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11.05.2009
Folge 167

XP Wartung - wie lange noch?

Mit Vista als neues Betriebssystem hat sich Microsoft ein ungeliebtes Ei in das Nest gelegt. Kaum eine Firma hat den Ruf zum neuen Betriebssystem erhört - im Gegenteil: man erreichte durch massive Proteste, dass XP weiterhin aktuell ist. Auch heute noch kann im Markt Vistaversionen kaufen, die zusätzlich ein Downgrade auf XP erlauben. Damit ist Microsoft länger in der Pflicht, die Updates für XP zu warten.
Mit Winows 7 könnte sich etwas bewegen: einige Kunden haben die Tests frühzeitig fahren können und es sieht so aus, als hätte Microsoft wieder ein updatebares Betriebssystem entwickelt.
So wie es ein Sprichwort gibt: "In der Kürze liegt die Würze", so gibt es wohl auch bei Computern eine Regel: "Sparsamkeit im Speicherverbrauch bringt Effizienz"

XP werden wir daher noch lange auf gewerblichen Rechnern finden, da dieses Betriebvssystem mit seiner nachladbaren Second Edition ein wirklich stabiles System abgab.


Peter Welchering, unser Korrespondet aus Stuttgart


Eine neue Kommando-Anlage für das CC2-Studio

Bei jeder neuen Ausgabe eines CC2 wirken viele Leute mit: Neben Wolfgang und Wolfgang sind meist noch Anja, Arne und Manfred mit im Studio. Und es werden jede Menge Gesprächspartner über Codec-Leitung oder per Telefon zugeschaltet. Es ist also viel Kommunikation nötig, um eine Computerclub 2 Internet-Sendung zu koordinieren und aufzunehemen.

Technisch wird das durch "Kommando-Anlage" unterstützt, mit der zum Beispiel Durchsagen von der Regie ins Studio oder zu einem Gesprächspartner möglich sind. Da wir das CC2-Studio demnächst renovieren wollen, muss diese Kommandoanlage neu konstruiert werden. Denn anders als zum Beispiel Mischpulte gibt es so etwas nicht als Fertiglösung am Markt zu kaufen. Für den Audio-Teil der Kommandoanlage gibt es bereits ein ausgearbeitetes Schaltungskonzept mit allen Unterlagen. Es ist so ausgelgt, dass alle Funktionen digital gesteuert werden können. Für diese Digitale Steuerung benötigen wir allerdings Unterstützung - die CC2-Hörer sind eingeladen, uns mit praktischen Tipps und Ratschlägen zu unterstützen und die Steuerung mit zu entwickeln.


Manfred Kloiber


Pirate-Bay-Prozess: IFPI-Chef im Zeugenstand

"Die Piraterie hat der Musikindustrie einen enormen Schaden zugefügt. Für legale Anbieter ist es unmöglich, im Konkurrenzkampf mit kostenlosen Download-Möglichkeiten zu bestehen". Mit diesen Worten leitete John Kennedy, Vorsitzender der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) http://www.ifpi.org gestern, Mittwoch, den achten Verhandlungstag im Prozess gegen die Gründer der Torrent-Webseite The Pirate Bay http://www.piratebay.org ein. Den vier Betreibern der Internet-Tauschbörse wird vorgeworfen, Millionen von Nutzern den Zugang zu illegalen Musik-, Film- und Game-Downloads ermöglicht zu haben. Der angerichtete Schaden sei zwar nur schwer zu beziffern, aber der IFPI-Chef geht davon aus, dass die gegen The Pirate Bay eingebrachte Schadensersatzforderung in der Höhe von 2,1 Mio. Euro noch eher konservativ ausgefallen ist.

Wie das schwedische Nachrichtenportal "The Local" http://www.thelocal.se berichtet, brach unmittelbar nach dem Eröffnungsstatement des IFPI-Vorsitzenden lautes Gelächter in den Reihen der Zuschauergalerie des Stockholmer Gerichtsaales aus. Kennedy wurde daraufhin gefragt, wie sich die CD-Verkäufe im Laufe der vergangenen zehn Jahre entwickelt hätten. Er erklärte, dass diese mittlerweile von insgesamt 27 Mrd. Dollar auf 18 Mrd. Dollar gesunken seien. "Jede einzelne MP3-Datei, die online getauscht wird, steht für einen verlorenen Verkauf", betonte Kennedy. Die Argumentation der Verteidigung, die sich darauf beruft, dass The Pirate Bay selbst keine illegalen Inhalte auf den eigenen Servern anbiete, sondern diese nur verlinke, kann der IFPI-Boss nicht nachvollziehen. "The Pirate Bay macht unglücklicherweise genau das, was in seiner Beschreibung angegeben wird. Hauptziel der Seite ist es, nicht autorisiertes Material zur Verfügung zu stellen", führte Kennedy aus.

Auch der Auffassung, dass illegale Downloads unter Umständen aus Promotion-Gesichtspunkten sogar positive Effekte für die Musikindustrie haben könnten, kann Kennedy nichts abgewinnen. "Das ist eine veraltete Sichtweise, die heute nicht mehr zutrifft. Eine Studie aus dem Jahr 2003 oder 2004 hat diese Annahme zwar bestätigt, seitdem wurden aber bereits mindestens fünf weitere Untersuchungen veröffentlicht, die diesen Zusammenhang eindeutig widerlegen", so der IFPI-Chef. Dies gelte für Musikverkäufe genauso wie für Live-Konzerte. "Jeder einzelne Live-Erfolg ist an vorangegangene erfolgreiche Plattenverkäufe geknüpft. Finden keine Plattenverkäufe mehr statt, gibt es auch keinen Erfolg bei Konzerten", fasst Kennedy die Problematik zusammen. (Ende)


Markus Steiner

Quelle: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Markus Steiner
Email: steiner@pressetext.com
Tel.: +43-1-81140-317


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