ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Aktuelle Sendung
  Nächste Sendung
  Sendungsarchiv
  Downloads


SENDUNGSARCHIV

11.11.2013
Folge 394

Biometrie Terminal für den ePerso

Mit Rudi Kulzer sprachen wir über die Anforderungen des ePerso oder nPA an die Meldeämter und welche technischen Lösungen dafür gibt.

Der neue Personalausweis, auch ePerso oder nPA genannt, feiert seinen dritten Geburtstag. Mit ihm halten biometrische Daten in elektronischer Form Einzug in die Ausweispapiere. Der Europäische Gerichtshof sieht zwar bei der Erfassung der Fingerabdrücke einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, sieht aber keine Notwendigkeit dieser Praxis Einhalt zu gebieten.


Die Speed Capture Station G3 im Einsatz. (Quelle: Speed-Intraproc)

Die Sachbearbeiter sind also weiter gefordert, zu entscheiden, ob die Passbilder den Biometrischen Anforderungen entsprechen, dass die Fingerabdrücke ordnungsgemäß gescannt werden und dass die Unterschrift auch nach dem Scannen noch lesbar ist. Um die Meldebehörden zu entlasten, hat die Firma Speed Intraproc einen biometrischen Ausweisautomaten entwickelt.

Die Bürgerinnen und Bürger können mit der Speed Capture Station G3 die für Ausweispapiere erforderlichen biometrischen Daten im Warteraum der Meldebehörde an den Selbstbedienungsterminals eigenständig erfassen. Das gilt für den neuen Personalausweis (nPA), für den vorläufigen Personalausweis sowie für den elektronischen Reisepass (ePass). Zu den erfassten biometrischen Merkmalen gehören das Foto, die Unterschrift und, sofern für das Dokument erforderlich, die Fingerabdrücke1.

Der Vorgang ist nun denkbar einfach: Nach dem Foto werden die Fingerabdrücke und die digitale Unterschrift erfasst. Parallel zur Erfassung von Foto und Fingerabdrücken läuft jeweils die verbindliche Qualitätsprüfung. Werden die Qualitätsanforderungen an das Foto bzw. die Fingerabdrücke nicht erfüllt, erfolgen Hinweise zur Optimierung und eine Wiederholung der Erfassung. Der erfolgreiche Prozess wird mit der Unterschriftserfassung abgeschlossen. Die Daten können dann der Bundesdruckerei zur Ausweiserstellung übermittelt werden..


Der Vater des IBM-PC ist verstorben

Am 19 Oktober verstarb im Alter von 72 Jahren William C. Lowe (http://en.wikipedia.org/wiki/William_C._Lowe). Er war der maßgebliche Ingenieur, der die Entwicklung des ersten Tischrechners des Computergiganten IBM vorantrieb. Er gilt als der Vater des IBM-PC.

Er war Direktor von IBMs Boca Raton Labs. Dort trat 1980 der damalige Spielerechnerhersteller Atari 1980 an IBM heran, um einen seiner Rechner unter IBMs Namen zu vermarkten. Loewe wollte eigentlich Atari ganz übernehmen aber der Verwaltungsrat hielt das für eine sehr schlechte Idee. Der damalige IBM-CEO Frank Cary beauftrage Lowe, innerhalb eines Jahres einen Personale Computer zu entwickeln. Ein Team von zwölf Ingenieuren (auch “Das Dreckige Dutzend” genannt) bauten innerhalb eines Monats den Prototyp eines Personal Computer namens Acorn.

Am 12. August 1981 stellte IBM seinen in IBM PC umbenannten neuen Computer vor. Der 5150 PC – so die genaue Modellbezeichnung – wurde von einem 4,77 MHz schnellen Intel-8088-Mikroprozessor angetrieben und verfügte über 16 KByte RAM, der sich auf bis zu 256 KByte erweitern ließ. Im Paket mit einer Handvoll Anwendungen kostete er 1565 Dollar. Er gilt als das Urmodell heutiger PCs.

Nachdem William Lowe der IBMs PC-Sparte drei Jahre lang als Präsident vorgestanden hatte, verließ er das Unternehmen 1988. Bei Xerox beaufsichtigte er als Executive Vice President den Geschäftsbereich für Bürogeräte. 1991 wurde er schließlich zum Chief Operating Officer des US-Flugzeugherstellers Gulfstream Aerospace berufen.



zurück zum Archiv
Anhören:


Audiodatstream
Download 128 Kbit/s (~27 MB)
Download 32 Kbit/s (~7 MB)
Ogg Vorbis 56 Kbit/s (~12 MB)
RSS Feed (Audiocast, letzte 5 Sendungen)
RSS Feed (Audiocast, alle Sendungen)

Druckversion Impressum Haftungsausschluss