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09.10.2006
Folge 12

Geocaching - ein Hobby mit technischem Anspruch

Wie viele Hobbys, so wurde auch das ‚geocaching' im angelsächsischen Raum angestoßen. Dort begann es schon vor Jahren, dass man auszog, um mit Hilfe der geografischen Koordinaten einen meist minderwertigen Schatz zu finden. Das macht
das Hobby aus. Es können keine Reichtümer gefunden werden. Es geht um den Spaß, der sich aus körperlicher und geistiger Auseinandersetzung zusammensetzt. Denn manchmal muss man schon ganz kräftig bergsteigen oder kilometerweit wandern, um an den Schatz heranzukommen.

Die einfachsten Touren sind natürlich von der Art, dass man im Internet geografische Koordinaten abgebildet sieht und man sich entschließt, diesen „Cache" zu erobern. Den ersten Überblick bekommt man, wenn man in einer GPS fähigen Karte die Koordinaten eingibt. Man wird dann einen bestimmten Ort angezeigt bekommen. Aber, bis es so weit ist, dass man den Cache in den Händen hält, ist ein weiter Weg. Es will genau geplant sein, wann und wie man erfolgreich sein will.

Der nächste Schritt ist dann die Realisierung – meistens am Wochenende. Mit der ganzen Familie geht es auf Schatzsuche. Bepackt mit Rucksack und entsprechender Verpflegung muss ein wichtiges Requisit eingepackt werden: Der GPS Empfänger. Denn ohne diese technische Hilfe findet kein ‚Geocaching' statt.



Bei der Vorbereitung hat man schon vorher den Parkplatz auf der Karte ausgesucht, wo man sein Auto parken kann. Ist er erreicht, dann beginnt die spannende Schatzsuche.

Was sagt der GPS-Empfänger? Welche Richtung muss ich gehen, um die Koordinaten aufzufinden? Wenn das GPS Gerät in der Lage ist, auch einen Kompass darzustellen, dann zeigt es schon die grobe Richtung. Wenn nicht, dann muss man evtl. einen externen Kompass befragen.

Es geht jetzt bergauf und bergab auf den Spuren der Koordinaten. Wer einen GPS Empfänger mit Kartenwerk hat, der kann schon besser abschätzen, wie weit es bis zum Ziel ist.

Irgendwann dann zeigen die GPS Koordinaten, dass man eigentlich den angegebenen Zielort gefunden hat, der gesuchte Cache jedoch nicht zu sehen ist.

Jetzt muss man improvisieren. Es kann ja sein, dass der Cacheleger schon eine Ungenauigkeit bei der Ermittlung seiner Daten erlebte. Immerhin sind heute noch manchmal 50 Meter und mehr Missweisung drin. Dazu kommt jetzt, dass der Cachesucher ja ebenfalls eine Ungenauigkeit gleichen Wertes haben kann. Das addiert sich dann eben. In einem bestimmten Bereich muss man jetzt suchen.

Auch das kann zeitaufreibend sein und ist am besten zu schaffen, wenn viele Familienmitglieder ausschwärmen können. Für Kinder, so habe ich mir sagen lassen, ist das ein Riesenspaß.

So, jetzt liegt da irgendwo im Gebüsch eine Plastikdose. Das ist dann das Ziel, auf das zugearbeitet wurde. Man öffnet die Dose und entnimmt einen Gegenstand, sagen wir mal eine Micky Maus Figur und legt etwas anderes hinein, sagen wir mal eine Tüte Gummibären. Manchmal ist da auch noch eine billige Einmalkamera versteckt. Damit wird ein Bild von allen ‚Cachern' gemacht und die Kamera wird zurückgelegt. Später ist das Bild im Internet quasi ein Beweisfoto.

Damit hat man den Cache geschafft und es heißt: demnächst kommt der nächste. Vielleicht etwas schwerer gestaltet.

Die sogenannten Rätselcaches können ganz schon kompliziert sein. Man muss zum Teil vorher schwere trigonometrische Aufgaben lösen, bevor man an die Koordinaten kommt.

Ich könnte mir vorstellen, einen Cache zu verstecken, der seine Koordinaten in binärer Form versteckt. Dann muss man erst einmal ein kleines Programm schreiben können, was die in Klartext umsetzt.



Im Studio begrüßten wir Thomas Siems, der erst im vergangenen Jahr zu den ‚Cachern' stieß. Er erzählt interessant, wie man anfängt und was einen erwartet. Er hat auch schon selbst Caches gelegt. Interessant ist auch, dass er einen Blog im Netz hat, der das Geocaching von Anfang erklärt. Er nennt seine Webblogs „Gassiblogs", weil sein Hund immer dabei ist, wenn beide ihre Gassigänge machen. Es ist lustig, da
einmal hineinzuhören.

http://www.geocaching.de/

http://www.thomas-siems.de


Google Earth - 3D in Aktion

Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir uns über einen Dienst von Google wunderten. Plötzlich kann man sich seinen Wohnort aus der Höhe anschauen und wenn man Glück hat, da entdeckte man sogar sein Haus, seinen Garten, sein Auto. Google Earth nennt man diesen Dienst, der unerwartet gerade von einer Suchmaschine in die Welt gesetzt wurde.

Wir alle empfanden das schon toll, dass man jetzt über Deutschland hinweg alle Flächen relativ gut aufgelöst bekam. Natürlich gibt es noch Ecken, wo es besser sein könnte. Es  sind  keine Bilder, die die  Armbanduhr auflösen oder das Essen auf dem Terrassentisch zeigen.

lässt sich konfigurieren. Wer mehr will, als nur die Erde Für Leute, die die Computerentwicklung ein wenig verschlafen haben und nicht wissen, dass es zwischendurch schon CD's mit Satellitenaufnahmen gab, ist die Entdeckung von Google Earth ein Erlebnis.Google Earth ist nun wirklich ein toller Coup, denn Google Earth zu betrachten, der kann völlig neue Dienste installieren. Dieses zeigen wir in unserer Sendung.

Da Google Earth die Möglichkeit für Wissende bietet, die geografischen Daten über eine definierte Schnittstelle zu liefern, damit Google Earth selbst wieder reagiert. Zu den
gelieferten GPS Koordinaten werden die passenden Ausschnitte geliefert. Damit lassen sich völlig neue Anwendungen schreiben.

Nehmen wir ein Beispiel aus der Praxis: Die Person A in Hannover will mit dem Rad die Freunde B in Hildesheim besuchen. A schreibt eine Email und vermerkt dort, dass er jetzt losfährt und dass seine Position unter wwww.pocketcenter.de/tracking zu beobachten ist.



Und das funktioniert. Man sieht live, wie A  sich Hildesheim nähert, man sieht, dass er hier oder da ist, man weiß, dass er bald eintrifft. Das, was Google Earth bietet, ist nicht zu vergleichen mit herkömmlichen Technologien. Man muss nicht mehr anrufen „Wo bist
Du?" Man sieht es ganz einfach.

Doch wie kann so etwas funktionieren, was noch vor wenigen Monaten unmöglich gewesen wäre. Der Fahrer A auf dem Fahrrad von Hannover nach Hildesheim hat ein Handy dabei, das einen GPS Empfänger per Bluetooth ausliest. Die aktuell gelieferten Geodaten werden per Handy und Flatrate ständig zum eigenen Server übertragen.

Dort wird die Google Earth Schnittstelle geöffnet, so dass die neuen Daten jeweils einen neuen Kartenausschnitt produzieren. Jetzt kann man außen auf den Kartenausschnitt zugreifen, wo die aktuellen Koordinaten als Punkt oder besser als Zeichen dargestellt wird. Diesen Punkt oder besser, dieses Zeichen, kann von den Freunden verfolgt werden und sie wissen genau, wann sie ihre Kaffeemaschine anwerfen müssen.

Das, was wir dort zeigen, gab es noch nie in den deutschen Medien. CCZwei ist stolz darauf, dass Ronald Eikenberg uns diese Demo als Nullnummer gegeben hat.
Aber halt: die Nullnummer wollen wir nicht mehr, das hat zu viel Verwirrung gebracht. Ronald hat uns eine Uraufführung ermöglicht. Immerhin kann er bei seiner Methode auch an bestimmten Pun kten ein Handyfoto machen und dieses entsprechend live an die richgtige Position zum anklicken senden.


Stellen Sich nur vor: Sie warten auf Freunde und möchten gerne wissen, wann sie bei Ihnen zu Hause sind. Jetzt ist es evtl. möglich, dies so zu betreiben. Sogar weitgehend kostenlos. In nur wenigen Jahren  wird es zum Standard gehören.


Übrigens, die Informationen, die wir so manchmal nebenbei geben, verhallen nicht ungehört. Da schrieb mir jemand aus Hannover, dass er einen Fahrradfahrer gesehen habe, dessen Rad mit Technik voll gespickt war. Er fragte dann noch, ob es dieser  Fahrradfahrer sei, den wir in der nächsten Sendung vorstellen wollen. Klar, das war Ronald Eikenberg, der es allerdings abstreitet, dass er viel Technik am Rad installiert hätte, lediglich ein Bluetooth Handy.


Doch schauen Sie sich auch die Datei mit der Testfahrt offline an, wenn vielleicht die Bandbreite vom Modem nicht ganz ausreicht, um das Video online zu betrachten.

Übrigens, wenn man mal den Livestream erleben möchte, wie Ronald am Maschsee vorbeirauscht, per pedes, per Auto oder per Rad, der kann auf seiner Homepage nachsehen, wann er wieder einen solchen Liveauftritt macht. Dann sehen Sie, ob er langsam schlapp macht, oder ob es mit ihm noch gut bestellt ist.

http://www.pocketcenter.de/tracking

Wenn ich jetzt hier hineinschreibe, dass die Blutdruckwerte –live ausgegeben- noch fehlen, dann wird er auch dies noch einbauen.


Wie funktionieren RFID Tags?

Auf unsere Gesellschaft kommt eine Technologie zu, die vieles verändern wird. Die Vorteile, die RFID Etiketten mit sich bringen, liegen zumindest für die Manager auf der
Hand:


ein passiverRFID in Draufsicht

Mit RFID's lassen sich preiswert Waren markieren, deren Identität sich aus der Ferne auslesen lässt. Dieser Riesenvorteil gegenüber den heute üblichen Barcodesignierungen macht sie so begehrt. Ohne dass man die hinteren Waren im Regal nach vorne kramen muss, lassen sich alle Bestände auf einen Schlag auslesen. So kann im Supermarkt quasi täglich eine Inventur stattfinden.

Mit diesen Tags versehene Waren können auch am Ausgang Diebe einwandfrei  lokalisieren. Wer Ware mit sich trägt, die an der Kasse nicht entwertet wurde, der hat sie gestohlen. Dieses ist ein riesiger Faktor, der natürlich bei der Kalkulation mit einbezogen werden muss. Ich hörte einmal eine Zahl, die mir allerdings heute sehr hoch vorkommt: der Kaufhof soll mit einer Diebstahlquote von 16 Prozent Aufschlag auf die Ware rechnen.

Sollten diese RFID Etiketten zum Standard der Warenauszeichnung werden, dann kann man sich Szenarien vorstellen, die gar nicht mehr so weit weg sind.

Jeden Morgen gegen 7:00 Uhr befährt ein LKW die Autobahn zur nächsten Stadt. Wo er seine Ware abladen wird, steht sogar auf der Plane des LKW's. Sagen wir einfach einmal es wäre ein LKW der Firma ALDI. Ein unscheinbarer PKW mit zwei Personen besetzt, zieht langsam an dem LKW vorbei. Drinnen sitzen Mitarbeiter der Konkurrenz, sagen wir einfach einmal von LIDL. Das, was diese beiden Herren in dem PKW veranstalten, bekommt keiner mit. Sie haben ein RFID Lesegerät und einen Laptop. Das Lesegerät ist unter einer Plane versteckt, so dass man keinen Verdacht auslöst. Es reicht das Vorbeifahren an dem LKW, um alle Waren einzuscannen. Wenn man die Codes versteht und man kann davon ausgehen, dass die beiden Spione ihr Handwerk beherrschen, dann kann man evtl. schon die gepreisten Tags auslesen und sie zum eigenen Vorteil
verwenden.


Die LIDL-Leute sehen, dass ALDI wohl eine Preisaktion in punkto Waschmittel vorhat und melden den geplanten Preis an die LIDL Zentrale. Dort hat man noch eine Stunde Zeit, um zu reagieren. Die Umpreisung des selben Waschmittels kann auf einen Schlag in jeder
Filiale per RFID Sender vorgenommen werden.Das Ganze klingt vielleicht nach einer Räuberpistole und ist wahrscheinlich auch wirklich übertrieben – doch ein Funken Wahrheit steckt in dieser Geschichte.



RFID's machen derzeit große technische Entwicklungen mit. Es gibt die verschiedensten Systeme, die alle ihre speziellen Einsätze haben. Solche Etiketten auf Konsumwaren müssen vor allen Dingen preiswert sein, denn es hat ja keinen Zweck, eine Flasche Wasser, die 19 Cent kostet, mit einem 20 Cent teuren RFID zu etikettieren. Solche billigen RFID's sind im Vormarsch. Sie werden einfach in einem standardisierten
Druckvorgang produziert. Bei diesem Beispiel benötigt der Tag keinen allzu großen  Speicher. Er sollte in codierter Form den Artikel repräsentieren, den Preis und vielleicht noch das Verfallsdatum. So etwas wird man in Zukunft im Preissegment 1 oder 2 Cent vorfinden.

Die Technik, die dahinter steckt, ist raffiniert. Wie gesagt, es gibt viele Typen von RFID Etiketten, die je nach Einsatz gefertigt werden. Aber bleiben wir bei den passiven Warenetiketten. Damit man keine Batterien spendieren muss, werden diese Tags wie oben angedeutet als passive Elemente realisiert. Letztendlich bestehen sie aus einer Antenne und einem einfachen Chip mit den digitalen Informationen. Kommt man jetzt mit einer RFID Lesepistole in die Nähe (das können z.T. je nach Typ schon mehrere Meter sein), so nimmt die Antenne des Chips Energie auf, die den Chip damit weckt. Der fährt sein gespeichertes Programm ab und je nachdem, ob er eine 1 oder 0 sieht, wird mehr oder weniger Energie aufgenommen. Die Lesepistole kann die verschiedenen  Energieaufnahmen registrieren und damit den Chip auslesen. Man sollte es noch einmal repetieren. Der Chip wird nicht geweckt, dass er danach als Sender funktioniert (das gibt es natürlich auch), sondern es wird lediglich die Energieaufnahme registriert, die zu einer eindeutigen Identität führt. Ein überaus raffiniertes Verfahren.


Natürlich kann man hieran sehen, dass diese Chips relativ preiswert hergestellt werden können, da sie weder Batterie noch einen Sender benötigen. Da diese Technik natürlich auf allerkleinstem Energieniveau stattfindet, ist sie auch gegen Manipulationen nicht immun.


In Holland hat jemand öffentlich seine Bastelei vorgeführt. Er nahm eine Einmalkamera für 5 Euro auseinander. Da sich darin auch ein Blitzgerät befand, hat er dieses umgebaut. Der heutige Blitz funktioniert mit einer Hochspannung, die die Blitzlampe bedient. Diese Hochspannung nutzte der Tüftler, um sie „blitzartig" einer eingebauten Magnetspule
zuzuführen. Wenn er nun vermeintlich im Regal eine Aufnahme machte, zerschoss er für alle Zeiten den Inhalt eines RFID Tags. Gegner dieser Technik gibt es genug, denn viele wollen nicht, dass man elektronisch noch mehr überwacht werden kann.

Damals führte das dazu, dass viele METRO Kunden sich weigerten, deren Kaufhäuser zu betreten. Was war geschehen? Die Metro hatte ohne Genehmigung und ohne Nachfrage die Einkaufsausweise mit einem RFID bestückt. Natürlich war der „wahre Grund" ganz harmlos, so die Manager. Man wollte den Einkaufs- und Kassenweg vereinfachen. DieDatenschützer schlugen mit Recht Alarm, was dazu führte, dass man das Ganze wieder abschaffte. Man hätte nämlich unbemerkt ein Kundenprofil zeichnen können und damit in Zukunft auf den Kunden reagieren können. Da kommt Herr A., der hat bei seinen letzten Besuchen jeweils 25 Minuten an der Käsetheke verbracht. Jetzt ist er wieder da und dann schalten wir mal schnell ein Laufband mit Sonderangeboten in punkto ein, die ihn sicherlich interessieren werden.


Wahrscheinlich können wir dies noch so perfid empfinden, die Konzerne werden sich den Weg wahrscheinlich freischießen, denn die Vorteiele liegen auf der Hand, wie oben angedeutet. Vielleicht erstarkt dann die Szene rund um die Einmalkamerabastler oder man bedient sich eines RFID Jammers. Diese wurden schon auf der CeBit erprobt und
sorgten für Verwirrung. Es ist ganz einfach zu verstehen: Wenn man an der Kasse relativ nahe am Einkaufswagen einen elektromagnetischen Sender mit entsprechenden
Frequenzen eingeschaltet hat, dann wird sich der RFID Leser schwer tu, etwas vernünftiges zu lesen und ich fahre dann mit vollem Wagen durch die Kasse, ohne zu
bezahlen.


Natürlich wird man letztendlich einen Kompromiss finden, wie die Rechte der Bürger mit der neuen Technik harmonieren. Solche unsinnigen Entwicklungen wie den
Reispass mit RFID wird es dann in Zukunft nicht mehr geben.


Peterzahlt - ein unglaublicher Dienst

Manchmal ist man auf der Suche nach einem Pferdefuß. Da muss doch irgendwie etwas Verstecktes eingebaut sein. Das kann doch nicht wahr sein, dass jemand verspricht, dass ich telefonieren kann, wohin ich will. Und das eine halbe Stunde lang für lau. Irgendwie ist doch da ein Haken eingebaut.

Ich habe es natürlich ein paar Mal probiert und es funktionierte fantastisch. Ich nehme wohl an, dass die Firma Go Yellow nicht zu den gemeinnützigen Vereinen gehört, sondern Geld verdienen muss und will. Aber wie funktioniert das?

Offenbar steckt ein durchdachtes Geschäftsmodell dahinter. Da Telefonieren als unterster Datendienst angesehen wird, sind natürlich die Preise auf diesem
Sektor stark gefallen. Es kommt nicht von ungefähr, dass jetzt überall Telefonflatrates für wenig Geld angeboten werden.



Peterzahlt stellt eine Verbindung zwischen zwei Telefonanschlüssen her. Das wäre damals in der alten Postzeit völlig verboten gewesen. Wie kommt jemand auf die Idee, das Monopol des Verbindens zu unterlaufen?

Heute scheint es erlaubt zu sein. Jedenfalls ist das Telefonieren per Peterzahlt ein Kinderspiel. Wählt man die Homepage www.peterzahlt.de an, so werden zwei kleine Fenster sichtbar. Hier wird die eigene Rufnummer eingetragen und die Zielrufnummer. Nach ein paar Momenten klingelt bei mir und beim Partner das Telefon. Wenn beide abheben, ist Verbindung geschaltet. So einfach ist das. Ich selbst als Initiator muss die Verbindung natürlich über das Internet anstoßen, der Partner selbst braucht noch nicht mal einen Computer, geschweige denn Internet. Natürlich, wenn er selbst das
Telefonat beginnen will, dann muss auch er eine Verbindung zum Internet haben.

Er ist erstaunlich, wie viele Länder man jetzt schon mit dieser Methode erreichen kann. Ganz Nordamerika ist dabei und in Kanada ist sogar das Mobilnetz mit angebunden. Wenn man auf der Seite von peterzahlt die Kommentare liest, da sind dann auch solche Stimmen, wie unten, dabei. Ich kann das nicht beurteilen, da ich bisher noch keine Sperrenandrohung erlebte. Nun habe ich den Dienst auch noch nicht extensiv genutzt.

Kommentar:
Wir sind geradezu verblüfft, dass schon nach 3 Telefonaten eine Sperre angedroht wird. Das ist natürlich miserabler Stil, denn man erfährt nicht(!), wie viele Gespräche man in welcher Zeit führen darf.. Peterzahlt sollte klipp und klare  Konditionen  nennen !! Kommentar von SEBASTIAN TROPP -CHEFREDAKTEUR- - 2006-10-02

Was in den Kommentaren noch auffällt, ist, dass einige Leute wohl Angst haben, wenn die Türkei als Land dazukäme, weil sie dann vermuten, dass der Dienst dann ständig überbelegt sei.
Übrigens, als Nachtrag. Immer wenn ich jetzt nach der Sendung dort reinging, war der Dienst belegt.


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