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10.11.2008
Folge 134

Mumble und Murmur - Multispeechsystem

Wer die Entwicklung der Telefonie so lange mitbeobachtet, wie wir, der kann sich noch über Entwicklungen von Multisprachsystemen wundern, die auch noch kostenlos angeboten werden. Früher war das mit der normalen Telefonie gar nicht möglich. Und wenn dann doch jemand für irgendeinen Zweck eine Dreierkonferenz brauchte, dann war das sehr sehr teuer und man benötigte den Segen der Post. Ein Komfortkennzeichen von ISDN war dann die Möglichkeit, eine "Dreier" - Konferenz einzuleiten. Kaum jemand hatte zwqar verstanden, wie das einzuleiten war, doch man "hätte", wenn man gewollt "hätte". Mit dem Internet hat sich vieles geändert. Nicht nur, dass man mit Skype erträglich gut telefonieren kann, es gibt dann Entwicklungen, von denen man noch vor Jahren geträumt hätte.
Bis zu 100 Teilnehmer gleichzeitig im Audiochat verspricht die Opensource Software Mumble. Das dürfte zwar eine ziemliche Tortur sein, wenn man sich in dieser 100 stimmigen Konferenz zurechtfinden will. Einer, der Kopf des Chats, muss einen Server installieren, der die Kommunikation handelt. Auch Murmur ist Opensource und damit kostenlos. Klar, hier gilt die Physik: ein Kanal benötigt 40 kbit/s Bandbreite. Das Ganze mit 100 multipliziert macht immerhin 4 MBit/s Up- und Downloadgeschwindigkeit.

Hier gibt es den Download.
http://sourceforge.net/project/platformdownload.php?group_id=147372


Immer wieder neue Bedrohungen aus dem Netz

Das Internet ist ein weites Feld für viele innovative Köpfe. Mitunter sind diese Köpfe aber auf der Suche nach Möglichkeiten, andere Nutzer zu schädigen. "Wie können wir an das Geld anderer Leute kommen?" Dieses mag desöfteren schon in dunklen Zirkeln diskutiert worden sein.
Und immer wieder gelingt es, Löcher zu finden, die neu sind und daher noch nicht mit Abwehrmaßnahmen ausgestattet sind.
Mit dem Update des neuen Adobe Flash Players 10 haben sich Kriminelle wieder etwas ausgedacht. Sie bastelten sich eine täuschend ähnliche Seite wie die Originalpage von Adobe. Mit Geschick kauften sie bei Google so Werbung ein, dass diese Page auf eine der vordersten Plätze bei einer Suche nach Flash kam. Der unbedarfte User klickte die Seite an und hatte damit schon verloren.


Werner Klier, G Data

Was da jetzt mitkommt, wenn man die Seite geladen hat, kann alles mögliche sein - auf jeden Fall nichts Gutes. Also immer aufpassen, was oben in der Adresszeile zu lesen ist. Das ist natürlich schneller gesagt, als getan.

http://www.gdata.de/


Fernsehen ohne Antenne - Zattoo



Ich empfand es als eine wahre Sensation, als ich zum ersten Mal zattoo aufrief und dort so viele Sender fand, die ich ganz einfach aus dem Internet aufrufen konnte. Natürlich hatte man sich vorher schon Sendungen der einzelnen Sender angesehen. Doch man musste wissen, wie man da hinkommt. Die Tagesschau war wohl so mit ein e der ersten Sendungen, die sich regelmäßig ins Internet begab.
Doch mit zattoo ist eine völlig neue Möglichkeit entstanden, bekannte und unbekannte Programme aufzurufen.
Wir konnten mit Nick Bramberg sprechen, der in der Europazentrale in der Schweiz ansässig ist. Interessant war, zu hören, dass man zattoo eine Torrent - Technologie einsetzt. Jeder, der an der Übertragung teilnimmt, liefert über seinen Uploadkanal Kapazitäten zu. Ich weiß gar nicht, ob man das nicht beim Programmstart mitteilen muss.

Jeder sollte einmal Zattoo ausprobieren und seine eigene Meinung bilden.

http://www.zattoo.de


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