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05.11.2007
Folge 75

Die Sache mit der Schwiegermutter war wohl kein Einzelfall

Das, was Wolfgang Rudolph in der letzten Sendung über die Behandlung seiner Schwiegermutter erzählte, hat Wellen geschlagen. Wir bekamen sehr viele Emails dazu. Unter anderem schrieben auch drei Mitarbeiter der Telekom dazu. Sie bestätigten unisono, dass diese Beschreibung stimmt, dass sie jeden Tag mit diesen Dingen konfrontiert werden.

Andere schrieben von ihrer Arbeit im Callcenter. Einer war dabei, der uns mitteilte, dass er nach einem halben Jahr den Job hinwerfen musste, weil er zu kriminellen Taten gezwungen wurde.

Andere bestätigten, dass es nicht um Kundendienst geht, sondern es eine reine Abzocke darstellt. Sie schämen sich für ihre Arbeit.

Andere wieder berichten, dass die Telekom ganz einfach schlampig arbeitet. Ein Zuhörer berichtete, dass er auf einem WLAN Account der Telekom ein WLAN Radio betreibt. Dort wurde ein Account für VOIP angeschlossen. Der Kunde hat keinen Rechner. Wenn man in der Nachbarschaft ein Notebook anwirft, so kann man alles auslesen und einstellen. Man könnte den Access Point auch lahmlegen, man kann sehen, mit wem er telefonierte, wie lange er telefonierte. Und noch eins meldet der WLAN Adapter auch noch: das Passwort bei Auslieferung lautet 0000.  
 


Das kann jeden Tag passieren

Millionen Telefonkunden verschiedener Anbieter konnten am Montagabend mehrere Stunden nicht telefonieren. Grund war der Ausfall eines Servers der Deutschen Telekom in Düsseldorf, der die Verbindungen in die Netze anderer Anbieter und umgekehrt regelt. Ein fehlerhaftes Serverupdate sorgte dafür, dass Anrufe falschgeleitet oder Gespräche nicht aufgebaut werden konnten. Betroffen war neben dem Fest- auch das Mobilfunknetz.



Testen und Überwachen von Funktion und Performance sichert Netzbetrieb
Um das Risiko eines solchen Ausfalls zu verringern, empfehlen Experten, die Systeme und Applikationen vor der Wiederinbetriebnahme nach einem Update auf Funktionalität, Last und Performance zu testen und während des laufenden Betriebs zu überwachen.

Dazu Reinhard Schmied, Account Manager Empirix Voice Deutschland: „Die zunehmende Zahl von Telekommunikationsanbietern und die damit verbundene Komplexität der Netzwerke erfordert von allen Anbietern eine umfassende Sicherung der Qualität und Interoperabilität. Insbesondere wenn ein problemloses Handling von Sprache und Daten über die eigenen Netzgrenzen hinaus sichergestellt werden muß, ist das Testen aller Systemkomponenten vor der Inbetriebnahme und nach Updates von Hard- und Software unerläßlich. Nur so kann die Kundenzufriedenheit gesichert und die Einhaltung von Service Level Agreements erreicht werden. Im Falle eines so weitreichenden Severausfalls stehen zudem das Image, das Kundenvertrauen und letztlich der Geschäftserfolg des Telekommunikationsanbieters auf dem Spiel.“

Testen und Überwachen aus Kundenperspektive
Mit den Lösungen von Empirix (www.empirix.com), Spezialist für automatisches Testing und Monitoring von Web-, Call Center-, VoIP- und IMS-Anwendungen, können komplexe Netzwerke aus der Sicht des Kunden automatisch getestet und überwacht werden. Sie basieren auf einem Lifecyclenansatz bei dem in der Test- wie auch in der Betriebsphase reales Nutzerverhalten simuliert wird. So kann die Reaktion der Systeme und Applikationen in punkto Funktion, Last und Performance durch die Emulation von Useraufkommen und –verhalten zuverlässig überprüft werden. Warnfunktionen sorgen bei Abweichungen der Systeme von vordefinierten Grenzen für eine schnelle Problembehebung - noch bevor ein Anrufer den Fehler bemerkt.


Ein neues IPTV Angebot von Arcor

Arcor steigt ins Fernsehen der Zukunft ein: In 51 deutschen Städten und Gemeinden kann bei dem Provider jetzt Digital-TV über die DSL-Breitbandleitung bestellt werden. Die kommerzielle Vermarktung des neuen Produktes startet erst am 1. Dezember.

Bei "Arcor-Digital TV" stehen mehr als 50 Free-TV-Sender und über 60 Pay-TV-Kanäle zur Verfügung. Ein elektronischer Programmführer, den das Unternehmen in Kooperation mit der Zeitschrift "TV Movie" erarbeitet hat, soll die Orientierung erleichtern: Wer einen Filmbeginn verpasst, kann ihn bei einigen ausgewählten Sendern noch während der Ausstrahlung mit Hilfe der Timeshift-Funktion erneut starten. Zur Verfügung steht darüber hinaus eine Online-Videothek mit über 500 Filmen aus verschiedenen Genres.

Das Basispaket von "Arcor-Digital TV" kostet monatlich 9,95 Euro. Die so genannten Premiumangebote mit Sport, Unterhaltung beziehungsweise ausländischen Sendern kosten zusätzlich ab 5,95 Euro im Monat.
Aber nur mit "All-Inclusive"-Paketen

Das Produkt gibt es derzeit allerdings nur in Verbindung mit den "All-Inclusive"-Paketen von Arcor. Benötigt wird eine DSL-Übertragungs- geschwindigkeit von mindestens sechs Megabit pro Sekunde. Das Paket mit dieser Kapazität kostet derzeit 34,95 Euro pro Monat – inklusive Sprach- und DSL-Anschluss sowie Flatrates fürs Telefonieren und Surfen.

"Arcor-Digital TV" basiert auf einem Hochleistungsnetz, das durchgängig auf Grundlage des Internet-Protokolls (IP) aufgebaut ist und laut dem Provider aus Eschborn bei Frankfurt "einen priorisierten Transport von Videosignalen ermöglicht".

Das Angebot ist in vielen deutschen Großstädten erhältlich, etwa Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. Aber auch in kleineren Gemeinden wie Seevetal, Baunatal, Taufkirchen oder Erkrath bietet Arcor das Produkt an.


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