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13.10.2008
Folge 130

Wissenschaftsjournalismus - ein Stiefkind?

Mit Winfried Göpfert verbinden mich einige berufliche Aktivitäten, die lange zurückliegen. Er war viele Jahre Leiter der Wissenschaftsabteilung beim Sender Freies Berlin (Hörfunk und Fernsehen), Moderator von Wissenschafts- und Gesundheitssendungen und Professor für Wissenschaftsjournalismus an der Freien Universität Berlin. Daneben ist er auch heute noch tätig als freier Wissenschafts- und Medizinjournalist.
Wir hatten damals zur Anfangszeit des Computerclubs einen Fürsprecher in ihm. Der Computerclub lief sehr erfolgreich über das Berliner Programm. Auch zu den Funkausstellungen trafen wir uns und diskutierten über unseren Beruf.


Prof. Winfried Göpfert, Berlin

Wissenschaftsjournalismus war sein Lehrstuhl an der Freien Universität in Berlin. Es wurde Zeit, dass dieser Journalismus eine akademische Vertretung erhielt. Heute gibt es ja mittlerweile auch die Möglichkeit, Technikjournalismus zu studieren. (z.B. FH St. Augustin, Prof. Schümchen)

Winfried Göpfert bildet in seinen Seminaren junge Leute in Richtung Wissenschaftsberichterstattung aus. Meistens ist die kein "geliebtes" Journalistenziel, weil die Beschäftigung mit der Materie doch schon etwas schwerer ist, als eine normal Sportberichterstattung.

Langsam verschwinden Gott sei Dank die Ignoranten, die sich brüsten, weder in Mathe noch in Physik funktioniert zu haben, aber in eine Hierarchie rutsc hten, wo sie Zukunftsweichen stellen können.

Es müssen junge Leute animiert werden, die schwierigen Zusammenhänge unserer Gesellschaft zu reflektieren, um darüber berichten zu können. Wie soll man Ingenieure ausbilden, wenn niemand das Studium nahebringt? Damit erfüllt Winfried Göpfert eine wichtige Aufgabe, die er auch noch durch Seminare nach seiner Pensionierung abhält.



Logistik ist eine Herausforderung für die Bundesrepublik

Wahrscheinlich erhalte ich jetzt wieder Protestmails, dass wir schon wieder das Thema Logistik auf einen prominenten Platz gehoben haben. Ich verstehe es wirklich nicht, wie man sich darüber aufregen kann, dass wir brennende Wissenschaftsthemen aufgreifen und versuchen, mehr Information unter die Leute zu bringen.
Logistik mag nichts direkt mit dem heimischen PC zu tun haben; doch ist esa ein Thema der Herausforderung an junge Köpfe, die angeregt werden, Lösungen für eine expandierende Technologie zu entwickeln.

Wir müssen in Zukunft damit leben, dass wir vielleicht selbst weniger mobil werden; doch wir werden verlangen, dass Güter uns perfekt zu Hause erreichen. Alleine der steigende Internethandel, angeführt durch EBay, erreicht jährliche Steigerungsraten von ca. 100 Millionen zusätzliche Pakete.
 

Heinz Paul Bonn, Vizepräsident Bitkom

Mit Heinz Paul Bonn haben wir einen Vertreter in unser Studio geholt, der als Vizepräsident von Bitcom viele Kontakte in gestaltende Industrieebene unterhält. Er plädiert zum Beispiel dafür, dass wir den momentanen internationalen Vorsprung auch durch Neuentwicklungen  forcieren, um ihn zu erhalten. Das Internet der Dinge spielt eben hier auch hinein.

H. P. Bonn macht in unserer Sendung klar, dass das Beherrschen der logistischen Anforderungen zu einem Ziel der Bundesrepublik werden muss. Gerade Deutschland, als Staat mitten in Europa, ist ein Land, das auch unter dem vielen europäischen Verkehr leidet. Daher muß auf Ressourcen geachtet werden. Es kann nicht mehr angehen, dass 40 Prozent der LKW's auf der Rückfahrt ohne Ladung sind.

In NRW entsteht im Ruhrgebiet ein neuer Logistik Cluster, bei dem schon eine Menge Unternehmen mitmachen. Dieser Cluster kann sich als Motor für die Region entwickeln. Junge Leute mit neuen Ideen sind hier gefragt und sie sollten ihre Ideen nicht in der Schublade verkümmern lassen.
Natürlich ist der Weg nicht einfach, um Erfolg zu haben; doch wer ein gutes Ausbildungsgerüst vorzeigen kann, wird auch als gerngesehener Mitarbeiter begrüßt werden.


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