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07.06.2010
Folge 228

Kühlen mit warmen Wasser?

Die Idee des Projektes "Aquasa" klingt zunächst verrückt - ist sie aber nicht. Forscher der ETH-Zürich kühlen einen Großrechner mit warmen Wasser. 60° ist das Kühlwasser warm. Es sorgt dafür, dass die Prozessoren des Zahlenfressers auf Betriebstemperatur zwischen 80 und 85° gehalten werden. Dabei wird das Kühlwasser um einige Grad erwärmt. Mit diesem Wasser wird dann die Heizanlage der Universität unterstützt. Und das ist auch schon der Grund für den Einsatz des warmen Wassers: Würde man nämlich mit kaltem Wasser kühlen, dann würde das vom Rechner erwärmte Wasser nicht heiß genug sein, um es in der Heizungsanlage verwenden zu können. Das geht nur mit warmen Wasser.


Peter Welchering berichtet


Autofahrer zur Kasse bitte!

Sie ist gerade ganz aktuell in der politischen Diskussion: die Maut für den ganz normalen Autofahrer! Um mehr Geld einzusammeln, denken Verkehrspolitiker ganz unverholen darüber nach, für die Benutzung der Strassen eine jeweilige Nutzungsgebühr elektronisch zu erheben. Darüber hinaus soll die Gebühr auch noch durch variable Gestaltung helfen, den Verkehrsinfarkt zu vermeiden. Die bislang errichtete Maut-Infrastruktur reicht für solche Vorhaben bei weitem nicht aus. Und auch die Sicherheitspolitiker melden schon fleissig Ihren Bedarf für Überwachungsschnittstellen an. Peter Welchering berichtet.


Signatur-Wirrwarr beim neuen EPA

Das soll das Tolle am neuen Elektronischen Personalausweis sein: Die Signaturfunktion, die man sich optional auf den ePA laden können soll, um dann elektronisch rechtsverbindlich unterschreiben zu können. Doch halt: Die vom Staat angebotene Signatur ist so schwach, dass selbst das Finanzamt sie nicht akzeptiert ...


Heinz Schmitz über das Chaos im deutschen Signaturwesen ...

Hier einige Details zum neuen Personalausweis mit eID-Signatur:
Vom 1. November an kann der neue Personalausweis in den Bürgerämtern beantragt werden. Wie das Bundesinnenministerium am Montag in Berlin mitteilte, sollen sich die Bürger mit der in dem Dokument integrierten eID-Funktion im Internet einfach und zuverlässig ausweisen können. Nutzer und Anbieter sollen auf der Grundlage staatlicher Berechtigungszertifikate künftig darauf vertrauen können, mit wem sie ihre elektronischen Geschäfte abwickeln.

Mit dem elektronischen Dokument besteht die Möglichkeit, sich online auszuweisen. So soll es leichter werden, über das Internet etwa eine Versicherung abzuschließen, in Online-Shops einzukaufen, Musik auf den Computer zu laden oder Behördengänge und andere Verwaltungsangelegenheiten bei Ämtern und Behörden zu erledigen. Anbieter, die das System nutzen wollen, können seit dem 1. Mai eine entsprechende Berechtigung bei der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate im Verwaltungsamt beantragen. Die Vergabestelle soll auch festlegen, welche Datenkategorien ein Dienst aus dem Personalausweis abfragen darf, die für einen Geschäftsabschluss nötig sind. Bei Missbrauch sollen Bußgelder verhängt werden können.

Nähere Informationen sind im Internet verfügbar:
http://www.personalausweisportal.de


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