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15.06.2013
Da brummt der Bär in der Schweiz (Wolfgang Back)

Ich bin jetzt ja schon 4 Wochen in der Schweiz und ernähre mich nachrichtentechnisch von der Tageszeitung Blick, bei der unser bester Kanzler Schröder schon vor seiner Demission beim Ringier Verleger angeheuert hatte. Was er dort macht, außer eine große Villa zu bewohnen, bleibt dahingestellt.

Doch Schröder hat ja auch seine Kontakte vorab zu Putin geknüpft und er wird sicherlich dafür sorgen, dass die Abkommen mit Russland in eine bestimmte Richtung gehen. Wir werden alle mehr für Schröder's Eskapaden bezahlen müssen.

Doch im Moment kommt ein neues Problem auf die Schweizer Tagesordnung. Jeder Tag, der vergeht, bringt Neuigkeiten zu dem Vertrag mit der USA. Ähnlich wie in Deutschland soll ein Abkommen unterschrieben werden, das quasi Schwarzgeldüberweisungen verhindern soll und Amnestie für schwarze Schafe bringen soll.

Das, was ich mittlerweile gelernt habe, ist noch viel schlimmer. Die USA haben angekündigt, dass sie Banken, die unlautere Anlagekonzepte empfohlen haben mit hohen Strafzahlungen quasi in den Bankrott führen werden. Es gibt allerdings ein Angebot der USA: ähnlich wie mit dem mit Deutschland verknüpften Verfahren. Doch es muss noch unterschrieben werden und da weiss noch niemand, ob es passiert und ob die Schweiz da überhaupt unterschreiben soll

Es soll die Steuerschuld zwar zu bezahlen sein, doch die Anonymität soll nicht aufgegeben werden.Das nklingt sehr ähnlich wie die Vorstellung, die man mit Deutschland hatte.

Mit Amerika scheint das aber etwas tiefgründiger zu sein. Irgendwie sind schon 14 Banken abgestraft worden, die zum Teil ihre wirtschaftliche Aktivität aufgeben mussten. Die geforderten Strafzahlungen waren einfach zu hoch. So könnte es weiteren Banken in der Schweiz ergehen, wenn man das Abkommen mit den USA nicht unterschreibt.

Klar, für die Schweiz bedeutet dies, dass das Bankgeheimnis fällt. Damit würden viele Dienste der Anleger auch zusammenbrechen. Der Bankenort Schweiz wäre bis auf die Knochen blamiert, tausende Rechtsanwälte und Briefkastenbetreiber wären auf einen Schlag arbeitslos.

Jetzt hat man aber in der Schweiz festgestellt, dass das Wissen um all die ungenehmigten Transaktionen von den Amerikanern ausgeschnüffelt wurde. Wie naiv kann mann denn noch sein?  Der Spion, der u.a. in Genf in einer Wohnung für 5400 Dollar Monatsmiete saß, hat kalte Füße bekommen, ist untergetaucht  und will nun aussagen.

In der Zwischenzeit hat er sich natürlich nach "unbekannt" abgest.
Jetzt beginnt die Diskussion über die Sicherheit der Dateien in den Bankinstituten. Es werden Stimmen aus dem nationalen Beratungsteam für Cyberkriminalität befragt, die auch noch im "Blick" ihre Tipps veröffentlichen dürfen, eingeholt. Jetzt gibt es für die Schweizer Hinweise darauf, dass bei Benutzung von Microsoft Produkten niemand einen verbindlichen Sicherheitscode gewährleisten kann. Hätten die doch nur unsere Sendung öfter gehört.

 Ich habe nämlich oft an unsere Sendungen gedacht, in der wir immer wieder davor warnten, amerikanische Software einzusetzen, oder überhaupt unbekannte Software einzusetzen, wenn es um vertraulic he Kommunikation geht. Das gilt auch für das Verschlüsselungsprogramm "Pretty good Privacy" für Emails. Am Anfang lag dieses Programm in den Händen von einem Amerikaner Zimmermann. Er musste das Programm an eine amerikanische Firma verkaufen und von dem Zeitpunkt an war die 128 Bit Verschlüsselung erlaubt, die vorher nur 32 Bit lang sein durfte. Die Computer haben nämlich an einem längeren Codewort immens länger zu rechnen, um Erfolg zu haben.Nachtigal ik hör Dir trapsen! Ob der amerikanische Geheimdienst vielleicht die Backdoor zum "Pretty Good Privacy" erhielt? Ich gehe einfach davon aus.
Die Empfehlung der Sicherheitsbeauftragten der Schweizer Kommission ist laienhaft und damit nicht glaubwürdig. Sie sprachen davon, dass amerikanische Software Hintertüren hat. Doch wie soll man es besser machen?

Man kann keine amerikanische Software für irgendetwas einsetzen, da sie durch und durch mit Sicherheitslücken verseucht ist. Die Schweizer erfahren dies heute mit Gejammer- und sie sind selbst  Programm schuld an der Misere.
 
Warum holt man sich da keine internationale Hilfe, die Ahnung von den Machenschaften der Amerikaner hat und vor allem auch das Auslagern von Dateien in eine Clouddatei irgendwo in Europa verbietet. So weit ist die Beratungsstelle für Cyberkrimminalität für die Schweiz noch lange nicht.
Ich glaube, dass der Hinweis auf eine Clouddatei besonders wichtig an dieser Stelle ist, denn von den Schweizer Entscheidern hat offenbar noch niemand etwas davon gehört. Auch hier könnten wir unsere Sendungen exportieren. In vielen Ausgaben berichteten wir über die Problematik, wenn man seine3 eigenen Daten in eine Cloudapplikation legt.
Doch ich habe nie damit gerechnet, dass evtl. eine Bank ihre Daten in die Cloud auslagert.

2 Kommentare
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