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18.03.2012
Sparbücher gehören der Vergangenheit an (Wolfgang Back)

Heute kramte ich in alten Akten und plötzlich fiel aus aus einem Ordner ein Sparbuch heraus. Dieses Sparbuch bewegte mich für eine längere Zeit. Das Lesen in diesem Buch rief jede Menge Erinnerungen auf. Eigentlich ist die Führung eines Sparbuchs schon als "historisch" zu bezeichnen. Die Zinsen sind minimal, wenn man heute Geld auf ein Sparbuch einzahlt. Das Sparbuch kann nicht Online verwaltet werden. Wer an einen größeren Betrag kommen möchte, der muss immer noch eine Kündigungsfrist von 3 Monaten in Kauf nehmen. Das ist wahrlich nicht mehr up to date.



Für mich war die Einsicht in dieses alte Buch mit Erinnerungen versehen. Ich entdeckte, dass ich da eine große Summe abgehoben hatte, die höher als 20.000 Mark war. Mir fiel es dann wieder ein, was dagegen stand. Ich hatte mir einen Exoten als Auto bestellt. 27.000 kostete er - das weiß ich noch ziemlich genau. Eigentlich hätte ich damaqls schon gerne einen Porsche gefahren; doch der war noch zu teuer. Der TVR Taimar, den ich mir damals aus England bestellt habe, hatt schon einige exotische Faktoren. Es war immerhin der erste Taimar, der aus England geliefert wurde. Der Begriff Taimar bedeutete, dass die Heckklappe zu öffnen war. Der Vorgänger hatte die gleiche Form, war jedoch ohne Tür im Heck.


TVR Lange Schnauze - kurzes Heck

Es war ein unglaublich erhabenes Gefühl, als ich die ersten Kilometer damit fahren konnte. Das Auto mit seiner 3 Liter Fordmaschine war einfach ein Traum.

Später zerbröselte dieser Traum, als das Auto immer unzuverlässiger wurde. Die Elektrik war typisch englisch und alle Bauteile hatten Probleme, den Anschluß an das Serienauto zu finden. Manchmal traute ich mich nicht mehr aus Köln herauszufahren, da meistens ein Abschleppwagen mit im Spiel war.

Doch zurück zum Sparbuch. Im Moment habe ich wieder 4 verschiedene Bücher zu verwalten. Meine Eltern legten im guten Glauben an die Kraft des Sparbuches alle Einlagen als Multizins Sparbücher aqn. Das war damals auch die richtige Anlage. Doch heute möchte ich nicht unbedingt mit diesen Sparbüchern hantieren. Immer wieder erfährt man, dass man drei Monate Sperrfrist einzuhalten hat, um an das eigene Geld zu kommen.

Mittlerweile hat das normale Sparbuch wohl sämtliche Reize verloren. So weit ich weiß, hat die Deutsche Bank und andere Institute schon auf die Führung von traditionellen Sparbüchern verzichtet.

Wer heute ohne grosses Risiko ein bisschen mehr aus dem Guthaben herausholen will, der muss sich selbst bewegen und die Entwicklungen der Tages- und Festgelder beobachten. Wer auf Sparbücher setzt, der wird mit 0,25 Prozent Zinsen abgewimmelt. Wer sich ins Tagesgeld traut, der kann bis 2,75 Prozent rechnen, Festgeld, über Monate festgelegt, könnte etwas mehr erzielen.


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