweites persönliches Problem angegangen. Wie oben angedeutet, habe ich ein paar Euro auf mein Konto gerettet. In den letzten Jahren war ich komplett zurückhaltend und stehe immer vor meinem Konto und sehe, dass ich weniger als die Inflationskosten erhalte. Ich schreckte in den letzten Jahren vor Finanzaktivationen zurück. "Was ist, wenn das in die Luft fliegt und sich als Luftblase entlädt."

Eigentlich hoffte ich auf meine langjährige Bank, dass sie mir ein attraktives Angebot macht. Doch mehr als 1 Prozent war nicht drin, da ja auch die Banken bei der EZB  sich mit Geld für 1% eindecken können. Warum sollten sie mir deshalb 2% oder mehr geben?

Heute Abend habe ich mich einmal vom Testsieger der Tagesgeldeinlagen über Monate hinweg überzeugen lassen.

Die Bank of Scotland ist immer dabei, wenn es um hohe Zinsen geht. Doch meine Vorstellung, mal schnell 1000 Euro als Festgeld zu setzen, um an der Zinszusage von 2,7 % zu profitieren, war nicht sofort umzusetzen. Die Eröffnung des Kontos bei der Bank of Scotland kann nicht nur online erfolgen. Dazwischengeschaltet ist die Personifizierung mit Personalausweis oder Reisepass. Man muss eine richtige Postfiliale aufsuchen (keine Postagentur), um eine Bestätigung zu erhalten. Erst dann wird ein Konto auf aktiv gestellt.

Da es um Geld geht, ist Vorsicht natürlich geboten. Auch die Frage darf man stellen: "Wenn die EZB für Banken Geld für 1% verschleudert; warum zahlt die Bank of Scotland dann freiwillig 2,7 Prozent für meine Einzahlung? Gibt es da doch einen Haken?

Man kann jetzt trefflich über die Auswirkungen diskutieren.Sind meine 1000 Euro, die ich bei der Bank of Scotland investierte, im höchsten Grad von einem Verlust betroffen? Oder bin ich auf der Gewinnerstraße?


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