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04.02.2008
Folge 88

Inhaltsangabe der 88. Sendung


Die nächsten Jahre der Telekommunikation in Europa

Wer wird die neuen Netzwerke organisieren, wer wird davon profitieren?

Bald wird es überall in Europa zum Standard gehören, dass man über das Internet telefoniert und Fernsehen empfängt. Die Breitbandtechnik und mobile Übertragungswege schaffen außerdem in allen europäischen Ländern Tag für Tag neue Geschäftsmodelle. Wie sieht es aber mit der Organisation der Netzwerke in Europa aus? Wer legt in der Telekommunikationsbranche die technischen Spielregeln fest? Wer kümmert sich um die ökonomischen Aspekte und entscheidet, welches Unternehmen in der Kette von Netzwerkbetreiber und Internet-Provider bis hin zum Serviceanbieter am großen Kuchen teilhaben darf? Diese und viele andere Fragen behandeln internationale Wissenschaftler im Perspektiven-Workshop „Telecommunication Economics“ im Informatikzentrum Schloss Dagstuhl.

An der Tagung nehmen Wissenschaftler und Industrievertreter aus verschiedenen europäischen Ländern teil, die sich mit der Telekommunikation aus technischer und ökonomischer Perspektive beschäftigen. Sie arbeiten seit Kurzem auch in einem Netzwerk im Rahmen des europäischen COST-Programms zusammen, das die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung stärken will. Ziel dieser Aktion von 20 europäischen Ländern ist es, Strategien für neue Forschungsgebiete in der Telekommunikation zu entwickeln und Richtlinien für alle Beteiligten wie Endkunden, Unternehmen, Netzwerkbetreiber und Serviceanbieter, zu entwickeln.


Prof. Burkhard Stiller von der ETH Zürich ist unser Gesprächspartner

So hat bisher beispielsweise jedes europäische Land seine eigenen Gesetze, wenn es um die Sicherheit der Datenströme und den vertraulichen Umgang mit Daten geht.  Daher wird es in Schloss Dagstuhl auch um die Frage gehen, wie die Netzwerkneutralität gewährleistet werden kann, wie also etwa das Telefongeheimnis auch auf die Internet-Telefonie angewendet werden kann. Wann sollte der Netzwerkbetreiber demnach wissen dürfen, welche Daten er transportiert? Wäre ein Unternehmer auch verpflichtet, illegale Daten weiterzuleiten, wenn er davon Kenntnis bekäme? Die Ökonomen werden außerdem der Frage nachgehen, ob sich die Regulation des Netzwerkes auf die Marktstrategien der Unternehmen auswirkt. Für die Experten für Netzwerktechnologien sind in diesem schnelllebigen Forschungsgebiet unter anderem die Mechanismen der Peer-to-Peer-Systeme von Interesse, also der Netzwerke ohne zentralen Server, die sich spontan für bestimmte Aufgaben zusammenschließen können.

Die Organisation der Tagung in Dagstuhl haben die Wissenschaftler Louis-Francois Pau, der an der Erasmus Universität in Rotterdam (Niederlande) und für die Firma Ericsson forscht, Burkhard Stiller von der Universität Zürich (Schweiz) und Dimitris A. Varoutas von der National and Kapodistrian University of Athens (Griechenland) übernommen.

Nähere Informationen zu dem Perspectiv-Workshop "Telecommunication Economics" und den Teilnehmern unter http://www.dagstuhl.de/08043


padeluun ist Künstler und Netzaktivist.

Er nernnt sich seit seinen Jugendtagen padeluun. Er möchte nicht als Herr padeluun angesprochen werden, sondern einfach als padeluun.


padeluun - ohne Vor- und Nachname

Er gründete 1984 zusammen mit Rena Tangens das Kunstprojekt und die Galerie Art d’Ameublement. Er ist einer der Vorsitzenden des Vereins FoeBuD, Mitarbeiter im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und einer der Organisatoren sowie Jurymitglied der deutschen BigBrotherAwards. Diese präsentiert er auch bei der seit dem Jahr 2000 jährlichen Preisverleihung in Bielefeld.


Anfang der 1980er Jahre war padeluun in der Düsseldorfer New Wave und der Berliner Punk-Szene als Performance-Künstler und als Super 8-Filmer aktiv. Seit 1984 arbeitet er in Bielefeld und wurde durch eine Reihe von Aktivitäten und Projekten bekannt:

Er war Geschäftsführer der Zerberus GmbH, die sich mit der Weiterentwicklung einer Software für das Z-Netz und das CL-Netz befasste, zwei der in den 90er Jahren in Deutschland bedeutendsten Mailbox-Netze. Der von ihm mitgegründete und -geleitete FoeBuD e. V. betrieb selbst die Mailbox BIONIC als einen der Knotenpunkte des Z-Netzes. 1995 schrieb er anlässlich der Veranstaltung „Interfiction“ in Kassel die Netzthesen. Seitdem tritt er vor allem mit seinem Engagement für den Datenschutz in der Öffentlichkeit auf.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Padeluun aus der freien Enzyklopädie Wikipedia http://de.wikipedia.org/und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Padeluun&action=history


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