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02.08.2012
In der letzten Zeit habe ich mich rar gemacht (Wolfgang Back)

Seit geraumer Zeit nutze ich meine Zeit, um meine Gedanken zu formen, damit ich sie in einem eBook veröffentlichen kann. Dadurch kommt dieser Blog etwas zu kurz.

Heute hatte ich ein Thema des Computerclubs 2 auf meiner Liste, das einen schrecklichen Namen trägt, von dem man aber weiß, was es bedeuten kann. Doch jeder ignoriert einfach die Tatsache.

Es geht dabei um den sogenannten NEMP, ausgeschrieben als Nuclear Emitted Magnetic Pulse.
Die Wissenschaft kennt die Auswirkungen, die eine Atombombe, in 10 km Höhe gezündet, auf der Erde hinterlässt. In einem einige hundert Kilometer weiten Bereich würden sämtliche elektronischen Geräte ihren Geist aufgeben.
Wohl dem, der noch einen VW Standard aus dem Jahre 1950 in der Garage stehen hat. Er dürfte vielleicht noch zu gebrauchen sein. Doch Telefon, Strom, Fernsehen, Radio usw. usw. hätten keine Chance zu überleben.

Ein Blackout wäre katastrophal, weil einfach nichts mehr funktionieren würde. Man kann nichts oder fast nichts dagegen tun.

Die Militärs sind ja meistens ein wenig schlauer und schützen ihre Technik vor Totalausfällen. Das kann man tun,  doch es ist so extrem teuer, dass ein Zivilist gar keine Chance hat, seine eigenen Geräte zu schützen. Die Schweiz spielt da ein wenig den Vorreiter; doch sie hat mittlerweile auch den Mut fallen lassen.
Die Stadt Luzern soll eine unterirdische zweite Stadt haben, die einigermaßen gegen den NEMP geschützt sein soll. Hier gibt es auch geschützte Elektronikgeräte, die mit viel Aufwand Eingang und Ausgang geschützt halten.

Seit den 60/70er Jahren ist dieses Procedere wohlbekannt; doch niemand glaubt heute mehr daran, dass es wirklich stattfinden könnte. Die amerikanischen Atombombenversuche im Bikini Atoll waren unverantwortlich. Hier wurden Landmassen bis zum heutigen Tag verseucht. Auch die Russen mussten natürlich diese Horrorbomben bauen und später in ihren Wüsten testen - mit den selben verheerenden Folgen für die Menschen und die Landschaft.

Wir lassen Nachrichten über uns ergehen, dass sich Staaten nukleartauglich machen wollen, vor denen man eigentlich Angst hat, dass die Verantwortlichen keine Verantwortung kennen. Doch mittlerweile lassen wir alles laufen und hoffen auf die göttliche Eingabe.

In meinem Urlaub in der Schweiz war ich öfter im Keller des Hauses. Entsprechend der Tradition in der Schweiz hatte jeder Keller in den 60er und 70 er Jahren einen Keller, den man in einen Luftschutzraum umwandeln konnte. Die Vorrichtungen sind alle noch da.



Eine Riesentür schließt den Keller ab. Ich habe versucht, den Keller mit dieser Tür zu schließen. Da gehört eine extra Portion "Muckis" dazu.



In einem Kellerbereich ist die Luftaufbereitung installiert. Die Aufbereitung wird mit einem Elektromotor gestartet; doch haben wir bei einem NEMP denn noch Elektrizität zur Verfügung? Ein Notstromaggregat konnte ich nirgendwo ausmachen. Falsch gedacht?



Das dritte Bild gibt mir Rätsel auf. Da ich nicht den Kellerraum betreten kann, da er abgeschlossen ist, mache ich mir Gedanken, was diese Tür wohl im Notfall bedeutet. Ein evtl. Ausstieg in die verseuchte Aussenluft? Ein Suicid Helfer?



Ich will jetzt nicht blasphemisch wirken und das letzte Bild aus dem Keller ernsthaft als echte Hilfe deklarieren. Doch wenn gar nichts mehr geht, dann ist dieser wenigstens ein standesgemäßer Abschied von dieser Welt.
 

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