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28.09.2012
Es war mal wieder so weit (Wolfgang Back)

Auch wenn man mit den heutigen Betriebssystemen schon etwas länger hantieren kann, bevor sie den Dienst aufgeben; irgendwann ist ein Update angesagt. Bei meinem Hauptrechner hat es sich eigentlich schon vor einem Jahr angesagt. Das Booten dauerte schon einige Minuten und im normalen Betrieb wurde der Rechner immer langsamer. Sowohl das Booten, wie auch das Herunterfahren erschien mir immer länger zu dauern. Als ich dann einmal einen Speedtest für das Internet machte und dabei immerhin noch auf 5,6 MBit kam (am Router direkt), wäre mancher schon sehr zufrieden gewesen; doch ich habe 32 MBit gebucht und von denen sind die 5,6 MBit/s schon weit weg.
Irgenwann in den letzten Tagen ging dann nichts mehr. Der Rechner blieb beim Booten hängen und wollte jetzt eigentlich gar nichts mehr leisten.
Es war so weit. Nur noch eine Neuinstallation konnte Abhilfe schaffen. Da mein Hauptrechner schon ein computertechnisches Methusalemleben hinter sich hat, war ich kurz geneigt, die Hardware gegen eine neue Maschine auszutauschen. Doch dann überlegte ich mir noch einma, was eine heutige "Up to date" Maschine besser kann, als mein alter Computer. Schön und gut, ich hatte und habe VISTA aufgespielt. Viele Bekannte schütteln den Kopf, wenn ich denen dies erzähle. "Dann mach doch wenigstens ein 7er drauf", ist das was ich höre.
Doch mittlerweile höre ich da einfach weg und frage aber zurück: "Warum sollte ich das tun?" "VISTA ist doch Scheiße, da hast Du doch nur Ärger mit!"
Ich habe meinen Kopf durchgesetzt und habe VISTA wieder installiert. Ich hatte auch keine Lust, eine WIN7 Installation zu kaufen - warum? Kurze Momente gingen durch den Kopf, in denen ich darüber sinnierte, ob vielleicht Windows 2000 das richtige Betriebssystem wäre. Normalerweise nutze ich W2000 sehr häufig, wenn es um die serielle Schnittstelle geht, die mich mit der Steuerelektronik kommunizieren lässt.
Wenn mein VISTA System so läuft, wie es im Moment wieder läuft, vermisse ich da gar nichts. Bin eben sehr resistent gegen periphere Erneuerungen.
Wenn ich ein paar Jahre zurückdenke, so war eine OS-Aktualisierung mit einem völligen Datenverlust Hand in Hand gegangen. Das ist jetzt nicht mehr ganz so schlimm. Irgendwo befinden sich Kopien, die zwar nicht ordentlich zugeordnet sind; doch nach längerer Phase sich alle wieder einfinden.
Heute Abend musste ich zum Beispiel die Daten für das Einloggen in das CMS neu eingeben und wurde erst nach der Durchsicht des 2. Sticks mit Datenverschlüsselung fündig. Umso erfreulicher ist der anschließende Erfolg.
Was mich noch an meinem alten Compi erfreut, das ist unser langes Zusammenleben. Ca. 5 Jahre dürften es jetzt sein. Dann ist sein Leistungsspektrum gar nicht so schlecht. Vista meldet mir immerhin einen Leistungswert von 4,3. Die beiden Kerne, die jeweils mit 2,6 MBit takten, dürften auch noch State of the Art sein. Bleiben die beiden Festplatten mit jeweils 500 GByte Speicherkapazität. Und es bleibt der 17" Monitor in bester Qualität. Natürlich bin ich notgedrungen auch mit der Tastatur sehr zufrieden, da sie entsprechend meiner Nutzung sowieso immer aktuell ist. Stichwort: One drop only!

Es gehört jedoch zu meinen Aktivitäten, dass ich Zugriff auf einen Windows 7 PC habe, der im Wohnzimmer als Netbook steht. Zusätzlich läuft ein Netbook mit XP, das auch ohne Update noch voll und ganz mitläuft und im Moment weder Vorteile noch Nachteile hat. Ein iPad steht ein bisschen verloren in der Gegend herum. Für meine Probleme des eBook-Schreibens kann mir da Apple gar nichts liefern. Auch ein iphone ist im Zugriff. Ich benutze es immer weniger, weil mein Fokus sich völlig gewandelt hat. Bleibt noch der Pocket PC (LOOX), dem ich immerhin WPA2 beigebracht habe und der hier in seiner Ladestation steht und darauf hofft, dass er irgendwann einmal ein Sudoku lösen muss, bei dem ich vorher versagte.


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