ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Startseite
  Neuigkeiten
  Historie
  Pressestimmen
  Redaktion
  Kontakt
  Sitemap
  Haftungsausschluss
  Impressum


NEUIGKEITENals RSS-Feed abonnieren

14.07.2012
Mit den eBooks kommen auch viele Probleme (Wolfgang Back)

Ich gehöre im Moment sicherlich zu den Menschen, die eine große Auswahl an eBook Readern ihr eigen nennen. Rund um meinen Schreibtisch sind dir Reader aufgebaut, die teilweise schon geladen sind, zum Teil verlangen sie noch eine elektrische Unterstützung.
Wenn ich mich von rechts nach links drehe, dann sehe ich als ersten eBook Reader den OYO, der über Thalia und Medion vertrieben wird. Es dürfte sich hierbei um die schwächste Version handeln. Lahmer Prozessor, unausgereifter eInk Bildschirm. Fürchterlich lahm.
Der nächste Reader nennt sich "Touch Me". Ein TFT Schirm, der keine Chance auf der Terrasse hat. Mein billiges Android Tablett für 99 Euro akzeptiert nur Word Dateien. eBook Reader Software für andere Formate habe ich nicht im Market gefunden.
Dann gibt es den Sony Reader, der zumindest hardwaremäßig eine Sonderstellung einnimmt. Das Android OS zeigt wenigstens Lust, die Seiten schnell aufzubauen. Der eInk Bildschirm ist in der Lage sogar ein S/W Bild gut aufzulösen.
Dann sehe ich noch das iPad, das seine eBook - Arbeit besonders gut macht. Hier helfen die Fingergesten, um sich eine gut lesbare Seite einzustellen. Doch das iPad leidet auch unter Sonnenschein. Da ist eben nicht gut anzukommen, wobei eInk hier immer besser wird in der Darstellung.
Dazu gekommen ist noch ein eBook Reader von Trekstore. Ich glaube, er nennt sich Pyros oder Pyrus. Der günstige Einstiegspreis zeigt schon bald seine Macken. Mit Touchscreen ist gar nichts los, man muss alles über eine unbequeme Tastennavigation erledigen.  
Auch der PC selbst hat ein eBook Softwareprodukt aufgespielt. Ob das nun alles ist, was ich zur Zeit aufbieten kann, weiß ich gar nicht. Zumindest fehlt, wie ich gerade sehe, das iPhone, das ebenso am eBook Geschäft teilnimmt. Und mein PDA Siemens Loox spielt in der Liga mit. Er hat den Reader mobipocket installiert und zeigt damit immerhin eine Offline Version der Wikipedia.
Es sind nicht alle Reader, die hier aufgeführt sind. Es fehlt zumindest der Kindle von Amazon. Doch ich mag keine Alleinstellungsfunktionen, wie dies von Amazon vorgenommen wird. Doch bei ebay findet man immer mehr Angebote, die von einem "geöffneten" Kindle berichten. Scheinbar geht das nach Handyvorgabe.

Schön und gut, wenn man so viele Hardwareprodukte zum Ausprobieren hat, dann sollte man für die Software der Bücher ein Allheilmittel gefunden haben. Dem ist aber nicht so. Die Bildschirme sind verschieden groß. Der eine Reader lebt mit 6", der andere mit 7" und iPad und Co sind wieder mit anderen Bildschirmmassen ausgestattet.
Die Welt der eBooks ist so in verschiedene Formate zerstritten.

Da die Reader offensichtlich alle zu blöd sind, um eine Formatierung auf ihre eigenen Fähigkeiten zurecht zu legen, muss man als Autor entweder verschiedene Formate anbieten oder in Kauf nehmen, dass der Leser nicht die optimale Formatierung  vorfindet.
Es ist sowieso befremdlich, wie stark die Szene wohl von Büchermenschen bestimmt ist; offensichtlich können die Computermenschen nicht zum Zuge kommen.
Deshalb scheint mir das iPad als optimaler eBookreader zu sein. Für die Terrasse mit viel Licht würde ich den Sony nehmen, der jedoch eine andere Formatierung voraussetzt.


25 Kommentare
zurück zum Archiv

Druckversion Impressum Haftungsausschluss