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21.09.2009
Folge 186

Das virtuelle Gruselkabinett


Heinz Schmitz
Sommerhitparade mal anders: Von infizierten und daher gefährlichen Webseiten hat jeder schon einmal gehört, viele haben sogar schon Kontakt mit einer solchen Seite gehabt. Mit üblen Konsequenzen: Der eigene Rechner wurde von Schädlingen befallen, persönliche Daten wurden ausspioniert. Wie aber sind solche Seiten zu erkennen? Symantec hat aktuell eine Hitparade der 100 schlimmsten Webseiten zusammengestellt. Basis dieser Top 100 des Grauens sind die Internetseiten, die von Norton Safe Web identifiziert wurden. Die Zusammenstellung der Top 100 findet sich auf einer eigens eingerichteten Webseite.

Jeder weiß, dass das Internet riesig ist und es viele Bedrohungen wie Viren, Phishing und Spyware gibt. Es gibt auch viele unangenehme Websites, die versuchen, Sie zu betrügen, Ihre Kreditkartennummern oder Kennwörter zu stehlen oder sogar Ihren Computer zum Abstürzen zu bringen. Wenn Sie die Website betreten, ist es schon zu spät und Sie haben den Schaden. Installierte und laufend aktualisierte Sicherheitssoftware hilft die Verseuchung von Rechnern einzudämmen. Allerdings, bei ca. 20 000 neuen Schädlingen täglich, ist das keine 100%-ge Garantie.

Ein weiterer Schritt kann ein so genannter Managed Service sein, wie zum Beispiel das Norton Safe Web, der die Vertrauenswürdigkeit von Websites angibt. Zentrale Rechner analysieren die Webpages und warnen automatisch vor Bedrohungen, wenn beabsichtigt oder unbeabsichtigt eine versuchte Webseite aufgerufen wird.

Beispiele ganz besonders verseuchter Webseiten sind:

• aladel.net – arabisch (70502)
• gardensrestaurantandcatering.com (20414)
• ginedis.com (16996)
• gncr.org – Frankreich (21888)
• hihanin.com (11372)
• kingfamilyphotoalbum.com (16773)
• purplehoodie.com (11144)

Die meisten Seiten, der traurigen Hitparade, werden in den USA gehostet. Der absolute Star aladet.nat ist eine US-Seite in arabischer Sprache. Auf den verseuchten Seiten finden sich die üblichen Verdächtigen: Viren und Trojaner. Gefährlich sind vor allem die Keylogger, die alle Tastatureingaben an ihren Autor senden.


Bericht von der IFA 2009 (2. Teil)


Manfred Kloiber

HDTV - wir hatten es letzte Woche im CC2 Audiocast berichtet - war eines der Hauptthemen auf der diesjährigen IFA. Doch einige Hersteller gingen bei diesem Thema noch weiter und zeigten 3D-HDTV - also 3D-Fernsehen in voller HD-Auflösung. Dies ist deshalb so spannend, weil bislang bei 3D in vielen Systemen mit einem Kniff gearbeitet wurde, der die Auflösung allerdings um die Hälfte reduzierte. Dabei wurden linke und rechte Bilder über alternierende Zeilen oder alternierende Spalten mit unterschiedlicher Polarisierung getrennt.

Jetzt aber schaffen es die Hersteller, Displays mit 100 bzw. 120 (für die USA, Japan und dem Rest der 60Hz-Welt) Vollbildern anzusteuern. Läßt man die Displays jetzt alternierend die Bilder für das linke und das rechte Auge anzeigen, so kommt man auf zwei Fernsehbilder in jeweils 1080p-Qualität (=1920 * 1080 Bildpunkte bei 50 Vollbildern). Der Betrachter muss dazu allerdings eine Shutterbrille aufziehen, die für die Separierung der beiden Bilder sorgt und per Infrarot vom Display gesteuert wird. Erster optischer Eindruck: Stark!

Ein weiteres Thema auf der IFA: Hybrid-TV. Hier geht es darum, das Internet Wohnzimmertauglich zu machen. Die Flimmerkisten sollen einen Netzwerkanschluss bekommen, damit sie Internetinhalte direkt anzeigen können. Allerdings nicht als Browserdarstellungen, sondern in speziellen Portalen, die von den Sendern und neuen Inhalteanbietern aufbereitet werden.


Schöne kleine Applikationen der Zukunft



Prof. Dr. Elgar Fleisch, Professor für Informations- und Technologiemanagement and der ETH Zürich und der Universität St.Gallen (HSG)

Elgar Fleisch ist Professor für Informations- und Technologiemanagement an der Universität St. Gallen (HSG) und Direktor am dortigen Institut für Technologiemanagement sowie Professor für Informationsmanagement am Departement für Management, Technologie und Ökonomie der ETH Zürich.

Im Zentrum seiner Forschungsarbeit stehen betriebswirtschaftliche Auswirkungen und Infrastrukturen des ubiquitären Computings. Im Auto-ID Lab entwickelt sein Team in Zusammenarbeit mit einem globalen Netzwerk von Universitäten eine Infrastruktur für das „Internet der Dinge“. Im Bits-to-Energy-Lab untersucht und gestaltet er mit seinem Team Technologien und Lösungen zum Ressourcen-schonenden Umgang mit Strom und Wasser, und im Insurance-Lab widmet er sich der Technologie-induzierten Innovation in der Versichungswirtschaft. Alle Forschungsprojekte finden in enger Zusammenarbeit mit der Industrie statt, ihre Ergebnisse hat Elgar Fleisch in über 200 wissenschaftlichen Zeitschriften und Büchern publiziert.

Im Beitrag sprechen wir davon, dass er uns ein paar Screenshots liefern wollte. Doch darauf warten wir noch. Ich werde mit einer Email das Vergessen an mahnen. Dauert noch ein bisschen.


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