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08.12.2008
Folge 138

Beutzeroberfläche für Behindete und Ältere

Mit Eldy 2.0 stellt die gemeinnützige Stiftungsgesellschaft Eldy Onlus http://www.eldy.org eine neue Version ihrer Benutzeroberfläche vor, die speziell für ältere und behinderte Personen konzipüiert wurde. Das kostenlose Programm konzentriert sich speziell auf Themen, die für Adressatenkreis abgestimmt sind. Eine einfache Bedienung Hemmschwellen überwinden und vor allem die Elemente aus dem den unzähligen Features von Linux, Windows und Co. herausholen, die diese Zielgruppe vor allem benötigt. Moderne Technologien sollen so auch für weniger bewanderte Nutzer zugänglich werden.



Dazu gehöre nicht nur der unkomplizierte Gebrauch, sondern auch die Einrichtung einer Community mit der Möglichkeit zur Pflege gemeinsamer Interessen und dem Knüpfen neuer Freundschaften. Neben den Rubriken Post, Chat, Meteo, Foto und Internet gibt es jetzt auch WebTV, thematisch geordnete Chats und einen Notrufclick. Dieser alarmiert im Notfall freiwillige Helfer. Eine vereinfachte Schnittstelle mit Skype ermöglicht zudem Gespräche mit Videounterstützung sowie Telefonate mit Fest- und Mobilanschlüssen.

Eldy 2.0 ist derzeit in italienischer, englischer und holländischer Sprache erhältlich. Der Text ist dank der besonders großen Buchstaben äußerst gut lesbar. Die Mailfunktion kann problemlos aktiviert werden, ohne dass es eigener Konfigurationskenntnisse bedarf. Zurzeit läuft das System auf Windows und Linux. Eine für Apple passende Version ist in Arbeit.


Heinz Schmitz war bei uns im Studio

Eldy arbeitet in Italien mit zahlreichen gemeinnützigen Einrichtungen zusammen. Einige Provinzial- und Kommunalverwaltungen haben auf ihrem Territorium laufende Sozialprojekte eingebracht, wodurch die Zahl der bisher verteilten CDs auf über 600.000 geklettert ist. Angesichts der zunehmenden Erfolge ist auch mit der Einbeziehung von Parallelprojekten in weiten Teilen Europas und in Nordamerika begonnen worden. Die Notwendigkeit solcher einfachen Benutzeroberflächen zeigt auch eine Untersuchung in Italien. Demnach sind 88 Prozent der über 55-Jährigen in Italien nicht in der Lage, einen Computer zu bedienen.



Was macht die Kamera auf der Ampel?

In der letzten Zeit sieht man immer häufiger, vor allem bei Neubauten, kleine Kameras, die hoch oben bei Ampeln angebracht sind. So mancher Autofahrer hat sich schon erschrocken, wenn er die Kamera im Vorbeifahren erkannt hat und sich fragte: "War es gelb oder rot?".


Peter Welchering

Doch diese Kameras sind vorerst nicht dazu da, Verkehrsverstöße zu erkennen. Sie liefern einfach einen billigen Ersatz für die in der Strassendecke eingelassenen Induktionsschleifen.
Obwohl man als Laie ja nur die teervegossenen Schlitze in der Fahrbahn erkennen kann, sind diese Schleifen wohl zerbrechlicher, als man vermutet. Werden die Straßen häufig von großen LKW's benutzt, so soll die Ausfallrate recht hoch sein.



Anders sieht es bei den Kameras aus, die den selben Dienst erfüllen. Sie sind billig, werden immer billiger und werden von Autos nicht belastet. Auch sie liefern lediglich einen Impuls: Auto da oder Auto nicht da.



Von vorne zu - von oben offen

Dr. Jürgen Ronimi, Rechtsanwalt, wohnt in Oberursel im Taunus. Es ist eine sehr gute Wohngegend und viele Frankfurter bevorzugen diese Wohngegend. Dr. Rinomi hat zur Straße hin sein Anwesen vor neugierigen Blicken geschützt.
Doch mittlerweile wird sein Anwesen durch ein anderes Auge dokumentiert. Mit Google Earth ist es heute schon möglich, sich einen umfassenden Überblick über das Gelände zu verschaffen. Es ist nachgewiesen, dass so mancher Einbruch stattfand, bei dem sich die Diebe die Fluchtwege bereits vorher durch Google Earth ausspionierten.

Dr. Ronimi wundert sich auch, dass manche Grundstücke ganz einfach so schlecht aufgelöst sind, dass man nur wenig erkennen kann. Seine Recherchen bestätigten seine Vermutung: überall dort, wo die Auflösung schlecht ist, wohnt eine "bodygard" geschützte Person.

Doch er kennt noch keinen Weg, wie man das selbst für seinen Besitz erreichen kann.

Man muss abwarten, was aus seiner Klage wird, die er gegen Google anstrengt.


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