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10.03.2008
Folge 99

Ein Blick in die Zukunft mit Prof. Gerhäuser

Wir sind schon ein bisschen stolz, dass Prof. Heinz Gerhäuser sowohl im letzten Jahr, wie auch in diesem Jahr den Weg zu uns ins Studio gefunden hat. Er zwackte sich die Zeit ab, da er nur einen knappen Tag auf der Messe war. Um seine Person zu beschreiben, habe ich eine Pressemeldung zu einer Preisverleihung verwendet.

Prof. Dr. Heinz Gerhäuser, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS, ist am Mittwoch, 11. Juli, von Ministerpräsident Edmund Stoiber mit dem Verdienstorden des Freistaats Bayern ausgezeichnet worden. Stoiber würdigt damit "herausragendes bürgerschaftliches Engagement" und setzt "ein besonderes Zeichen der Anerkennung für alle, die sich weit über das normale Maß hinaus für die Mitmenschen und den Freistaat Bayern engagiert haben".


Prof. Heinz Gerhäuser, IIS Erlangen

Zusammen mit 98 weiteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wurde Prof. Dr. Heinz Gerhäuser in der Bayerischen Staatskanzlei in München die hohe Ehrung überreicht. Jeder Ausgezeichnete habe sich um Heimat und Gemeinwesen verdient gemacht, lobte der Ministerpräsident: "Ohne sie wäre unser Leben ärmer." Derzeit gibt es 1.831 lebende Träger des Bayerischen Verdienstordens, der als "Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste für den Freistaat und das bayerische Volk" verliehen wird. Die Besonderheit: Die Zahl der lebenden Träger ist auf 2.000 begrenzt.

Prof. Heinz Gerhäuser, geboren 1946 in München und wohnhaft in Waischenfeld (Oberfranken), ist Inhaber des Lehrstuhls für Informationstechnik mit Schwerpunkt Kommunikationselektronik (LIKE) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 1993 ist er Institutsleiter des
Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen, das 2005 sein 20-jähriges Bestehen feierte und sich durch konsequente Erweiterung der Forschungsfelder zu einer der erfolgreichsten wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland entwickelt hat. Weltweites Ansehen errang das Fraunhofer IIS durch die Entwicklung des Audiocodierverfahrens MP3.

Neben den Tätigkeiten in Erlangen bekleidet Prof. Gerhäuser weitere wichtige Ämter: So ist er auch Mitglied des Wissenschaftlich-Technischen Beirats der Bayerischen Staatsregierung (WTB) und einer der vier Sprecher des bayerischen Clusters Informations- und Kommunikationstechnik. Darüber hinaus sitzt er in der Jury des Deutschen Zukunftspreises des Bundespräsidenten und wurde aktuell in den Konvent für Technikwissenschaften der Union der deutschen Akademien für Wissenschaften (acatech) berufen.

Prof. Heinz Gerhäuser ist Träger des "Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" sowie der "Bayerischen Verdienstmedaille für besondere Verdienste um die bayerischen Wirtschaft". Im Vorjahr wurde er mit der Ehrenmedaille der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken sowie mit der Erlanger Bürgermedaille ausgezeichnet. 2005 verlieh ihm die Staatliche Universität der Erlanger Partnerstadt Wladimir, Rußland, die Ehrenprofessur.

Das 1985 gegründete Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS mit dem Hauptsitz in Erlangen und weiteren Standorten in Nürnberg, Fürth und Dresden ist heute das größte Fraunhofer-Institut in der Fraunhofer-Gesellschaft. Mit der Entwicklung des Audiocodierverfahrens MP3 ist das Fraunhofer IIS weltweit bekannt geworden.

In enger Kooperation mit den Auftraggebern aus der Industrie forschen und ent­wickeln die Wissenschaftler auf folgenden Gebieten:
Digitaler Rundfunk, Audio- und Multimediatechnik, digitale Kinotechnik, Entwurfs­automatisierung, integrierte Schaltungen und Sensorsysteme, drahtgebundene, drahtlose und optische Netzwerke, Lokalisierung und Navigation, Hochgeschwindigkeitskameras, Ultrafeinfokus-Röntgentechnologie, Bildverarbeitung und Medizintechnik sowie IuK-Technologien für die Logistik-Dienstleistungswirtschaft.

480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Vertragsforschung für die ­Industrie, für Dienstleistungsunternehmen und öffentliche Einrichtungen. Das
Budget von 58 Millionen Euro wird bis auf eine Grundfinanzierung in Höhe von
20 Prozent aus der Auftragsforschung finanziert.


Die Festplatte ist nach wie vor der Superstar

Ob PC, Server, Notebook, Navi oder Handy, überall stecken inzwischen Festplatten drin und bieten Speicherplatz in Hülle und Fülle für relativ wenig Geld. Selbst in typischen Geräten der Unterhaltungselektronik wie MP3-Player und Videorekorder haben die kleinen und großen magnetischen Massenspeicher längst Einzug gehalten.

Die Festplatte ist vor kurzem 50 Jahre alt geworden.Wie werden die nächsten 50 Jahre der Festplatte aussehen? Werden neue Technologien die Kapazitäten durch die Decke schießen lassen oder die werden zukünftige Festplatten noch schneller rotieren? Wird die liebgewordene magnetische Aufzeichnungstechnik mit rotierenden Platten und mechanisch bewegten Schreib-Leseköpfen eventuell von lautlosen Solid-State-Discs ohne jegliche


Henrique Atzkern, Seagate

Seagate ist vorsichtig mit Vorhersagen über neue Aufzeichnungstechnologien. Denn: Für den Einsatz neuer Technologien werden deutlich härtere Materialien für die Aufzeichnung auf dem Medium benötigt, wie zum Beipiel Eisenplatin. Diese Materialien können die Speicherdichte verzehnfachen.

Allerdings sind diese härteren Materialien schwerer herzustellen - Technologien zur Herstellung gibt es noch nicht, man versucht es im Moment mit chemischen Verfahren, doch die sind noch nicht ausgereift.

Das Material ist im Festplattenbereich generell sehr wichtig, denn der Kopf muss auch bei hohen Drehzahlen auf der Spur gehalten werden. Eine weitere Herausforderung ist der Abstand zwischen Medium und Schreib-/Lesekopf: Dieser muss noch deutlich runter skaliert werden. Heute beträgt die Flughöhe ca. 30 nm, in Zukunft hoffen wir einen Abstand von nur 10 nm durch dünnere Schutz- und Gleitschichten zu erreichen.

Schöne Aussichten!!!


Eine Woche lang erlebten wir mit Werner Klier die CeBit

Schon 2007 waren wir oft zusammen mit Werner Klier auf der Bühne von G DATA. Werner war in diesem Jahr verstärkt auch als Entertainer bei G DATA eingesetzt. Auch unseren täglichen Auftritt sagte er in diesem Jahr an. Wenn man so nah zusammenarbeitet, so kann man gut Erfahrungen austauschen. Wolfgang Rudolph und ich gehören ja zu den Dinosauriern der CeBit. Alle 22 Messen haben wir mitgemacht. Für Werner war es die 5. CeBit.


Werner Klier, Virenlabor G DATA

Am Schluss der der CeBit tauschten wir noch einmal unsere gegenseitigen Erlebnisse aus. Dabei ist einiges Interessante herausgekommen.


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