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23.05.2011
Folge 277

Stefan Neufeind berichtet vom LinuxTag 2011 in Berlin


Stefan Neufeind von SpeedPartner

Stefan Neufgeind besuchte für den CCZwei den LinuxTag in BERLIN: er war von den Aktivitäten, die dort stattfanden vollauf zufrieden. Über einige Themen berichtet er in der Sendung.

Freie Software fördern

Die Vorzüge freier Software liegen auf der Hand: Kosten sinken, Flexibilität und Sicherheit steigen. Richtig spielt die Open-Source-Bewegung diese Vorteile aus, wenn sich Programmierer mit Unternehmen und Softwareanbieter mit Anwendern direkt austauschen. Das ist das Konzept des LinuxTag: Er lädt ein, miteinander zu reden und voneinander zu lernen. So entsteht Verständnis auf Seiten der Anwender und Kenntnis auf Seiten der Entwickler. Und so entsteht bessere Software in einem lebhaften Ökosystem.
Dauerhaft Platz Eins

Der LinuxTag besteht seit 15 Jahren, länger als jede andere Linux-Messe in Europa. Auf dem LinuxTag nehmen 150 Projekte und Unternehmen teil, mehr als auf jedem anderen europäischen Linux-Event. Weiterhin zieht er zahlreiche Besucher an, fast 12.000 - auch das ist Rekord. Schließlich schätzen Besucher und Aussteller gleichermaßen die Glaubwürdigkeit und Kompetenz des LinuxTages. Und das seit 1995.
Teilen. Fragen. Lernen

Was macht den LinuxTag so attraktiv?

Erstens: Der LinuxTag und seine Besucher sind Teil der Open-Source-Community. Es geht auf dem LinuxTag nicht wie bei normalen Messen nur darum, etwas zu verkaufen. Es geht auch um dieses besondere Gefühl der Gemeinschaft und Offenheit, das der Open-Source-Bewegung anhaftet.

Zweitens: Auf dem LinuxTag treffen sich Projektentwickler, um neue Ideen zu diskutieren oder einen Fühler in die Geschäftswelt auszustrecken. Auf dem LinuxTag knüpfen Unternehmen Kontakte zu neuen Partnerfirmen oder in die Open-Source-Community. Nirgends sonst ist es so leicht, mit Open-Source-Entwicklern und -Unternehmen zu sprechen und beizutragen zu dem großen Pool an Ideen, Konzepten und - letzten Endes - neuer Software, die jeder verwenden und verändern darf.

Drittens: Jedes Jahr durchlaufen hunderte Vortragsvorschläge die E-Mail-Postkästen des Programmteams. Der LinuxTag bietet Wissen auf Weltklasse-Niveau, präsentiert von erstklassigen Speakern aus aller Welt. Die Themen reichen von niedrigschwelligen Einsteigerthemen über Systemadministration und Migration bis hin zu Perspektiven der Kernelentwicklung. Alle Vorträge sind kostenloser Teil der Messe.

http://www.linuxtag.org/2011/


Das 17. Jahrhundert geht online

In den Bibliotheken lagern Millionen Seiten gedruckter Werke, die keinem oder nur einem sehr kleinen Kreis von Forschern zugänglich sind. Das soll dank Digitalisierung geändert werden. Dazu erarbeiten Deutsche Bibliotheken einen Masterplan zur Digitalisierung des deutschen gedruckten Kulturgutes der Frühen Neuzeit. Erstmals wird der Versuch gewagt, in systematischer Weise ein ganzes Jahrhundert zu digitalisieren und damit einen neuen Zugang zur deutschen Literatur zu schaffen. Darunter befinden sich viele in der Öffentlichkeit bisher kaum bekannte Schätze (http://www.vd17.de).


Heinz Schmitz berichtet über die Aktivitäten deutscher Bibliotheken, gedruckte Werke des 17 Jahrhunderts einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

15 Bibliotheken haben sich zusammengeschlossen und unter der Federführung der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel einen Masterplan erarbeitet, um die gewaltige Aufgabe gemeinsam in Angriff zu nehmen. Vor dem Hintergrund des Aufbaus der Deutschen Digitalen Bibliothek werden diese Bibliotheken mit reichen Beständen aus dem 17. Jahrhundert einen bedeutenden Beitrag zur Komplettdigitalisierung des deutschen gedruckten Kulturguts leisten. Mit dem Abschluss einer gut zehnjährigen Phase ist dank der Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) der überwiegende Teil des deutschen Schrifttums des 17.Jahrhunderts bereits katalogisiert. Es reicht ja nicht nur einfach die Seiten zu digitalisieren, der Inhalt muss indiziert werden, damit später Suchende auch eine Chance haben, die richtigen Werke in der digitalen Bibliothek zu finden.

Bis heute wurden etwa 270.000 Titel katalogisiert. In der Staatsbibliothek Berlin alleine finden sich 15.000 Werke mit 4 Millionen Seiten, die Herzog August Bibliothek beherbergt 2000 Werke mit 720.000 Seiten, in der Unibibliothek Sachsen Anhalt finden sich 9621 Werke mit 585.000 Seiten und der Sächsischen Landesbibliothek 1000 Werke mit etwa 200.000 Seiten. Viele der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhundert (VD 17) der Forschung und interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden

Die Datenbank steht in Trägerschaft der Staatsbibliothek zu Berlin, der Bayerischen Staatsbibliothek München und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. In Umfang und Qualität ist hier aber nicht nur eine nationalbibliographische Datenbank von internationalem Rang entstanden, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für den nächsten Schritt: Die vollständige Digitalisierung des gedruckten deutschen Kulturguts des 17. Jahrhunderts. Ziel ist es in einer zunächst sechsjährigen Phase eine Gesamtmenge von rund 215.000 Titeln zu digitalisieren. Nach einer sich anschließenden zweiten Phase sollen mindestens 95 Prozent des derzeitigen VD 17 digitalisiert sein.

Der Masterplan sieht vor, dass die teilnehmenden Bibliotheken Anträge bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft stellen, die eine eigene Förderlinie zur Digitalisierung der deutschen Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts einrichtet. Die DFG hat in der Vergangenheit schon einzelne Digitalisierungsprojekte gefördert, deren Titel im VD 17 nachgewiesen sind.


Eine Ampel für die Luftqualität

Natürlich kann man heutzutage viele Dinge messen. Bei der Vielzahl von Sensoren gibt es natürlich auch Messsensoren für CO2. Das, was der Mensch produziert ist Kohlendioxid. Er atmet Sauerstoff ein und stößt eben dieses CO2 wieder aus. Wenn die Konzentration von CO2 in der Raumluft nicht übermäßig hoch ist, so sprechen wir von einer "guten Luft". Wenn sich dies in Räumen ändert, in denen viele Menschen gleichzeitig über längere Zeit anwesend sind und eine Belüftung nur schlecht funktioniert, da kann die Raumluft zu verschiedenen Belästigungen führen. Der erhöhte CO2 Gehalt der Luft kann zu Konzentrationsproblemen führen, es kann schläfrig machen und letztendlich ist es eine "kleine" Vergiftung.

In Schulklassen und Konferenzräumen, sowie in allen Sälen, die von vielen Menschen besucht werden, ist eine Konzentration von CO2 leicht möglich.

Da man mit relativ einfachen Sensoren die Luftqualität messen kann, sollte man die Technik einsetzen, um für gute Luft zu sorgen.

In der letzten Fernsehsendung CC2 zeigte ich einen preiswerten Sensor für 25 Euro, der die Luftqualität in 3 Stufen anzeigte. Die Luftampel, die unser Gesprächspartner favorisiert ist etwas teurer. Sie soll aber auch einen besseren Sensor beinhalten.
Der Gesprächspartner wollte kein Bild im Internet veröffentlichen. Er hat von den Problemen der Social Networks in unserer Sendung gehört.


Anonymus


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