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29.11.2010
Folge 248

Audio Cleaning Lab für Musikschätze

Heinz Schmitz

Wer kennt das nicht. Bei stöbern in den Schränken, im Keller oder auf dem Speicher stößt man plötzlich auf wahre Schätze. Musikerinnerungen in Vinyl. Die gute alte Schallplatte. Seit der Technomusik sind auch Schallplattenspieler wieder in guter Qualität erhältlich, aber für unterwegs eine mehr als unpraktische Lösung. Zudem haben manche alte Schallplatten ein bewegtes Leben hinter sich und der Musikgenuss wird durch Kratzer und Knackser gestört.


Automatische Störentfernung und Klangoptimierung mit Audio Cleaning Lab. (Bild: Magix)

Das Programm Audio Cleaning Lab (http://www.magix.com/de/audio-cleaning-lab) ist seit einigen Jahren auf dem Markt und wurde von Magix kontinuierlich weiterentwickelt. In die vorliegende Version 17 sind die gemachten Erfahrungen eingeflossen.  Kassetten und Schallplatten werden über die Soundkarte digitalisiert. Wenn zwischen Musikstücken Pausen sind und diese nicht durch Störgeräusche übertönt werden, schneidet das Programm die einzelnen Lieder automatisch auseinander. Die Songs können getrennt bearbeitet werden. Wenn man nicht weiß, an welchen Schrauben man bei einer Audio-Software drehen soll, können z.B. recht blecherne Klänge entstehen. Das Programm schafft nicht nur durch den intelligenten Startdialog, sondern auch durch eine aufgeräumte Oberfläche mit farblichen Kennzeichnungen Orientierung. Für übergreifende Prozesse und für Spezial-Effekte gibt es Assistenten. Eine so genannte 1-Klick-Automatik hilft dem Einsteiger ein natürliches Soundergebnis zu finden. Voreinstellungen für Schallplatten, Audio-Kassetten und Sprachdateien können damit ausgewählt werden. Die Audiodatieen werden analysiert und eine entsprechende Strategie vorgeschlagen. Mit einer Spektral Funktionen lassen sich einmalige Störgeräusche, wie Husten, Kratzer, schlagende Türen grafisch entfernen. Die Störung wird grafisch eingekreist und einfach gelöscht. Wenn natürlich, wie dem „Wild Cat Blues“ aus meiner Sammlung, das Quellmaterial so schlecht ist, dass es mehr Störungen als Musik enthält, ist jede Software machtlos. (http://magazine.magix.com/de/kunst-magix-5-schallplatten-digitalisieren-und-kunst-retten-03478/)

Wenn wir mit „Trheuma Jazz“ unsere eigene Musik für Demo CDs produzieren, geschieht das im Heimstudio mit halbwegs professionellen Mischpulten und Mikrofonen. Allerdings verzichten wir auf Effektgeräte, wie sie die Toningenieure in Studios verwenden um den Klang zu optimieren. Tests haben mich dazu gebracht, die fertigen Aufnahmen durch die Mastering-Sektion des Audio Cleaning Lab bearbeiten zu lassen. In dem Beispiel „Very Last Day“ im Podcast hört man abwechselnd das Original und die bearbeitete Version, die das Stück offener und klarer klingen lässt. Die einzelnen Bereiche wie DeHisser oder StereoFX helfen dabei mit mehr passenden Voreinstellungen, Assistenten und Soundbeispielen bei der richtigen Justierung.


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