ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Aktuelle Sendung
  Nächste Sendung
  Sendungsarchiv
  Downloads


SENDUNGSARCHIV

10.12.2007
Folge 80

Clipinc - die Vierte

In bestimmten Kreisen ist der Name Clipinc im wahrsten Sinne des Wortes Musik. Mit diesem Programm lassen sich mühelos Musikstücke aus dem Internet ziehen und sie lassen sich mühelos direkt als MP3 Files auf der Platte als MP3 Files speichern. Meine Musiksammlungder vielen Gigabytes besteht zur Hälfte aus Clipinc Mitschnitten.
Da es sich hierbei um Kopien von Radiostationen handelt, ist diese private Kopie mit Zahlung der GEZ Gebühr rechtens.
Gerade in letzter Zeit werden viele, meist jugendliche Titeljäger abgemahnt, da sie illegal in Tauschbörsen hantierten.


Peter Sommer, Tobit

Clipinc begann mit einer komplett freien Version. Mit dem Update auf Clipinc drei wurde einiges eingeschränkt. Doch wer die Funktionen weiterhin komplett nutzen wollte, der konnte sich mit 15 Euro in die PRO Riege einkaufen. Diese Aktion ging um die CeBit herum über die Bühne. Und dann bereits im Oktober kam das nächste Update. Clip Inc war natürlich wieder kostenlos. Doch siehe da: plötzlich konnte man kein analoges Radio mehr aufzeichnen. Wer dies nun wiederum wollte, der war mit zusätzlichen 35 € dabei.
Da dieses Gebaren nicht jedermanns Sache ist, wollten wir von Tobit wissen, wie es zu diesen Entscheidungen kam.
Etwas schwammig sind die Antworten schon. Auch heute ist die Softwarenoch kostenlos. Doch der kostenlose Basisplayer ist stark eingeschränkt. Man kann drei digitale Radiokanäle aufzeichnen, man kann keine analogen Radios aufzeichnen.

Ich kann bestätigen, dass die Clipinc Abteilung bei Tobit recht aufwändig arbeiten muss. Alleine 6 Festangestellte betreuen das Produkt. Und so kann man verstehen, dass auch ein Reflow von der Firmenleitung erwartet wird. Auch dann, wenn man updatet, bleibt der Mitschnitt digitaler Radios ein billiges Vergnügen.  Meine weit über 100.000 Titel mit 192 kbit/s habe ich quasi per Nulltarif geschafft.
100.000 Titel sind immerhin 10.000 CD's, wenn man von 10 Titeln pro CD ausgeht.


Webradio - Erfolg kostet Geld

Vor einem Jahr hatten wir Guido Kaminiarz in unsere Sendung eingeladen. Damals betrieb er noch als Auszubildender ein Webradio. Mittlerweile hat er die Berufausbildung abgeschlossen und er steckt nach wie vor viel Geld und Arbeit in sein Hobby. Auch diesmal kam er wieder zu uns ins Studio. Wir wollten wissen, was in der Zwischenzeit aus dem Radio geworden ist.

In dem einen Jahr stieg die Akzeptanz seines Wunschradio.de. Heute hat er in den Abendstunden weit über 2000 Hörer. Dieses ist für ein privat betriebenes Radio eine ganze Menge. Doch dieser Erfolg zieht auch Kosten nach sich. In den letzten Monaten hatte er ein Trafficvolumen von ca. 50 Terabytes. Müsste man jedes Tera bezahlen, so wäre man ein armer Mann. Wenn man Glück hat, dann findet man einen Sponsor, der den Traffic übernimmt.


Guido Kaminiarz

Die schönen wilden Zeiten sind lange vorbei. Ganz am Anfang des Internets konnte man noch ohne jegliche Genehmigung ein Radio in die Welt setzen. Man erreichte vielleicht einen oder zwei Hörer. Man kannte als Betreiber sein Publikum per Name. Das hat sich drastisch geändert. Mittlerweile sind GEMA - und GVL - Gebühren zu zahlen, die zum Teil recht happig sind.

Da private Radiobetreiber nichts aus dem großen GEZ - Topf erhalten, muss man alles selbst bezahlen. Die Sache mit den Einnahmen über Werbung sind äußerst schwierig zu realisieren, da die Werbeagenturen erst jetzt so langsam anfangen und geben Etats ins Netz.

Es gehört eine lange Ausdauer dazu, denn Guido betreibt das nunmehr schon 7 Jahre, und er steckt fast alles Geld, was er woanders verdient, in sein Hobby.

Er will das Radio in Zukunft ausbauen und auch programmgestalterisch tätig werden. Der CCZwei wird dann auch in seinem Radio laufen.

http://www.wunschradio.de


Elearning an der RWTH Aachen- Prof. Ulrik Schroeder

Am 20. November des Jahres hielt ich beim ASTA der RWTH Aachen einen Vortrag mit dem Thema "Ist das Internet der bessere Lehrmeister?" Bei den Recherchen für den Vortrag stieß ich auch auf die Aktivitäten der RWTH. Ich war erstaunt, wie vielfältig das Angebot ist. Da ich an diesem Abend auch die Verantwortlichen des Projektes der RWTH traf, verabredeten wir das Thema in einer Sendung aufzuarbeiten. In Wirklichkeit wurden es zwei Sendungen mit zwei verschiedenen Personen.

Heute führen wir das Gespräch mit dem pädagogischen Kopf der Initiative.



Prof. Dr. Ulrik S c h r o e d e r   R W T H A a c h e n
Informatik 9: Computerunterstütztes Lernen        http://eLearn.rwth-aachen.de
CiL: Centrum für integrative Lehr-/Lernkonzepte   http://www.cil.rwth-aachen.de
t: +49(241) 80 21 930 fax: +49(241) 80 22 930

Mittlerweile ist Elearning mehr als nur eine Abfragemethode. Es gehört dazu, dass man den Menschen, der lernen will, genau kennt und auch seine Fortschritte erfasst, um den Lernstoff individuell anpassen zu können. Doch man verwahrt sich gegen den Eindruck, dass die Anwesenheit an einer Hochschule nicht mehr nötig sein wird. Man kann zwar alles per Leitung transportieren, was man für ein Studium benötigt, man könnte auch die notwendigen Prüfungen online absolvieren.
Doch die Präsenz an der Hochschule wird notwendig, um sich zum einen im persönlichen Wettstreit mit den Kommilitonen zu messen; zum anderen sind es auch die persönlichen Erfahrungen, die man nur vor Ort machen kann. Ein Studium im Stile einer Fernuni Hagen soll es daher nicht geben.


zurück zum Archiv
Anhören:


Audiodatstream
Multibitratestream (32/56/128 kbit/s) Mediaplayer
Download 128 Kbit/s (~27 MB)
Download 32 Kbit/s (~7 MB)
Ogg Vorbis 56 Kbit/s (~12 MB)
RSS Feed (Audiocast, letzte 5 Sendungen)
RSS Feed (Audiocast, alle Sendungen)

Druckversion Impressum Haftungsausschluss