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11.02.2008
Folge 89

Neue Lithium Ionen Akkus sind in 5 Minuten aufgeladen

Völlig neue Konzepte können mit dem Einsatz neuer Akkus geplant werden. Mit dem Elektroauto unterwegs - an der Tankstelle einen Kaffee trinken und anschließend mit voller Batterie weiterfahren. Wäre gar nicht schlecht, wenn es so kommen würde.


Die beiden Wolfgangs im Fachgespräch

Bisher haben wir nicht viel Erfreuliches aus der Ecke der Elektrofahrzeuge gehört. Es klappt zwar, in der Stadt herumzugurken und niedrige Geschwindigkeiten in Kauf zu nehmen. Auch der Radius ist noch nicht genügend abgesichert. Doch es wird schon bald gar keine Alternative mehr geben. Wenn der Treibstoff knapp wird, dann muss man auf Elektro ausweichen.

Klar, dann haben wir die Elektrizitätswerke am Hals, die uns den Preis vorgeben werden. Doch evtl. können wir uns aus dieser Schlinge noch ziehen.

Zunächst einmal macht Panasonic Hoffnung auf eine neue Generation von Akkus. Die neuen Lithium Ionen Akkus wurden auf eine Schnellladezeit von 5 Minuten erfolgsversprechend getestet.

In der Praxis bedeutet dies: An der Elektrotankstelle vorfahren, Stecker anbringen, Kaffee trinken gehen. Nach 5 Minuten soll alles vorbei sein. Die Lithium Akkus sind voll geladen und ich kann wieder die nächste Etappe angehen. Ob es so kommen wird, sei dahingestellt. Jedenfalls wird man ähnliche Procedere erleben.
Unsere Ölwelt ist dabei, sich zu verabschieden.



Das automatische Übersetzen war immer ein Traum der Wissenschaftler. Doch wenn man diese Pressemeldung liest, dann weiß man, dass wir noch weit davon weg sind.

Der bekannte Japan - auf der Grundlage multinationalen Mischkonzern produzierenden Unternehmen, Toshiba hat angekündigt, die kommerzielle Einführung seines Durchbruch Akku, als SCiB (Super Charge Ionen Akku). Diese erstaunliche neue SCiB Batterien aufladen können, um 90% der vollen Kapazität in weniger als 5 Minuten und bietet eine ausgezeichnete Sicherheit und eine lange Lebensdauer von über 10 Jahren.

"Dies ist eine wirklich innovative Batterie", sagte Herr Toshiharu Watanabe, Corporate Vice President der Toshiba Corporation und Chief Executive Officer von Toshiba's Industrial Systems Company. Die hervorragende Performance des SCiB wird sichergestellt, ihre erfolgreiche Anwendung in der Industrie und in der elektronischen Fahrzeuge Märkte als neue Energie Lösung. Im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Umwelt, die SCiB bietet eine lange Lebensdauer, die zu reduzieren.

Toshiba wird Fahrt mit der Entwicklung von Automobil. Wenn Hybriden und Elektroautos werden vorherrschend, die SCiB wird wahrscheinlich auf sie angewendet werden ", sagte Shoshi Kawatsu, General Manager von Toshiba. Wir werden auch weiterhin auf die Förderung der Entwicklung in diesem Bereich, so dass, wenn andere Unternehmen ihren eigenen Batterien werden wir weiter.

Nach Angaben der Firma, die neue Toshiba SCiB Batterie wird für industrielle Zwecke vom März 2008.
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Wenn Softwaresysteme sich selbst anpassen

Wenn große Unternehmen neue Software installieren, ist damit meist ein hoher Personalaufwand verbunden. Besser wäre es, wenn die Softwaresysteme sich selbst verwalten und von alleine neuen Gegebenheiten anpassen würde. Wie das in ganz verschiedenen Bereichen funktionieren könnte, diskutieren internationale Wissenschaftler aus der Informatik, Softwaretechnik und den Ingenieurwissenschaften. Sie tagen vom 13. bis 18. Januar 2008 im Internationalen Begegnungs- und Forschungszentrum für Informatik (IBFI) Schloss Dagstuhl im nördlichen Saarland.

In der Robotik, Künstlichen Intelligenz oder auch der Biologie wird an Systemen geforscht, die sich selbst an ihre Umgebung anpassen und flexibel auf neue Herausforderungen reagieren können. Von ihnen lassen sich wiederum Wissenschaftler inspirieren, die nach Mechanismen suchen, wie auch Software flexibler und anpassungsfähiger gestaltet werden kann. Ziel ist es dabei, Softwaresysteme zu entwerfen, die sich im normalen Betrieb selbst konfigurieren, sich selbst verbessern und schützen können und dabei dennoch ihre komplexe Struktur vor dem Anwender verbergen.


Wir sprachen mit Prof. Hartmut Schmeck, Uni Karlsruhe

Das noch junge Forschungsgebiet der „Self-Adaptive Systems“ spielt nicht nur für Unternehmenssoftware, sondern auch für eingebettete Systeme eine wichtige Rolle. In einem Auto der Mittelklasse verbergen sich heute schon mehrere Dutzend Prozessoren, die Bremsen, die Straßenlage oder die Sensoren der Airbags steuern. Sie müssen flexibel reagieren können und sollten sich selbst anpassen, wenn etwa Schnee oder Aquaplaning auf der Straße ist. Auch drahtlose Netzwerke, zum Beispiel in Autos, die untereinander kommunizieren und vor Glatteis warnen, müssen schnell und vielschichtig auf die Umgebung reagieren.

Da die selbständige Anpassung von Software in vielen Bereichen diskutiert wird, haben die Organisatoren der Tagung in Schloss Dagstuhl Wissenschaftler aus ganz verschiedenen Gebieten eingeladen. Sie erhoffen sich neue Erkenntnisse durch die unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema. Die Organisation haben die Professoren Betty H. C. Cheng von der Michigan State University (USA), Rogerio de Lemos von der University of Kent (Großbritannien) und Holger Giese vom Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam, Paola Inverardi von der University of L'Aquila (Italien) und Jeff Magee vom Imperial College London (Großbritannien) übernommen. Die Mehrheit der Tagungsteilnehmer reist aus den USA und den europäischen Staaten ins nördliche Saarland.

Nähere Informationen zu dem Dagstuhl-Seminar "Software Engineering for Self-Adaptive Systems" und den Teilnehmern unter http://www.dagstuhl.de/08031


TomTom will einen neuen Weg beschreiten - ob es auch legal ist?

Um uns herum werden Systeme installiert, die Daten liefern, die man nie für möglich gehalten hätte. Das GSM System, also unsere normalen Handys liefern Informationen, die nicht nur die Provider interessieren, um ihren Dienst am Leben zu erhalten.
Was kann man mit dem GSM System veranstalten? Wenn ein Provider sich einen Autofahrer heraussucht, der von Köln nach München fährt, dann kann er aus den Antennendaten herauslesen, dass die Bewegung zum Beispiel flüssig von dannen geht. Letztendlich kann er gar die ungefähre Geschwindigkeit messen. Denn um von Antenne 30 in die Antenne 40 hineinzufahren, heisst so und so viele Kilometer in soundsovieler Zeit abzufahren. Daraus lässt sich die Geschwindigkeit errechnen.
Wenn jetzt der Verkehr stockt, dann bleibt die Information des herausgesuchten Autofahrers erhalten. Seine Bewegung hat abgenommen oder ist gar zum Stillstand gekommen. Zusätzlich kann der Provider jetzt die Antenne abfragen, die in der Nähe ist. In aller Regel wird bei Eintritt eines Staus, soviel telefoniert, dass die vorhandenen Frequenzen nicht mehr ausreichen. Die Zelle meldet Überlastung.  
Jetzt ist es einfach, anzunehmen, dass hier ein Stau entstanden ist. Das, was man noch vor wenigen Jahren durch die Brückensensoren ermitteln wollte, geht eigentlich viel einfacher, wie eben besprochen.
Auch eine Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Autobahn lässt sich so ermitteln, wenn der Provider mehrere Kunden nach ihren Positionen befragen lässt. Klar, das ist eine lukrative Information, die zum Beispiel Vodafon an TomTom liefern will.
Über den eigenen Datenkanal im GSM erhält die Navigationssoftware jetzt Informationen, wie es auf den Straßen aussieht. Damit sind dann auch alle Brückensensoren nahezu überflüssig. An denen hat Vodafon zusammen mit der Telekom kräftig investiert. Wenn jetzt Vodafon Alleingänge veranstaltet, dann kann man verstehen, dass TomTom kalte Füße bekommen hat. Das verabredete Interview war plötzlich nicht mehr machbar.

Hier muss man einmal hinterherhaken. Dass ich durch Teilnahme am Verkehr einige Rechte abgegeben habe und dass mich eine Verkehrskontrolle mit staatlichem Auftrag fotografieren darf, um eine Geschwindigkeitsübertretung zu dokumentieren, ist wahrscheinlich unumstritten.
Doch darf ein privater Provider, in diesem Fall Vodafon, die Bewegungsdaten, die durch meine Bewegung entstehen, an einen Dritten abgeben? Auch wenn der Dritte die Daten anonymisiert erhält, so wurde eine Information weitergegeben, zu der ich als Lieferant nicht befragt wurde. Spitzfindig mag man diese Argumentation nennen. Doch wenn ich dazu beitrage, dass Vodafon aus meinen Bewegungen (ich habe nie zugestimmt, dass meine Daten für eine solche Aktion genutzt werden) geldwerte Dienste entwickelt, dann möchte ich als Verursacher wenigstens einen finanziellen Ausgleich erhalten.

Man sieht also, dass hier noch ein Diskussionsbedarf besteht. Damit versteht man vielleicht auch, dass der Interviewwunsch zurückgezogen wurde.

Mal sehen, wie sich das alles entwickelt.


GSM geknackt - eine Horrorbotschaft

Wie harmlos haben wir noch die ganz alten Zeiten beschritten. Autotelefone der A- Gruppe haben noch Adenauer beswchnüffeln können, weil man noch keine Verschlüsselung parat hatte. Im B Netzt war es dann Minister Strauß, der zu einigen Entwicklungen öffentlich zu viel erzählte. Nach dem B Netz kam logischerweise das C-Netz. Jetzt hatte man eine Schranke eingebaut. Die Gespräche über das C-Netz wurden "verschleiert". Wer ein bisschen technisch versiert war, der hat aus dem Signal die Phase verändert und damit die Verschleierung aufgehoben.
Doch 1992 war das D-Netz mit seinen digitalen Features am Werke. Jetzt sprach man von einer nicht knackbaren Verschlüsselung der Sprache.
Immerhin hat diese Methode lange Zeit gehalten. Denn bis vor kurzem galt der GSM Code recht sicher. Doch dioe Digitaltechnik lässt eigentlich keine Geheimnisse zu. Irgendwann ist der sicherste Code geknackt. Eine Gruppe von Leuten, die darauf aus sind, die schwierigsten Aufgaben zu meistern, haben gewonnen. Sie sind der Decodierung ein ganzes Stück weitergekommen. Noch ist es keine Livedekodierung; doch wer weiß, was heute Abend schon stimmt?
Man benötigt den mitgeschnittenen Telefonverkehr in der verschlüsselten Form. Dann setzt man Tabelleneinträge dagegen und versucht das Telefonat zu entschlüsseln. Im Moment dauert es wohl einige Sekunden bis wenige Minuten, bis die Telefonate im Klartext aus dem Computer laufen.
Natürlich is dies hochgradig verboten. Doch die Anstrengungen sind wichtig, um aufzuzeigen, dass z.B. die Polizei das Grundgesetz völlig legal aushebeln kann. Warum einen Richter um Genehmigung fragen? Wenn man doch die Telefonate selbst dekodieren kann, dann ist der vorgesehene Weg nur lästig.



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