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01.05.2012
Damit hätte ich doch als alter Sack nie gerechnet (Wolfgang Back)

Heute ist der 1 Mai, der Tag der Arbeit und der Tag der Maibäume. Diese uralte Sitte wird wieder höher geschätzt, als es in den letzten Jahren wohl gewesen ist.
Aus meiner Heimat kenne ich die Bräuche, die dort vorherrschten.Maibäume gab es nur für junge Mädchen, für die sich eine männliche Person interessierte. Diese jungen Birkenbäume mussten damals eigenhändig geschlagen werden und dann auf irgendeine Art zur Empfängerin transportiert werden. Es war verpönt, sich einen Baum beim Blumenhändler zu besorgen.
In unserem Dorf an der Loreley gab es keinerlei weitere Aktionen, wie z.B. das Setzen eines Riesenbaums in der Dorfmitte. Wir wussten jedoch von anderen Dörfern in der Nähe, dass dort der 1 Mai ganz anders begtrüßt wurde.
Horrorgeschichten waren im Umlauf. Es soll passiert sein, dass der von der Dorfjugend bewachte Baum von einer anderen Jugendgang wieder umgelegt werden sollte. Einmal geschah dies woll so spät in der Nacht, dass die Bewacher volltrunken mit einem Beil die Angreifer vertreiben wollten. Dabei soll es dann einen Toten gegeben haben.



1. Mai, schönes Wetter gegen Mittag und ich wurde auf die Terrasse geschickt, um von dort eine große Vase zu holen. Als ich mit der Vase zurückkam, hörte ich schon: "Das darf doch wohl nicht wahr sein! Man kann das doch nicht übersehen. Ich wurde noch einmal auf die Terrasse geschickt und sah nun endlich, was sich auf der Terrasse seit gestern ereignete.

Es stand dort in einem großen Topf eingepflanzt, ein veritabler Birkenast, der meiner Person gegolten hat. Das machte mich zunächst stutzig, weil mein festgefügtes Weltbild einzustürzen drohte. "Ein Maibaum für einen Rentner?" Das konnte ich wahrlich nicht einordnen. Als ich dann hörte, dass so etwas im Schaltjahr im Rheinland üblich sei, widersprach ich vehement. "Ich habe noch nie gehört, dass alte Säcke einen Maibaum gesetzt bekommen." Doch ein Blick in die Wikipedia bestätigte mir diesen Brauch des Rheinlands: im Schaltjahr werden auch Bäume vom weiblichen Familienvorstand an die illustren Herren verteilt. Leider muss ich jetzt wieder 4 Jahre warten, bis ich mich erneut freuen darf.

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