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03.03.2009
Folge 153

Der erste Tag auf der CeBit 2009

Neue Viren bedrohen immer wieder unsere Computer

Mit Werner Klier haben wir haben wir einen alten Bekannten eingeladen, der bei unserem Gastgeber G DATA sich mit Sicherheitsperspektiven in der IT beschäftigt. Er berichtete von einigen schrägen Einfällen, wie Leute an das Geld von anderen Menschen kommen wollen.


Werner Klier, G DATA

http://www.gdata.de

Ein sicherer USB Stick für unterwegs

Dieses Thema haben wir ja schon mehrmals behandelt. Man spricht davon, dass es leichtsinnig ist, wenn man seine Passwörter und Zugangsdaten auf der Festplatte speichert, also etwa den Browser die Daten speichern lässt. Doch oft sind die Zugangsdaten so häufig bei verschiedenen Diensten zu nutzen, so dass man sich einzelne Passwörter nicht mehr merken kann.
Ergebnis: Viele Benutzer wählen nur noch ein Zugangsduo. Benutzer: xyz und Passwort xyz, um in alle Dienste sich einzuloggen. Das kann sehr gefährlich werden, denn wenn jemand das "Duo" knackt, der hat Zugang zu allen geschützten Diensten.

Man sollte deshalb die Passwörter außerhalb des Computers speichern. Doch wie?
Eine Methode stellte ich bereits in "Back packt aus" vor. Dort war es der Chipdrive MyKey für 20 Euro, den ich damals zur Speicherung nutzte. So ganz war ich da nicht zufrieden mit, zumal er mir auch ein paar Streiche spielte. Das automatische Ausfüllen von Formulardaten führte zum Beispiel dazu, dass eine Fernsehsendung von uns nicht rechtzeitig ladbar war. Automatismus kann auch zu Fehlfunktionen führen.

Heute fanden wir bei uns in der Halle eine andere Lösung, die zwar auch nicht taufrisch ist, die jedoch mehrere Vorteile in sich vereint.



Zum einen wird der komplette Stick mit einem eigenen Prozessor hardwareverschlüsselt, was ihn praktisch nicht knackbar macht. Auf der anderen Seite habe ich einen Speicher zur vollen Verfügung, um darauf nicht nur Passwörter szu speichern, sondern komplette Dokumente.


Bert Rheinbach, Optimal Safestick

http://www.optimal.de

Ein Schnappschuss aus dem Messestudio.



Bitte merken: ein neues Schlagwort kommt LTE

Unter LTE versteht man den Begiff Long Term Evolution
Damit soll es den Mobilfunkanbietern möglich sein, kostengünstig hochratige Datendienste anzubieten und so das mobile Internet zum Massenmarkt zu machen. Die geringen Latenzzeiten bei LTE erlauben die Übertragung von Sprachdiensten (VoIP) und Videotelefonie über das Internetprotokoll sowie den Einsatz zeitkritischer Anwendungen wie z. B. Online-Spielen.

Bereits jetzt sind mit UMTS sehr hohe Datenraten möglich. Es wird erwartet, dass der Bedarf an mobilen Internetdiensten weiter steigt. Gegenüber der alternativen Technologie WiMAX soll LTE den Mobilfunkanbietern einen kostengünstigen evolutionären Migrationspfad von UMTS über HSDPA und HSUPA zu LTE ermöglichen. LTE unterstützt im Gegensatz zu UMTS verschiedene Bandbreiten (1,4; 3; 5; 10; 15 und 20 MHz) und kann so flexibel in unterschiedlichen zukünftigen Spektren eingesetzt werden.

Auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona zeigte Ericsson 2008 erstmals eine Ende-zu-Ende-Verbindung mit LTE auf kompakten Mobilgeräten. Es wurden Datenraten von 25 MBit/s im Uplink und Downlink demonstriert.

Derzeit werden die ersten LTE-Feldtests durchgeführt. Wie bei UMTS wird erwartet, dass NTT DoCoMo in Japan der weltweit erste Betreiber sein wird, der LTE kommerziell einsetzen wird. Im März 2008 wurden in einem Feldtest von DoCoMO 250 Mbps demonstriert.

Mit Dr. Rainer Fechner hatten wir am ersten Tag der Messe bereits einen hochrangigen Wissenschaftler aus der Industrie bei uns im Studio. Er ist bei Alcatel-Lucent verantwortlich für LTE.


Dr. Rainer Fechner
Vorstandsmitglied Alcatel Lucent
Präsident Bell Labs Deutschland


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