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25.09.2006
Folge 10

photokina 2006

Diese Sendung berichtet von der photokina in Köln, die am Dienstag dieser Woche ihre Tore öffnet. Man wird in diesem Jahr sehen, ob sich die Messe sich neben der IFA in Berlin stabilisiert. Es ist noch nicht abzusehen, ob die jährliche Ausführung der IFA dazu führen wird, dass auch Köln diese Entscheidung trifft.

Das wäre für die Branche sicherlich nicht gut, denn die jährliche Durchführung würde sicherlich die Aussteller jeweils halbieren, denn für die sind es genug Messen, die sie ausstatten. So viel Neues gibt es wahrscheinlich auch gar nicht, um dann ja 5 Messen zu bestücken. Denn die CeBit sollte man nicht vergessen. Die Ausstellungsgegenstände schneiden sich auf allen Messeplätzen.

Vielleicht aber führt dies auch dazu, dass man ganz neue Konzepte entwickelt, um an den Kunden heranzukommen. So werden sicherlich einige Firmen schon die CeBit im nächsten Jahr meiden, um mit einer Hausmesse die Kunden direkter zu binden. Vielleicht ist dies das Konzept der Zukunft. Die Informationen holt man sich aus dem Internet. Die Hersteller - Kundenbindung macht man auf einem Schiff oder an einem schönen Ort und verwöhnt den Kunden mit irgendeiner Aktion, die der dann nicht mehr vergißt.
Mal sehen, was die Zukunft da bringt.

Diese photokina 2006 wird noch kraftvoll von der Messe angekündigt:

Rund 1.600 Anbieter aus 45 Ländern präsentieren auf der photokina 2006 die Top-Neuheiten der globalen Imaging-Branche.Koelnmesse-Geschäftsführer Oliver P. Kuhrt: "Die photokina setzt erneut Maßstäbe als globale Informations- und Kommunikationsplattform der Imaging-Branche" - Alle Global Player des Imaging-Marktes sind präsent - Apple und CeWe Color erstmals dabei - Viele Unternehmen vergrößern ihren Messeauftritt in Köln - 160.000 Besucher aus 140 Ländern werden in Köln erwartet . Kuhrt sieht in dieser Entwicklung eine Bestätigung für das Konzept der photokina: "Es ist ein deutlicher Beleg dafür, dass die Themenbereiche Photographie, Imaging und Bildkommunikation trotz der zunehmenden Konvergenzdiskussion bei den Unternehmen einen immens hohen Stellenwert besitzen."


Die M44 wurde gefunden

CCZwei im Gespräch mit Prof. Beutelspach, Uni Giessen



Einige werden Bescheid wissen, wenn sie das Kürzel M44 lesen. Davor gab es die M43 usw. immer nach unten. M steht für den Wissenschaftler Mersenne, der sich um Primzahlen kümmerte. Seine Primzahlen haben das Format p = 2 n -1Als Beispiel: n= 2 ist eine Primzahl. 2 2 ist 4. 4 - 1-macht 3. 3 ist eine Primzahl. Oder n=3 dann 2 3 = 8. 8 - 1 = 7. 7 ist die nächste Primzahl. So geht es dann weiter und weiter.

Wenn man bedenkt, dass schon Euklid ca. 300 v. Christus den Beweis führte, dass es keine Beschränkung der Primzahlen nach oben gibt, dann muss man schon den Hut ziehen.

Es wurden 100.000 Dollar ausgelobt, für denjenigen, der eine Mersenne Zahl mit mindestens 10.000.000 Dezimalziffern findet. Diesmal, bei der M44 waren es 9 Millionen und 808 tausend - also kurz davor, doch leider nicht genug.

Die Zahl ist irrsinnig groß, wenn man sie mit der Anzahl der Atome unseres Universums vergleicht, das es gerade mal auf lächerliche 10 hoch 80 kommen soll. Die Zahl ist ohne praktische Bedeutung. Selbst eine Multiplikation mit 2 oder 3 ist schon so aufwändig, dass es keinen Sinn macht, sie evtl. in der Verschlüsselungstechnik einzusetzen, wo ja Primzahlen eine große Rolle spielen. In der Sendung sprechen wir mit Professor Beutelspacher von der Universität Giessen. Er ist Mathematikprofessor und kann die Faszination für große Zahlen durchaus verstehen.

Wenn wir eben schon einmal vor Christus waren, so gehen wir jetzt ins zweite Jahrhundert vor Christus. In Aleandria lebte der Leiter der dortigen Riesenbibliothek Eratothenes, der sich mit vielen naturwissenschaftlichen Phänomenen beschäftigte. Unter anderem widmete er sich auch den Primzahlen und erfand eine Methode, wie man auf einfache Weise Primzahlen bestimmen kann. Man muß nur aus einer langen Zahlenreihe die Vielfachen der Primzahlen herausstreichen. Was dann übrigbleit sind Primzahlen. Primzahlen sind alle über 1; daher ist die 2 die erste Primzahl. Teilt man in der Zahlenreihe die Element durch 2, so sind alle Elemente zu streichen, die ohne Rest geteilt wurden.

Die nächste Primzahl wäre die 3. Auch mit ihr, wie später mit 5,7,11 usw, verfährt man so wie mit der 2.

Was übrigbleibt ist das Sieb des Eratosthenes, wie es in der Literatur genannt wird, mit exakten Bestimmung der Primzahlen.

Ich konnte es nicht lassen und habe ein kleines Programm dazu geschrieben, das die Methode gut verdeutlicht. Das Programm befindet sich im Downloadbereich und kann jetzt schon runtergeladen werden.


Downloads:
NameGrößeDownload
Primzahlensieb (PC)36.00 KBPrimzahlensieb (PC)


Bücher tauschen



http://www.bookcrossers.de

Unter dieser URL versteckt sich eine ganz lustige Idee, die bei manchem schon zum leidenschaftlichen Hobby wurde. Ähnlich, wie beim geocaching, geht man hier auf die Pirsch. Man sucht Bücher, die von irgendjemand irgendwo "freigelassen" wurden. Die Bücher tragen auf der Vorderseite ein Etikett, wo draufsteht, dass man das Buch mitnehmen kann, es dann liest und es erneut auslegt.

Natürlich spielt dabei das Internet eine große Rolle. Das Buch identifiziert sich mit einer sogenannten BCID von der Art 417-87654. Geht man jetzt bei http://www.bookcrossers.com ins Netz und gibt diese Nummer ein, so sieht man, um welches Buch es sich handelt und welche Odyssee es schon hinter sich hat. Man selbst gibt dann den Fundort, das Datum usw. ein.

Ebenso vermerkt man im Internet, wenn man das Buch wieder irgendwo hingelegt hat.

Beim Auslegen sollte man etwas Gespür haben. Keine gute Idee ist es das Buch am Flughafen oder am Hauptbahnhof auszulegen. Dafür sind die Sicherheitsorgane im Moment zu schwach besaitet. Immerhin wurde der Flughafen Seattle für eine Viertel Stunde völlig gesperrt, weil da so ein Buch ohne Aufsicht rumlag.


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