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08.07.2013
Folge 376

Totalüberwachung in Australien

Anders als in den USA und in Europa ist die Überwachung in Australien total – jedenfalls wenn es um Kühe geht. Auf der 728 Hektar großen Kirby-Farm der University von New England (UNE) in Armidale, Australien ist eine Herde mit 50 "Smart Cows" zu finden. Sie tragen GPS-Etiketten am Ohr.

Über diese GPS-Tags kann David Lamb die Position der Kühe protokollieren und sie unterwegs über ein Tablet orten. So kann er aus der Ferne etwa feststellen, wo die Kühe sich gerade aufhalten, ob sie gestorben sind, gestohlen werden oder gerade kalben.

Die UNE-Forscher arbeiten daran, zusätzlich die Bewegungen der Herde zu verfolgen. Anhand dieser Entwicklungen können Landwirte die Lieblings-Weideplätze und die Nahrungsmittelverfügbarkeit erkennen.

Die GPS-Daten der Kühe sind weltweit zugänglich – wer auch die Kühe überwachen möchte:
http://red.taggle.com.au/rt/une/



Sensation bei der US-Navy

Eine echte Sensation ist von der US-Navy zu berichten. Keine neuen Schiffe oder Waffensysteme. Nach 150 Jahren beherrschen die Nachrichtensysteme jetzt auch Kleinbuchstaben!

Die reine Großschreibung entstand  Mitte des vorvorigen Jahrhunderts. Für die Kommunikation mittels Flaggen, Lichtsignalen oder Telegrafen war der kleine Zeichensatz der Großbuchstaben eine Erleichterung. Wegen des zugrundeliegenden Kommunikationssystems war die Nachrichtenübermittlung, obwohl mittlerweile digital, immer noch auf Versalien beschränkt; bis vor kurzem.

Reaktion meldet die Navy Times. Während die jüngeren Navy-Mitglieder durchweg positiv reagieren ist bei altgedienten Haudegen eher Zurückhaltung zu spüren. Sie meinen es sieht jetzt nicht mehr so einheitlich aus.


Microsoft zahlt für Sicherheitslücken

Für die kommenden Version 8.1 des Windowsbetriebssystems will Microsoft sicher gehen, das möglichst wenig Sicherheitslücken übersehen werden. Mit dem Download startet das Bug-Bounty-Programm. Jeder der durch eine entdeckte Schwachstelle Code ins System einschleusen kann und dabei standardmäßig aktive Exploit-Bremsen wie die Speicherverwürfelung (ASLR) und die Datenausführungsverhinderung austrickst erhält eine Belohnung von 100.000 Dollar.

Auch Microsoft möchte nun für gefundene Sicherheitslücken bezahlen. Die Bug-Bounty-Programme wurden für die neuesten Microsoft-Produkte ausgeschrieben, Windows 8.1 (Windows Blue) und den Internet Explorer 11. Die Programme versprechen zum Teil fürstliche Belohnungen. Kritische Lücken in der Vorabversion des Internet Explorer 11 bringen rund 11.000 US-Dollar ein. Ideen zur Verbesserung der Sicherheit von 8.1 werden mit bis zu 50.000 US-Dollar belohnt.


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