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07.03.2011
Folge 266

Klaus Knopper aus Tradition bei uns im Studio

Es war nicht schwer, Klaus zu überzeugen, dass er bei uns im Studio vorbeikommen muss. Auch diesmal hat er am Stand von Rheinland Pfalz in der Halle 9 die Besucher mit seinen neuen Entwicklungen fasziniert.
Bei uns fühlte er sich besonders gut aufgehoben, da wir nachweislich zu seinen Fans gehören, die das, was Klaus anpackt immer mit positiver Reaktion begleitet.



Prof. Slusallek aus dem Saarland im Studio

In den letzten Jahren war es immer ein Highlight, wenn Prof. Slussalek den Weg in unser CeBit Studio gefunden hat. Auch in diesem Jahr waren die Erfolge seiner Arbeit auf dem Stand des Saarlandes zu besichtigen. Da wir normalerweise im Audiocast keine Bilder verbreiten können, wollen wir in der nächsten Fernsehsendung ein Videobeispiel bringen.
Zusammen mit Arne Wohlgemuth haben wir den Stand am DFKI aufgesucht und dort ein paar Minuten von den Möglichkeiten aufgezeigt.
Natürlich kann man auch hier nicht alles zeigen, was eigentlich möglich wäre. Wir können nur auf einen Ausschnitt zurückgreifen. Doch der hat es meiner Ansicht in sich. Wenn wir demnächst in der vorgestellten Welt navigieren, dann werden wir völlig neue Perspektiven  beurteilen zu haben.


E10 - ein völlig vermurkster Start

Manchmal wundert man sich, wie wir von der Politik behandelt werden. Da werden in Brüssel Ideen umgesetzt, die keinesfalls ausdiskutiert wurden. Wenn man sich die letzten Entscheidungen anschaut, dann kommt das Gefühl hoch, dass wir von absoluten Laien regiert werden.

Wie war das noch mit der Glühlampe? Plötzlich kam das Damoklesschwert und alle "hochwattigen" Lampen standen auf der roten Liste. Demnächst sind es die 60 Watt Lampen, die zurückgezogen werden.

Natürlich sollten wir nicht im Dunkeln sitzen bleiben - so weit geht nun doch nicht die Regulierung - Energiesparlampen - die guten - sollten jetzt in die Fassungen geschraubt werden. Dabei hat man nicht erkannt, dass eine Energiesparlampe nicht ohne die Zugabe von Quecksilber funktioniert. Und man hatte vergessen, den Händler, der die neuen Lampen verkauft auch zur Rücknahme zu verpflichten.

So sind heute Verbraucher zornig, weil die aufgedruckten Lebenszeiten nicht stimmen und niemand sich verantwortlich fühlt, die kaputten Leuchtmittel zurückzunehmen. Wehe dem, der dabei erwischt wird, dass er die ungeliebten Leuchtmittel einfach in den Müll wirft.

Jetzt haben wir die europäische Entscheidung E10 zu verdauen. Dass der Start der Initiative völlig schief gelaufen ist, liegt an der Informationspflicht aller Partner, die involviert sind.

Sowohl die Öllieferanten, noch die Tankstellen, noch die Fahrzeughersteller und vor allem die Politik haben es nicht geschafft, Sinn oder Unsinn der Maßnahme zu kommentieren.

Natürlich konnte man an entsprechender Stelle nachlesen, ob das eigene Auto gefahrlos E10 tanken kann. In meinem Fall hat Mercedes alle Smart Modelle für den neuen Sprit freigegeben. Andere Hersteller zeigen in Listen genaue Modellvarianten und die Nutzbarkeit.

Da kommen natürlich die Ferrari Fahrer und die Rolls Royce Besitzer schlecht davon, da erst Fahrzeuge von 2003 aufwärts kompatibel mit dem neuen Biosprit sind.

Aber warum tanken so viele Menschen das teure Superplus? Sie haben kein Vertrauen in den neuen Sprit.

Es wurde absolut keine Information in die Welt gesetzt, die allerdings für die Verbraucher wichtig ist. Der bisherige Supersprit hatte ja immerhin schon 5% Ethanol eingemischt. Normalerweise passierte ja auch mit den Motoren nichts negatives. Doch bei der Erhöhung des Prozentsatzes auf 10% Ethanol könnten schon Dinge passieren, die keinen Verbraucher erfreuen.

Wenn plötzlich das Auto nicht mehr anspringt, so kann es an dem Abbau des Biosprits liegen. Wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass der E10 nur noch 30 Tage Lagerfähigkeit besitzt. Das macht viele Verbraucher, die eigentlich eine 2jährige Lebensdauer voraussetzen, stutzig.
Was ist mit meinem Auto in der Garage, wenn ich von meinem Urlaub zurückkomme? Muss ich dann auf das Anspringen des Autos verzichten?

Und noch schlimmer: die Rettungsdienste, Hilfsorganisationen, Feuerwehren und viele viele andere Organisationen müssen jetzt umdenken. Was ist, wenn bei der Feuerwehr die Motorspritze vor Ort nicht anspringt? Was ist, wenn der Generator am Unfallort nicht anspringt und die Blechzange nicht betrieben werden kann? Und so weiter und so weiter ......


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