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09.03.2009
Folge 158

Ist Green IT mehr als nur ein Schlagwort?

Green IT ist nun schon zum zweiten Mal ein Schlagwortauf der CeBit. Doch was es letztlich bedeutet oder bedeuten kann, ist immer noch nicht klargeworden. Viel "heisse Luft" wird verbreitet. Die Halle 8 beherbegte in diesem Jahr die Green IT. Wer sich dorthin verirrte, der wurde sicherlich von der leeren Halle überwältigt. In einer kleinen Ecke waren ein paar Aussteller, die irgendwie zum Alibi der Messe gehörten. An mehreren Ständen fand man einfach nur Leistungsmessgeräte, wie man sie heute schon bei Pearl und Conrad kaufen kann. Hier wurde demonstriert, dass man bei Einschrauben einer 100 Watt Glühlampe auch 100 Watt im Display lesen konnte.

O.K. Eine wichtige Sache wird es sein, dass man in Zukunft ein "Metering" für den Verbraucher realisieren muss. Er soll sehen können, wie sich Verbraucher anschicken, wenn man sie ein- oder ausschaltet. Dazu kommt noch ein sinnvoller Maßnahmenkatalog. Z.B. müssen alle Standbylösungen runter mit ihrem üppigen Verbrauch. Auch die Handys und andere Kleingeräte sollen eine gleiche Versorgungsbuchse erhalten, so dass man mit jedem Netzgerät das Gerät betreiben oder aufladen kann.


Dr. Rainer Fechner
Vorstandsmitglied Alcatel Lucent
Präsident Bell Labs Deutschland


Für die Industrie spielt sich "Green IT" natürlich in einem ganz anderen Maßstab ab. Wenn man ein bisschen nachdenkt und Algorithmen verbessert, so kann man zum Beispiel beim Mobilfunk 30-40 Prozent Energie einsparen, ohne die Infrastruktur verändern zu müssen. Auch in den Rechenzentren lassen sich wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen, um den hohen Energieverbrauch einzudämmen.
Green IT dürfte uns noch lange begleiten, denn so langsam beginnt die Notwendigkeit, mit unseren knappen Ressourcen besser umzugehen.



Skolelinux eine feine Sache für Schulen

Die CeBit ist immer noch gut für neue Ereignisse. Als Klaus Knopper uns im Studio besuchte, brachte er Kurt Gramlich mit, der als Kontaktperson in Deutschland zum Skolelinux fungiert. Ehrenamtliche ätigkeiten für unsere Zukunft gehören belohnt und daher gleich zu Beginn des Artikels: Ein herzliches Dankeschön an Kurt Gramlich.


Kurt Gramlich, Bielefeld

Wir vom CCZwei hatten schon recht frühzeitig in unserer Sendung die Situation von Linux in den Schulen beleuchtet. Da kam nicht nur Positives zu Tage. Oftmals werden die mutigen Lehrer zurückgepfiffen, wenn sie Linux in der Schule anbieten.

Lücklichweise gehört dies bald der Vergangenheit an, denn mittlerweile haben schon zwei deutsche Bundesländer eingelenkt und sich Skolelinux auf die Fahnen geschrieben. Hier wird Solelinux für den Unterricht gefördert. Zum einen ist es Rheinland Pfalz und zum anderen Hamburg. Wir sollten auch Druck machen, dass sich NRW hinter diese Initiative stellt. Denn es gibt nichts Besseres für unsere Kinder, wenn sie wenigstens in der Schule mit einem nicht kommerziellen Produkt ausgebildet werden.

Mittlerweile hat sich auch Skolelinux so weit verändert, dass es wirklich kaum noch Unterschiede zu anderen Systemen gibt.


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