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26.07.2010
Folge 230

Windows 8

Das Internet ist die größte Klatschspalte der Welt. Nichts bleicht wirklich verborgen. So sind jetzt die ersten Details zu Windows 8, dem neuen Betriebssystem von Microsoft durchgesickert. Der Nachfolger von Windows 7 soll angeblich 2012 auf den Markt kommen und es scheint, als ob der Softwaregigant sich an der Kultfirma Apple orientiert. Über mehrere inoffizielle Webseiten ist eine vertrauliche Präsentation an die Online-Öffentlichkeit gelangt, die anscheinend Microsofts Pläne für Windows 8 enthält. Demnach steht ein Log-in per Gesichtserkennung ebenso auf dem Plan wie ein beschleunigter Systemstart und mehr Energieeffizienz. Modernen Geräteklassen wie Tablet-PCs wird mehr Gewicht beigemessen als klassischen PCs.



Heinz Schmitz über die Grüchte und Vermutungen zu der neuen Windows Version, die 2012 auf den Markt kommen könnte

Die Informationen erscheinen durchaus glaubwürdig. Denn selbst, wenn sie nicht von Microsoft direkt kommen, so glaube Insider, dass sie das ausdrücken was in Redmond derzeit gedacht wird. Dabei fällt aus, dass sich Microsoft stark an Apple orientiert. Bei Windows 8 will der Branchenprimus offenbar das Erfolgsrezept der unkomplizierten Produkte, die einfach funktionieren, kopieren. Dazu zählt auch, dass Windows 8 anscheinend etwas Vergleichbares wie einen App Store bekommen soll.

Der Präsentation zufolge zielt Microsoft bei Windows 8 darauf ab, Apples "Es funktioniert einfach"-Prinzip zu kopieren. Auf einem Slide kann man lesen "Das ist etwas, wofür die Leute zahlen werden." Dabei setzt Redmond nicht zuletzt auf iPad-Konkurrenten. Denn "Slates", also Tablet-Computer, sind nach Ansicht des Unternehmens eine der drei wesentlichen Geräteklassen, auf die man mit Windows 8 abzielt. Interessanterweise hat Microsoft sein eigenes Tablet-PC Projekt „Slate“ schon eingestampft, bevor überhaupt ein Produkt den Markt erreichte.

Die weiteren Schwerpunkt-Klassen für den Windows 7 Nachfolger bilden Laptops und All-in-One-Geräte, für die Microsoft ebenfalls das Prinzip des App Stores als einfacher Zugang zu Anwendungen kopieren will. Das Betriebssystem soll laut Präsentation einen "Windows Store" bieten. Anwendungen und ihre Einstellungen werden dem User demnach dank Cloud-Anbindung quer über verschiedene Windows-8-Endgeräte folgen.

Ein weiterer Punkt ist die Geschwindigkeit. Hier ist davon die Rede, dass PCs "schnell, teils fast augenblicklich" starten sollen. Die „Bill Gates Gedächnisminuten“ beim Booten eines PC sollen der Vergangenheit angehören. Anscheinend soll es über einen Schlafmodus realisiert werden, der bei Windows 8 standardmäßig anstelle des Komplettabschaltens tritt. Um ein schnelleres Log-in zu ermöglichen setzt Microsoft auf Gesichtserkennung. Webcam glaubt man in Redmond anscheinend werden zukünftig in jedem PC vorhanden sein. Windows 8 wird wohl in etwa zwei Jahren auf den Markt kommen. Der bislang nicht offiziell fixierte Beta-Start des Internet Explorer 9 wird indes für August dieses Jahres in Aussicht gestellt.


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