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15.12.2008
Folge 139

Die Datenskandale häufen sich


Der neue elektronische Personalausweis mit digitaler Signatur

Natürlich kann man al EU- Bürger nur mit einem Papierpass durch die Gegend laufen. Was sollen denn da die Nachbarn denken. "Wie noch keinen Chip im Pass - das sieht verdächtig aus."

Wir sollen als Bundesbürger dieser Kritik nicht unterzogen werden. Wir sollen schon bald einen ePass mit mehr Informationen erhalten. Der geplante ePass sieht zum Beispiel vor, dass meine Fingerprints auf dem Ausweis vorhanden sind. Auch ein Bild besonderer Art ist abzuliefern. Lachen ist unerwünscht. Das Bild soll stoische Ruhe  und keine Emotionen aufweisen. Wer lacht, der scheidet aus. Peter Welchering hat sich einmal die Prozeduren unter die Lupe genommen und dabei viel Überarbeitungswertes herausgefunden.

Bei dem neuen Personalausweis ist eine digitale Signatur vorgesehen. Das ist sicherlich ein guter Schritt nach vorne. Viele Internetpartner warten auf eine gültige Signatur.
Doch bei der Karte gibt es zweierlei Maß. Einmal die private Signatur und zum anderen die Profi Signatur, die natürlich auch Geld kostet.

Die Einführung einer Digitalen Signatur im wqeltweiten Datenverkehr ist seit langem überfällig, denn es gibt unzählige Anwendungen, bei denen eine digitale Karte Sinn machen würde. Doch die Kompetenzstreitigkeitigkeiten und die geringe Wissensbasis lassen die Neuentwicklungen eher als Feind einordnen, als dass man sich auf die Einführung freuen würde.


Peter Welchering berichtet über Mängel bei der digitalen Signatur des elektronischen Personalausweises.

Peter Welcheruing ist einer unser besten Reporter. Er hat schon Skandale aufgedeck, die lange Zeit unter dem Mantel der Verschwiegenheit existierten. Erst durch seine Berichterstattung konnte man gegen die Methoden angehen.


Jetzt schafft Suse auch die EULA ab

Opensuse 11.1 steht in den Startlöchern: Am 18. Dezember soll die fertige Version offiziell erscheinen, seit heute gibt es den ersten Release Candidate.

"Wenn alles gut läuft, ist das der letzte Test-Kandidat vor dem öffentlichen Release der finalen Version", schreibt Opensuses Community-Manager Joe Brockmeier in seinem Blog.

Was hat sich geändert? Neben zusätzlichen Übersetzungen und einer neuen Kernelversion (2.6.27.1) muss der Anwender in Opensuse 11.1 keine EULA mehr akzeptieren. Das liegt auch daran, dass Opensuse 11.1 keine proprietären Programme mehr mitbringt, deren Lizenzbedingungen man bestätigen muss. Software von Adobe und Skype kann man später über den Paketmanager aus externen Paketquellen nachholen. Auch mit an Bord des Release Candidates sind ein neuer Testkandidat des beliebten Audioplayers Amarok 2.0, sowie der fixe Paketmanager Zypper in Version 1.0.1.

Brockmeier ruft die Opensuse-Community zu Tests der Distribution auf, weist aber auch zugleich darauf hin, dass es sich noch nicht um eine stabile Version für den Alltagsgebrauch handelt, da die Distribution noch problematische Bugs enthalten kann. Wer die Version testen will, findet DVD- und CD-Images für 32- und 64-Bit-Systeme im Entwicklerbereich auf der Opensuse-Seite.

In der Sendung sprechen wir mit Britta Wülfing
vom Linux Magazin Online


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