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18.02.2008
Folge 90

SP1 für Vista da! Es soll noch Macken haben!

DIE nachricht verkündete Hoffnung für die vielen Vista User, die es nicht lassen konnten, frühzeitig beim Umstieg dabei zu sein. Ich selbst gehöre ja auch zu den Leidtragenden. Obwohl das Betriebssystem durch die vielen automatischen Updates innerhalb eines Jahres immer besser wurde, so erhoffte man sich mit dem Service Pack 1 eine gravierende Verbesserung.
Und dann diese Schreckensmeldung von der ct' heute: Lasst die Finger vom SP1, noch nicht aufspielen, denn es gibt immense Probleme mit Treibern. Mitunter soll das Betriebssystem anschließend schlechter laufen, als vorher.



Wahrscheinlich muss man jetzt noch auf das SP1 des SP1 warten. Oder gleich auf die Version SP2 hoffen.
Jedenfalls wird man mit 65 MB Updates verwöhnt und darf wohl mit einer Installationzeit von einer vollen Stunde rechnen.



Wo bleibt eigentlich der Bundesdatenschützer?


Brigitte Zypries
Es geschehen schon Dinge in unserer Republik, die man sich in der kühnsten Fantasie nicht vorstellen kann. Da erging gerade ein Urteil gegen unsere Justizministerin, Brigitte Zypries, wo ihr 250.000 Euro Strafe (oder entsprechende Haft) angedroht wird, wenn sie in dem Internetprogramm nicht die Regeln des Datenschutzes einhält.

Der Berliner Anwalt Meinhard Starostik hat für einen Kuunden ein Verfahren gegen das BMJ angestrengt, das er jetzt in vollem Umfang gewonnen hat.


RA Meinhard Starostik

Der Kunde monierte das Gebaren des BMJ, dass es, ohne darauf hinzuweisen, Daten automatisch von einem Besucher der Seite des Justizministeriums persönliche Daten aufzeichnet und diese nicht nach dem Besuch löscht. Vor allem geht es dabei um das Sammeln der IP Adressen.
Doch hätte so etwas nicht schon der Bundesdatenschützer merken und entsprechend monieren müssen?

Dieses Urteil wird sicherlich eine ganze Anzahl von Webseiten tangieren, denn allzuoft werden solche Daten mitgeschnitten, um später etwas in der Hand zu haben, um evtl. eine Verfolgung einleiten zu können.
Denken Sie dran: es war immer illegal und wird ab sofort mit Strafe bewehrt.


MWC ist der Nachfolger der 3GSM

Der Mobile World Congress ist der Nachfolger der Messe 3GSM, die in diesem Jahr wieder in Barcelona stattfand.
Manfred Kloiber war eine Woche in Spanien und besuchte diese stark expandierende Mobilfunkmesse.


Manfred Kloiber

Femtozellen
Hinter dem bisher wenig bekannten Begriff steckt eine Art eigener Handy-Hotspot für zu Hause. Im eigenen Heim telefonieren die Menschen eher weniger mit dem Handy – viele haben Netzprobleme, auch die Tarife sind angesichts der Flatrate-Angebote im Festnetz nicht so günstig. Mit Femtozellen-Anlagen würden die Handys nicht die Antennen der Mobilfunk-Anbieter ansprechen, sondern nach WLAN-Manier den eigenen Hotspot – von dem die Gespräche oder Daten dann kostengünstig über DSL-Leitungen weitergeleitet werden. Experten halten einen Durchbruch für die Technik in den kommenden Jahren für möglich.


Eine der ersten Femtozellen (oyster 3g)

Mobiles Internet
Über Jahre haben die Mobilfunk-Anbieter Milliarden in den Aufbau superschneller Netze investiert – doch zum Massenmarkt wurde die Internet-Nutzung für unterwegs bisher nicht. Die Verbraucher stören sich an hohen Tarifen oder umständlicher Bedienung auf den kleinen Bildschirmen. Doch inzwischen wittert die Branche Morgenluft: Apples iPhone zeigt, dass die Nutzer bei richtigem Bedienkomfort doch zum "Internet in der Tasche" greifen. Googles Betriebssystem Android, von dem in Barcelona erste Geräte-Prototypen erwartet werden, verspricht attraktive neue Dienste. Intel will mit den sparsamen und leistungsstarken Silverthorne-Chips die Voraussetzung dafür schaffen, dass die Akkus länger halten.

Smartphones
Die Nutzung mobiler Datendienste erfordert entsprechende Geräte. Die so genannten Smartphones sind eigentlich Mini-Computer, mit denen man auch telefonieren kann. Nokia ist einer der größten Anbieter doch die Konkurrenz von Apple und Google könnte in den kommenden Jahren die Gewichte verschieben. Smartphones sind ein schnell wachsendes Geschäft, das aber eigentlich erst am Anfang steht: Im vergangenen Jahr stieg der Absatz um 60 Prozent auf insgesamt etwa 115 Millionen Geräte, also etwa ein Zehntel des gesamten Handy-Marktes. Beim Design gibt es eine große Vielfalt: Von kompletten Tastaturen wie beim E-Mail-Handy Blackberry bis zum berührungsempfindlichen Bildschirm des iPhone.

Navigation
Nokia nahm gut acht Milliarden Dollar in die Hand, um den Anbieter digitaler Straßenkarten Navteq zu übernehmen – und das aus gutem Grund. Navigation und Ortung gelten als ganz heiße mobile Dienste. Dabei geht es weniger um die aus dem Auto bekannten Wegbeschreibungen als um bisher ungeahnte Möglichkeiten, die Menschen gezielt mit Werbung anzusprechen. Zum Beispiel könnten Geschäfte oder Restaurants Kunden in ihrer Nähe die Werbung direkt aufs Handy schicken. Dass der Navigationsgeräte-Hersteller Garmin in Barcelona sein erstes Handy "nüvifone" zeigen will, dass GPS-Ortung, mobiles Internet und Telefonie vereint, bestätigt den Trend.


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