ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Startseite
  Neuigkeiten
  Historie
  Pressestimmen
  Redaktion
  Kontakt
  Sitemap
  Haftungsausschluss
  Impressum


NEUIGKEITENals RSS-Feed abonnieren

12.01.2013
Ein schöner Abend kann auch ganz harmlos sein (Wolfgang Back)

Heute hat mich mein Computer von ca. 16:30 Uhr bis nahezu 21:00 Uhr in eine Welt versetzt, die fast 15 Jahre zurückliegt. Mein neuer Computer mit Windows 8 ist mir noch nicht ganz geheuer. Die Auslieferungsversion ist für einen Windowsknecht recht seltsam gestartet worden. Jeder, den ich kenne, bekommt am Anfang die Panik, weil er einfach nicht navigieren kann, wie er es gewohnt ist. Das fehlende Startmenü ist einfach eine Einbahnstraße. Man sucht nach dem Startmenü und kommt auch zum Zuge. Doch es ist schon eine Fremdapp, die auch noch nach 4,99 Euro Ausschau hält, wenn man dies oder dies haben will. Irgendwie habe ich gelesen, dass diese Form der Auslieferung zur "Metro" Oberfläche gehört. Verstehen kann ich das nicht.
Doch heute Abend ging ich noch einen Schritt zurück. Um liebgewonnene Programme auf dem Computer ausführen zu können, muss ich zum Teil weit zurückblicken. Um die alten Steuerprogramme, die ich einmal in Assembler geschrieben habe, wieder ausführen zu können, benötige ich einige Programme, die nicht mehr auf dem neuen OS 8 laufen. Eigentlich ist das schon eine Frechheit, die man aber schlucken muss.
Die serielle Schnittstelle ist schon lange gekippt worden und genau die braucht man aber für die Ansteuerung der alten Prozessoren. Bei dem Umstieg auf VISTA war es schon problematisch, weil die Terminalsoftware für die Kommunikation zwischen den Bauteilen nicht mehr unterstützt wurde.
Die Lösung war damals: Einen VMWARE Server installieren und ein Betriebssystem älterer Art als virtuelle Maschine installieren. Für die Implementierung der seriellen Schnittstelle alter Art konnte man noch die Expresscard benutzen, die einen seriellen Port lieferte.
Doch heute habe ich keinen PCMCIA Port mehr an den Computern - zumindest ist an meinem Computer kein Zugang vorgesehen. Um einen Weg zurück zu ergründen, der es mir auch heute ermöglicht, gewonnene Erkenntnisse aus vergangenen Tagen auch heute noch nutzen zu können, versuchte ich eine virtuelle Maschine auf der neuen Software des Computers zu installieren.
Dabei ist Vieles passiert. Ich wurde an Erlebnisse zurückerinnert, die ich schon lange nicht mehr erlebt habe. Das ging zumindest so weit zurück, wie unsere letzte Computernacht im Jahre 2001 ihre
Wellen entsandte.
Doch zurück zu meinen Glückserlebnissen. VMWARE war mir seit langer Zeit bekannt. Es kam mir immer so vor, als würde ich mich an der angebotenen Software verheben. Vielleicht ist das doch nichts für Laien, dachte ich manchmal und als dann auch noch ein Passwortabgleich nicht passte, habe ich die Software einfach ignoriert und in Ruhe gelassen. Es ging auch anders weiter, wie die Zeit zeigte. Doch irgenwie war ich schon traurig, dass ich - aus eigener Dummheit - den Zugang zur VMWARE nicht mehr schaffte.
Heute habe ich einen neuen Anlauf genommen und habe wieder vmware.de getippt. Ich erfuhr, dass der Vmware Server nicht mehr weiter gepflegt wird und meine Bedürfnisse mit einem Vmware Player völlig gedeckt werden können. Also ran an das Download. Als die Konfektionierung der ersten virtuellen Maschine anstand, schlug die Software vor, einen Plattenbereich von 8GB einrichten zu wollen. Dieses erschien mir doch etwas knapp kalkuliert - bei den Möglichkeiten, die heute hardwaremäßig zur Verfügung stehen. Ich gab 20 GB frei bei einem TeraByte Kapazizät - ist schon knickerig.
Jetzt begann der Film auf dem Bildschirm seinen Nostalgierundgang anzufangen. Das, was jetzt passierte war so authentisch und antiquiert, dass jemand, der all dies schon einmal aus einer anderen Position mitgemacht hat, sich an Details erinnerte und erfreute.
Da lief jetzt origalgetreu die Installation von Windows 2000 Profi Server ab. Die Gedanken gingen zurück zu jener Zeit, als diese Software die Computer der "Avancierten" belegte. Windows 2000  basierte immerhin auf einer neuen Technologie, die auch noch genauso hieß: Windows NT.
Jetzt geht es eigentlich erst los und ich muss etwas zurücktreten.

Ich stelle fest, dass dieses Erlebnis die Grenzen eines geteilten Blogs überschreitet. Ich werde das in einem eBook Blog weiterführen und meine eigene Seite "www.backilo.de" mit neuen Inhalten füllen.

Damit können wir zurückkommen auf alle Ereignisse, die für die Sendung relevant sind und für Spezialerlebnisse der Moderatoren bieten sich die Homepages an.



5 Kommentare
zurück zum Archiv

Druckversion Impressum Haftungsausschluss