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31.07.2013
Der 31.7. hat es in sich (Wolfgang Back)

Lange Zeit war der heutige Tag für mich ein Antitag. Vor allem seit ich in Köln bin, muss ich Anrufe ertragen, die mir zu meinem Namenstag gratulieren wollen. In Köln hat dieser Tag noch einen Ehrencharakter und wer dann am Telefon sich nicht artig für die guten Wünsche bedankt, der erscheint verdächtig. "Wieso feierst Du keinen Namenstag; das ist doch so wie Geburtstag - nur an einem anderen Tag!" Der Namenstag war noch nie für mich ein besonderer Tag, da ich in einer evangelischen Familie erzogen wurde und da lehnte man die Namenstage  ab, da es offensichtlich eine katholische Erfindung war.
 Auch in den späteren Jahren gab es keinen Grund nun endlich den "Wolfgang" am 31.7. als Ehrentag zu feiern. Denn mittlerweile war ich auch der liberalen evangelischen Kirche als Mitglied verlorengegangen. Es gab also keinen Grund, den Namenstag jetzt neu einzurichten, da ich darin absolut keinen Sinn sah. Ich musste ganz einfach damit leben, dass man mich öfter unterrichtete: "Ich habe übrigens heute Namenstag!". Gratulieren passte nun gar nicht zu meinem Selbstverständnis und ich erfuhr meistens einige befremdliche Kommentare. Auch kleine Geschenke gingen hin und her. Ich konnte mich nie dazu bekennen, über solche kleinen Gebinde nachzudenken und stand deshalb immer mit leerer Hand da.
 Oftmals konnte ich dann ablenken. Denn der 31. Juli war neben dem "Wolfgang" als Namenstag auch noch der Weltspartag. Doch gibt es den überhaupt noch? In diesem Jahr habe ich zumindest kein Wort darüber gehört.  
 Vielleicht hat man auch die Tätigkeit "Sparen" unter den Tisch fallen lassen, weil man mit dieser Tätigkeit keine Schnitte mehr erreichen kann.
Wer hätte das gedacht, dass das gute alte Sparbuch einmal zum Rohrkrepierer werden kann. Nahezu Null Prozent sind die versprochenen Zinsen und es sieht auch in der Zukunft nicht viel besser aus.
Ich habe noch einen Sparbuchvertrag, der von meinen verstorbenen Eltern mir zum Erbe gereicht wurde. Dieser Vertrag läuft bis zum Ende des Jahres 2015 und wirft noch 4,5 % Zinsen ab. Das ist schon sensationell. Wenn ich da überlege, dass ich auch schon einmal Tagesgeld für 12% festlegen konnte. Doch das spielte sich tatsächlich im letzten Jahrhundert und gar im letzten Jahrtausend ab.
Jetzt habe ich aber einiges durcheinanderbegracht. Der Eltspartag und damit auch der Namenstag von "Wolfgang" findet gar nicht am 31.7. statt. Man muss noch einpaar Monate warten, denn erst am 31. Oktober 2013 ist dieser ominöse Tag.
Diesmal lag ich etwas danaben mit meinen Ausführungen. Aber bekanntermaßen verläuft die Zeit so schnell, dass der beschriebene Tag schon bald zur Wirklichkeit wird. Doch man kann mir keine falschen Bezüge zu den wahren Daten vorwerfen, da es sich in diesem Blogbeitrag um keine Doktorarbeit handelt.

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