ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Aktuelle Sendung
  Nächste Sendung
  Sendungsarchiv
  Downloads


SENDUNGSARCHIV

19.11.2007
Folge 77

Wir haben uns für den Propeller entschieden

Vielleicht es ein etws ungewöhnlicher Name für einen Mikroprozessor. Doch das Innenleben überzeugt sofort. Es bietet jedem, der sich mit Mess, Steuer, Regeltechnik auseinndersetzen will, das geeignete Handwerkszeug, um alle Forderungen zu erfüllen. Wie man auf dem Schaltbild erkennen kann, zeichnet sich der Chip durch 8 Prozessorkerne aus.
Jeder Prozessorkern kann einzeln angesprochen werden. Diese Möglichkeiten verlangen natürlich ein neues Denken, wenn man optimal die Prozessoren gemeinsam zur Arbeit bringen will. Paralles Denken ist nicht jedermanns Sache, da es heutzutage ein großer Mangel in der Softwaretechnik ist. Wie weit kann der Mensch überhaupt parallele Abläufe überblicken? Wahrscheinlich sind 8 Kerne schon eine harte Nuss. Doch man kann den Chip natürlich auch komplett seriell programmieren. Und das alles für 15 Euro für den Mikrocontroller. Ein Kern kostet gerade mal 2 Euro.




Vorbei ist die Zeit, in der man sich mit einem Mikrocontroller nicht an zeitkritische Aufgaben wagen konnte. Der Chip eignet sich ebnso für den Einsatz in der Sounderzeugung, wie auch im Einsatz für Videoanwendungen. Hierfür ist die Multikern Technologie besonders tauglich.



Auf dem Bild oben ist das Demoboard zu sehen.  Der kleine Monitor kann bei der Entwicklung sehr hilfreich eingesetzt werden. Natürlich geht der Umstieg nicht ohne Schweiß vonstatten. Man muss umdenken, wenn man vorher schon mit anderen Mikrocontrollern gearbeitet hat. Die Propellereigene Sprachen sind ein Assembler, der natürlich besonders viel Spß macht - wer es mag. Die einfachere Skriptsprache nennt sich SPIN. Man kann sich reltiv schnell einarbeiten, muss natürlich eiene eigene Prozessorphilosophie erarbeiten.
Für Anfänger ist dies der erste Kontakt und man muss sich von Schwierigkeit zu Schwierigkeit hochhangeln. Für Erfahre ist es im ersten Moment natürlich genauso ungewohnt, eine andere Philosophie umzusetzen.
Hier einmal ein ganz einfaches Skriptprogramm in SPIN:
Das Programm heißt Output.spin. Die Routine heißt Toggle.
Das a-Register wird in seiner Richtung auf Ausgang gestellt. Und zwar nur der Pin 16 am Prozessorausgang. Mit repeat wird der Vorgang auf eine unendliche Schleife gestellt. Und zwar wird die Aktion einschalten/ausschalten mit dem A- Register Pin 16 vorgenommen. !outa[16]. Zum Schluß wird der Schaltvorgang mit waitcnt(3_000_000 +cnt) verzögert. Die Routine wartet auf 3 Millionen Takte, was etwa einer Viertelsekunde entspricht. Das Ergebnis ist leicht zu verstehen. Pin 16 wird ein und ausgeschaltet.Und da dieser Pin mit einer gelben Leuchtdiode versehen ist, so ist auch was zu sehen.

{{ Output.spin }}

PUB Toggle
 dira[16]:=1

repeat
 !outa[16]
 
   waitcnt(3_000_000 + cnt)

Mehr zu dem Propeller in der nächsten Fernsehsendung. BPA (Backt packt aus) beschäftigt sich mit diesem Thema.

Das beschriebene Demoboard ist bereits komplett aufgebaut. Verwandt wird hier der Prozessor in SMD Technik. Da ist nichts mehr mit Löten rund um den Prozessor.
Wer jedoch lieber mit einem Board hntiert, bei dem alles steckbar und erreichbar ist, für den eignet sich ein relativ neu entwickeltes Board mit dem Namen Rapid Prototyping Board. Wie auf dem Bild erkennbar, so sitzt auch der Prozessor in seiner DIL Ausführung auf einer Fassung.



Das Propeller Demoboard.
http://elmicro.com/de/propstart.html

Das Rapid Protyping Modul
http://elmicro.com/en/proprpm.html

Weitere Informationen
http://parallax.com/Default.aspx?tabid=407


Ernst Krempelsauer - ein Urgestein im Elektronikjournalismus

     

Zum Elektor als Elektronikzeitschrift habe ich eine besondere Beziehung. 1972 habe ich große Teile der Zeitschrift elektuur aus dem Holländischen ins Deutsche übersetzt. Ich konnte damals kein einziges Wort Holländisch; doch war auch für diese Spezialtexte nicht vonnöten. Um was es dabei ging, das konnte man an den Schaltbildern erkennen. Und so nach lernte mn doch etwas von der fremden Sprache. Ein Schakelar ist ein Schalter, Verzorgingsspanning - was mag das wohl sein? Und ganz schwer wird es dann bei Transistor, Kondensator usw. Die heißen nämlich genauso wie bei uns.


ein typisches Elektor Projekt

Schon bald lernte ich auch Ernst Krempelsauer in der deutschen Redaktion kennen. Er ist heute der dienstälteste Chefredakteur in der Elektronikzeitschriftensparte in Deutschlnd. Er wird an Dienstjahren nur noch von Christian Persson von der c't übertroffen.Er kann sich zurückerinnern an die alten "glücklichen" Zeiten, in denen es noch viel mehr Elektronikbastler gab.
Der Wandel in den Interessen und der Technik hat natürlich auch die Zeitschrift verändert. Das Basteln mit zwei Leuchtdioden und einer 9 Volt Batterie dürfte keinen mehr vom Stuhl holen. Heute sind Entwicklungen, Beschreibungen und praktische Beispiele zum Verständnis der technischen Welt gefragt.



In einem interessanten Gespräch mit Ernst Krempelsauer erfahren wir etwas über die heutigen Interessen in der Elektronikbranche.



http://www.elektor.de


Siegel soll Schutz vor Phishing bieten

Die drei Unternehmen Web.de, GMX und Ebay haben eine Kooperation vereinbart in deren Rahmen ein eMail-Siegel die Kunden vor Phishing schützen soll. Im Rahmen der Kooperation wurde ein eMail-Siegel entwickelt womit alle eMails der drei Firmen gekennzeichnet sind und somit dem Empfänger die Sicherheit geben, dass es sich dabei nicht um Phishing-Mails von Cyberkriminellen handelt.

„Dank der Zusammenarbeit mit WEB.DE und GMX können wir sehr viele unserer Mitglieder noch besser vor gefälschten Mails und Webseiten schützen und den Online-Handel noch sicherer machen“, zeigt sich Harald Eisenächer der Geschäftsführer Marketing bei Ebay über die Zusammenarbeit mit Web.de und GMX erfreut.

Das Projekt der drei Unternehmen ist zunächst auf ein Jahr begrenzt. Es werden ab sofort alle eMails die Ebay selbst oder Ebay-User über das Mailsystem verschicken von GMX und Web.de für ihre Kunden authentifiziert und erhalten ein eMail-Siegel. Bei dem Siegel handelt es sich um ein Ebay-Logo mit einem Häkchen-Symbol vor dem Absendenamen.

Das Phishing hat sich in den vergangenen Jahren zu einer großen Bedrohung entwickelt wovon nahezu jeder Anwender betroffen ist. Die Cyberkriminellen haben durch diese krimimelle Techhnik mittlerweile eine milliardenschwere Schattenwirtschaft aufgebaut wo jährlich Milliarden US-Dollar auf Kosten von Privatanwendern und Unternehmen verdient werden.


zurück zum Archiv
Anhören:


Audiodatstream
Multibitratestream (32/56/128 kbit/s) Mediaplayer
Download 128 Kbit/s (~27 MB)
Download 32 Kbit/s (~7 MB)
Ogg Vorbis 56 Kbit/s (~12 MB)
RSS Feed (Audiocast, letzte 5 Sendungen)
RSS Feed (Audiocast, alle Sendungen)

Druckversion Impressum Haftungsausschluss