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12.04.2012
Netbook von Samsung, Windows 7, 3/4 Jahr alt, wenig benutzt (Wolfgang Back)

Heute Abend hatte ich mal wieder etwas Zeit, über Computer & Co nachzudenken. Ich hatte das zwar nicht vor, doch der leise Druck kam aus dem Computer selbst. Er, der Computer, berichtete mir nämlich, dass ich ein wichtiges Update abzuwarten hätte und den Computer nicht ausschalten dürfe.Was bildet sich derjenige ein, der die Meldungen formuliert?
Ich wollte eigentlich etwas über den Tod von Jack Tramiel am 8. April berichten, der Commodore in die Welt gesetzt hat und die Marke zu einem Topseller hoch hievte. Ich erinnerte mich an die Begegnungen auf der CeBIT, als Jack Tramiel natürlich noch mit voller Energie in das Geschäft einstieg. Doch bereits 10 Jahre später kamen die ersten Regenwolken über die Fa. Commodore. Ich erinnere mich noch an die 10 Jahresfeier in Wiesbaden, die wohl in den frühen 90er Jahren stattfand. Ein Gastredner war Bangemann, Vorname mittlerweile unbekannt, die musikalische Begleitung steuerte Howard Carpendale bei, auch fast unbekannt. Toll war das InRoom Feuerwerk, das noch einmal für Glanz und Gloria sorgte.

Doch meine zwangsweise Pause, die durch irgendwelche Updates hervorgerufen wurde, gab mir Zeit, darüber nachzudenken, wie viel Zeit mich meine Treue zu Windows gekostet hat.Wenn das Schlafen den Menschen um 8 Stunden Lebenszeit täglich betrügt, dann reiht sich Microsoft direkt dahinter ein.

Kaum eine Version von Windows hat sich ohne Probleme eingereiht.
Wer sich an Windows 1 erinnert, der bekommt heute noch Pickel ob der Naivität des Programms. Nichts funktionierte. Pünktlich wurden die Versionen erhöht. Nach 3.0 kam 3.11, das erstmals einigermaßen benutzt werden konnte.

Normalerweise müsste man Bill Gates anklagen können, der Menschheit zu viel Zeit kostenlos abverlangt zu haben, um ein aktuelles Windows auf dem Rechner zu haben. Ob es sich um Wochen oder Monate oder gar Jahre handelt, die mir durch dummes Warten oder Installieren abverlangt wurden, kann ich gar nicht mehr beurteilen. Letztendlich tippe ich aber auf mehrere Monate, die mich Updates und Neuinstallationen forderten.

Leider kann ich Bill Gates nicht mehr mit einer Rechnung über 50.000 Euro angehen, die er mir an Lebenszeit gestohlen hat.

Mittlerweile scheint sich der Computer wieder beruhigt zu haben. Die Updates sind eingereiht, der Prozessor hat seine Höchstbelastung runtergefahren.
Was ich jetzt Neues zur Verfügung habe, ist mir genauso dubios wie vor dem Update.


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