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SENDUNGSARCHIV

07.01.2008
Folge 84

Nano Radio kann man sogar hören.

US-Forscher haben das gebaut, was diese Zukunftsvision möglich macht: Das kleinste Radio der Welt. Das Kernstück dieses „Nanoradios“ misst weniger als einen tausendstel Millimeter. Damit ist es kleiner als ein rotes Blutkörperchen. Das Gerät sei klein genug, um etwa mit biologischen Sensoren in die Blutbahn injiziert zu werden, glauben die Entwickler um Alex Zettl von der Universität von Kalifornien in Berkeley. So ließe sich eine Funkverbindung zwischen solchen Sensoren und der Außenwelt realisieren. Allerdings kann das Nanoradio zurzeit nur empfangen und nicht senden, wie das US-Magazin „Technology Review“ auf seiner Internetseite berichtete.

Herzstück des winzigen Radios ist ein sogenanntes Nanoröhrchen aus Kohlenstoff. Nanoröhrchen sind aufgerollte Grafit-Schläuche, die wenige Nanometer (millionstel Millimeter) dick und einige tausendstel Millimeter lang sein können. Das Nanoröhrchen des kalifornischen „Röhrenradios“ misst einige Hundert Nanometer in der Länge und übernimmt simultan die Funktion aller vier zentralen Komponenten eines Radios: Antenne, Tuner, Verstärker und Demodulator, wie Zettls Gruppe im Fachblatt „Nano Letters“ (online veröffentlicht) erläutert. Als Stromversorgung dienen zwei äußere Elektroden aus Kupfer und Wolfram.

Das klingt toll - doch man möchte es hören. Und selbst das ist mögloich. Berkley hat einen Soundfile  ins Netz gestellt. Sie hören diesen Soundfile in unserer Sendung.

Hier gibt es ein schönes Video:
http://socrates.berkeley.edu/%7Eargon/nanoradio/media/nanoradio-layla.mov


Elearning an der RWTH Aachen - Dr. Philipp Rohde

Einen Teil zum Elearning an der RWTH in Aachen haben wir ja schon abgehandelt. Damals sprachen wir mit Prof. Schröder, der das pädagogische Konzept erarbeitet.
Zum Elearning gehört aber auch viel Organisation, damit das alles klappen kann. Hierfür wurde eine Initiative gegründet, die von Dr. Philipp Rohde als Geschäftsführer geleitet wird.


Dr. Philipp Rohde, RWTH Aachen

http://www.cil.rwth-aachen.de/

Über diese Seite erfahren Sie alles Wissenswerte. Die Homepage der CIL Initiative habe ich hier unten kurz kopiert. Über den obigen Link kommen Sie auf weitere Details.

Als zentrales eLearning und Dienstleistungszentrum der RWTH Aachen

Initiieren Beraten Begleiten Integrieren

wir Prozesse und Beteiligte rund um eLearning in Organisation, Verwaltung, Studium und Lehre.

Durch die Ergänzung der Präsenzlehre soll eine Verbesserung des Lehr- und Lernangebots für die Studierenden geschaffen werden und der Verwaltungsaufwand für die Lehrenden mittelfristig vereinfacht und gemindert werden.

Wir unterstützen Lehrende bei der Entwicklung und Durchführung von eLearning-Veranstaltungen durch:

   * den Aufbau und die fachliche Betreuung eines zentralen Lehr- und Lernportals
   * die Erstellung geeigneter Templates für Inhalte
   * durch die Bereitstellung von Autorenwerkzeugen
   * durch Schulungs-, Beratungs- und konkrete Unterstützungsangebote


Echtzeitanalyse ist ein spannendes Thema

Manchmal geschehen bei der Produktion unserer Sendung wirklich lustige Dinge. Das Gespräch mit Prof. Wilhelm stand schon einmal auf unserer Agenda. Doch zu dem damaligen Termin konnten wir ihn nicht erreichen, da er in Amerika war. Also wurde das Gespräch auf einen späteren Termin verschoben. Und als dieser spätere Termin in Reichweite kam, wussten wir nicht mehr, um was es ging. Doch die Telefonnummer stand auf dem Plan. Ich rief die Nummer dann an und wunderte mich, als ich gefragt wurde: "Was machen wir eigentlich? Ich wurde von der Pressechefin informiert, dass ich heute angerufen werde. Aber um was geht es eigentlich?"
Das passte ja gut. Zwei Ahnungslose machen eine Sendung - und die wird auch noch gut. Die Echtzeitanalyse ist ein spannendes Thema.


Prof. Reinhard Wilhelm, Universität Saarbrücken

Für seine außergewöhnlichen Forschungs-und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Informatik ist in diesem Jahr Professor Reinhard Wilhelm von der Saar-Uni mit der Alwin-Walther-Medaille geehrt worden. Der studierte Mathematiker und Physiker erzielte beachtliche Forschungserfolge
auf dem Gebiet der eingebetteten Systeme mit Echtzeitgarantien.
Basierend auf seinen Forschungsergebnissen konnte ein derzeit weltweit führendes Werkzeug zur
Herleitung von Laufzeitgarantien entwickelt werden, das jetzt für zeitkritische Systeme im Airbus 380 eingesetzt wird. Als wissenschaftlicher Direktor des Internationalen Begegnungs- und Forschungszentrums für Informatik, Schloss Dagstuhl, fördert er außerdem maßgeblich  internationale Kooperationen zwischen Wissenschaftlern und damit den Fortschritt der Informatik.


Mit GALILEO soll alles besser werden

Galileo ist der Name des europäischen Satellitennavigationssytems. Bisher wurden 1,5 Mrd Euro in die Entwicklung investiert (2007). Für den Endausbau bis 2013 stellt der EU-Haushalt weitere 3,4 Mrd Euro bereit. Galileo soll weltweit Daten zur genauen Positionsbestimmung liefern und ähnelt im Aufbau dem US-amerikanischen NAVSTAR-GPS und dem russischen GLONASS-System. Allerdings wurde Galileo für zivile Zwecke konzipiert und unterliegt nicht, wie NAVSTAR-GPS oder GLONASS, einer nationalen militärischen Kontrolle.


Der erste Galileo Satellit im All

Galileo wird, entgegen früheren Planungen, zumindest zu dem dann modernisierten NAVSTAR-GPS-System (GPS III; ab 2010) kompatibel sein. Dies hat den Vorteil, dass durch die Kombination der GPS- und Galileo-Signale eine deutlich verbesserte Abdeckung, mit einer Verfügbarkeit von jederzeit bis zu 15 Satelliten, erreicht werden sollte. Allerdings gilt als sicher, dass heutige "normale" GPS-Empfänger, trotz dieser Kompatibilität, nicht für das zukünftige satelliten-gestützte Navigationssystem Galileo genutzt werden können.

Auch wird Galileo, wie schon das NAVSTAR-GPS-System, nicht völlig frei nutzbar sein. Bei NAVSTAR-GPS sind genaue Positionsdaten dem amerikanischen Militär vorbehalten, bei Galileo sollen dann gegen Bezahlung qualitativ unterschiedliche (Daten-)Dienste zur Positionsbestimmung bereitgestellt werden. Der Empfang des Offenen Dienstes, der dem Leistungsspektrum des jetzigen GPS ähnelt, wird dann allerdings auch kostenlos sein.



umlaufende 24 Satelliten

Das klingt alles sehr professionell. Doch wenn man mit Galileo Kontakt aufnehmen will, dann erlebt man schon seltsame Sachen. Eine Anfrage nach einem Interview brachte folgende Aussage der Presseabteilung der Galileo Agentur: "Herr xyz hat sein Kontigent an Interviews für dieses Jahr bereits überschritten. Wir müssen daher den Interviewunsch derzeit zurückweisen."

Das habe ich bisher in meiner langjährigen Praxis noch nicht erlebt. Ein Kontigent für Interviews. Auch unser Verkehrsminister war mit den Leistungen von Galileo nicht zufrieden. Es kostet immer mehr und die Termine werden immer weiter nach hinten geschoben. Was ist los mit Galileo?


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