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19.10.2009
Folge 190

Big Brother Award 2009 an Dr. Wolfgang Schäuble


Der glückliche Preisträger


So eine richtige Überraschung war es nicht, als vor kurzem der diesjährige Big Brother Award an Wolfgang Schäuble vergeben wurde. Sein Vorgänger Otto Schily brachte es sogar auf zwei BB Awards.

Unser CCZwei Korrespondent Wolfgang Noelke aus Berlin war bei der Verleihungsparty dabei und er berichtet von der Veranstaltung.

Er schickte uns folgenden Link:


Wolfgang Noelke, Berlin

http://tinyurl.com/yhsunrq/


Open Cloud Manifesto




http://www.opencloudmanifesto.org/

Über 250 Firmen unterstützen die Initiative die einen einheitlichen Standard für Cloud Computing etablieren möchten. Die Anbieter wollen geschäftsrelevante Cloud Computing-Standards, um ihren Kunden bessere Netzwerk-, Rechenzentrums- und Utility Computing-Dienste bieten zu können.

"Derzeit bestehende Cloud Computing-Standards sind weder in regulatorischer noch in technischer Hinsicht kohärent", erklärt Maggy McClelland, Managing Director von COLT Managed Services (CMS), einem Mitglied der Initiative. "Daher müssen die Bemühungen, ein branchenweites Übereinkommen herzustellen, intensiviert werden. Dies gilt vor allem für die Frage, welche Aspekte standardisiert werden müssen und zu welchem Zeitpunkt.“ Ein zentrales Thema dabei ist die Entwicklung von Open Cloud Standards einschließlich eines Rahmenwerks für die Zertifizierung und Regulierung von Cloud Computing-Diensten.

Standards müssen wirklich die Probleme adressieren, die für die Anwender im Cloud Umfeld wichtig sind, beispielsweise Risk Management, Compliance, Vorratsdatenspeicherung, Sicherheit und Business Continuity. "Beim Thema Cloud Computing konzentriert sich die Branche zu sehr auf technologische und technische Erörterungen", betont McClelland. "Letztlich sind es aber die geschäftlichen Herausforderungen unserer Kunden, die diese entweder motivieren oder davon abhalten, Cloud-basierte Dienste zu nutzen. Jede Regulierung oder Standardisierung muss sich daher an diesen Anforderungen orientieren."

Nutzer von Cloud Computing müssen sich über die Risiken bei der Auslagerung von Daten und Applikationen über Cloud-basierte Dienste zu informieren. Die Daten gehören nach wie vor dem Unternehmen, und es trägt auch die Verantwortung dafür. Dazu gehört auch die Auswahl des Providers und der vertragliche vereinbarte Zugriff auf die Daten, den die repräsentieren vielfach den Wert eines Unternehmens. Wenn die Rechner in öffentliche Clouds verlegt werden ist es deshalb wichtig, dass zum einen der uneingeschränkte Zugriff auf die Daten gewährleistet ist und zum anderen diese Daten vor dem Zugriff Dritter geschützt sind.
Mitglieder des Open Cloud Manifesto sind vor allem Hosting Firmen aber auch bekannte Namen wie:


Adobe
Akamai
AMD
AT&T Corp.
Boeing
CA
Cisco
COLT
EMC
Hitachi Data Systems
IBM
Juniper Networks
National Aids Control Council
National Bank of Greece
Novell
Open Cloud Consortium (OCC)
Red Hat
S3 Graphics
Samsung
SAP
Siemens AG
Software AG
Sun Microsystems
Terremark Worldwide
Trend Micro
VMWare


Es fehlen interessanterweise die Branchengrößen Citrix/Xen und Microsoft.


Mit Nanotechnologie sollen Solarzellen mehr Strom liefern

Das Sonnenlicht bringt Metallfilme zum Schwingen, so dass sogenannte Plasmone entstehen.
Solarzellen wandeln die Sonnenstrahlung direkt in elektrische Energie um. Allerdings geht dabei ein großer Teil der Energie verloren, so dass die tatsächliche Energieausbeute von Solarzellen recht gering ist. Uwe Hartmann, Professor für Experimentalphysik an der Universität des Saarlandes, will jetzt den Wirkungsgrad von Solarzellen mit Hilfe der Nanotechnologie steigern. Er erhält dafür rund 500.000 Euro Förderung im Rahmen eines Verbundprojektes des Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Um der Photovoltaik auch in unseren Breiten zum Durchbruch zu verhelfen, wollen die Saarbrücker Forscher ein physikalisches Phänomen nutzen, das sie in den vergangenen Jahren intensiv erforscht haben. Wenn Licht auf bestimmte Weise auf Metallfilme fällt, kann es sich darin stark ausbreiten. Dadurch werden Schwingungen in den Metallfilmen erzeugt und es entstehen sogenannte Oberflächenplasmonen. Die dabei freigesetzte Energie wollen die Forscher nutzen, um mit Solarzellen deutlich mehr Strom zu erzeugen als bisher. Die Saarbrücker Arbeitsgruppe will dafür zuerst Modellsysteme erarbeiten, die auf Methoden der Nanotechnologie beruhen. In Zusammenarbeit mit den anderen Projektpartnern wollen die Forscher dann versuchen, plasmonische Elemente in kommerzielle Solarzellen einzubauen.


Prof. Uwe Hartmann, Universität des Saarlands

Dem Verbundprojekt des Bundesministerium für Bildung und Forschung gehören die Schott AG in Mainz, das Institut für Energieforschung des Forschungszentrums Jülich, das Institut für Optik und Feinmechanik der Fraunhofer Gesellschaft in Jena sowie der Lehrstuhl für Nanostrukturforschung der Fachrichtung Experimentalphysik an der Universität des Saarlandes an. Das Projekt wird in den kommenden drei Jahren mit 2,16 Millionen Euro gefördert, davon gehen rund 500.000 Euro an die Saar-Uni. Mit Schott Solar als einem der führenden Unternehmen der Solarindustrie haben die Saarbrücker einen Industriepartner, der bereits viele Ergebnisse der Grundlagenforschung in zukunftsorientierte Produkte und Lösungen überführt hat.


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