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10.05.2014
Lang, lang ist es her ...... (Wolfgang Back)

Ich denke noch an eine Zeit zurück, die mir mehr Freiheit ließ, als dies in den letzten Monaten der Fall war. Es geht ganz einfach darum, dass Ereignisse alle Pläne umwerfen können. So war meine Frau ein geduldiges Schaf in der Warteschlange der Medizin.
Ich kenne mittlerweile einige Kliniken und deren Arbeitsweise. Ich muss nicht immer betonen, dass mein Arbeitgeber sehr freizügig über meine Arbeit reagierte und ich (fast) bis zum Schluß meines Arbeitslebens in eigener Verantwortung alles entscheiden und durchsetzen konnte. Die Paderborner Nächte  wären jedenfalls heute nicht mehr mit dem minimalen personellen Aufwand durchführbar. Ebenso wären andere Frechheiten, die wir uns leisteten heute nicht mehr akzeptabel.
Unsere Aktivitäten mit VideoDat, mit dem wir immerhin ein echtes interaktives Fernsehen realisieren konnten, wäre bereits im Vorfeld eingestampft worden. Nie mehr hat sich ein ernsthafter Konkurrent gemeldet, der dies besser machen wollte.
Man muss natürlich berücksichtigen, dass unsere digitalen Vorschläge im ausgehenden Zeitalter der Analogtechnik stattfanden und evtl. heute mit den möglichen Digitalverfahren deutlich einfacher wäre. Doch heute sind die Zwänge der Bezahlbarkeit so eng gefasst, dass niemand mehr ein interaktives Medium betreuen will, wenn sich damit nicht Millionen verdienen lassen.
Die Freude am Tun, die Freude an der Kreativität fehlt völlig. Man möchte nicht mit Leuten anecken, die das Sagen haben. Wäre das bei uns schon so gewesen, dann hätten wir sowohl unseren KommunikationsComputer KOMCOM, noch das freche Verfahren Videodat in die Welt zu setzen, das immerhin ein paar Zeilen des Videotextes klaute, in der Praxis zu zeigen. Wir haben sehr viele Innovationen auf die Beine gestellt, die bis heute noch gar nicht alle aufgearbeitet sind.
Dass der WDR viele Jahre als unglaublich kreativer und fortschrittlicher Fernsehsender/Radiosender sein Image auf Fortschritt trimmen konnte,
lag vor allem an unseren Aktivitäten. Wir hielten die Abteilung der Technischen
Direktion in Schwung. Als unser Videodat anfing, sich breit zu machen und Akzeptanz erhielt, sah das Konkurrenzverfahren der Technischen Direktion recht alt aus. Videoprint hieß eine Entwicklung, die gegen unser Videodat in die Manege geführt wurde. Videoprint arbeitete über den Videotext und hatte damit die Probleme schon mit der Idee eingekauft.
Heute sind wir immerhin so weit, dass wir mit Toleranz die Entwicklung betrachten. Die Datenübertragung per Fernsehen ist nicht mehr so nötig. Oder doch?
Heute gibt es immer noch viele ländliche Regionen, die nach wie vor nach schnelleren Verbindungen lächzen, so dass man hier sogar die TV-Power noch einsetzen könnte.


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