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26.03.2007
Folge 42

Technik für ältere Personen

Die sogenannte Alterspyramide läßt die Probleme erahnen. Immer mehr Menschenerreichen das "biblische" Alter, das laut Bibel mit 70 Jahren beginnt. Immer häufiger müssen Menschen in die Pflege geschickt werden, da sie nicht mehr alleine existieren können.
Die Wissenschaft macht sich natürlich Gedanken, wie man mit Technik die Zeit zu Hause verlängern kann. Über ein Projekt des Fraunhofer Instituts berichten wir.

Man kann primäre Notwendigkeiten durch Technik unterstützen. So weiß man, dass ältere Personen das Trinken gerne vergessen und damit in einen Trockenzustand versetzt werden, der nicht positiv zu beurteilen ist.

Um zu sehen, ob der ältere Mensch genügend Flüssigkeit eingenommen hat, kann man mit einer speziellen Tasse hantieren. Immer dann, wenn die Tasse eine Neigung erfährt, kann man davon ausgehen, dass auch getrunken wurde. Die Tasse meldet den Vorgang per Funk an das System. Fehlen diese Kippbewegungen, so kann man davon ausgehen, dass die nötige Menge Flüssigkeit nicht eingenommen wurde und ein Alarm zur Pflegestation kann gegeben werden.

Außerdem läßt sich an einem Gehstock ermitteln, ob der Patient sich damit gut fortbewegen kann. Auf einem Teppich, der mit RFID Chips ausgestattet ist, läßt sich die Bewegung ermitteln. Das Umfallen des Gehstocks kann ebenfalls als Notsignal gewertet werden.  

Natürlich lassen sich weitere Hilfsmittel für ältere Personen ermitteln. Die Studie ist dabei, diese Bereiche aufzuzeigen.

Bei uns im Gäsernen Studio war Eric Ras vom Fraunhoferinstitut für Experimentelles Softwareingeneering.


Emails als Nachricht verpönt?

Ich glaube die Zahl fiel bei uns in der Sendung. 17 Milliarden Emails am Tag. Das ist eine unglaubliche Zahl. In wenigen Jahren hat die elektronische Post die jahrhunderte gewachsene Traditionspost überholt. Grund dafür ist natürlich die Befreiung einer Email von sämtlichen Transportkosten. Dies hat natürlich die Gewohnheiten beim Kommunizieren stark verändert. Eine Email schickt man  schneller als einen Brief. Oder für die gefürchteten Spammer macht das Versenden von Mails in Milliardenanzahl möglich. SPAM Lieferanten schnell im Griff.
Mittlerweile ist es so, dass sich Versender von Informationen sich überlegen, ob man noch das Medium Email nutzen soll - oder eher wieder auf alte Techniken umschwenken soll.
Bei mir ist es auch schon so weit, dass ich wichtige Nachrichten parallel sende: zum einen als Email, zum anderen als FAX.  
Da kann man argumentieren, dass dann doch ein Fax genügt. Aber das Fax müsste dann richtig verfasst sein, was man bei einer Email nicht fordert. Da wird zum einen alles klein geschrieben, das Du als selbstverständlich angesehen.

Mittlerweile haben Firmen für ihre Kommunikation mit wichtigen Partnern schon einen neuen Weg gefunden. Sie legen ihre Informationen auf den eigenen Server und teilen dem Kunden mit, dass eine Meldung für ihn auf dem Server liegt. Der Kunde geht mit seinem Passwort auf den Firmencomputer und holt die Info ab - fern ab von jedem Spam.

Im Studio war Andreas Reineke von der Firma Document Dialog.


Ein Traum wird wahr - Sofort booten

Wie war das in den frühen Jahren der Heimcomputer doch schön. Wenn man den Computer einschaltete, dann war das Betriebssystem (falls man das dazu sagen konnte) sofort bereit. Beim C64 stand irgendetwas von 38765 Bytes frei (es können auch ein paar mehr oder weniger gewesen sein). Und sofort konnte man loslegen. Dass es andere Macken dabei gab, will ich nicht verschweigen.

Heute ist es vorbei mit dem sofortigen Booten. Je nachdem, wie man seinen Rechner eingerichtet hat, kann es schon mal 2 Minuten dauern, bis der erste Tastaturklick stattfinden kann. Für viele ist diese Wartezeit lästig. Und mit Vista wurde das ja auch nicht gerade besser.

Jetzt hat SanDisk auf der CeBIT eine Lösung herausgebracht, die XP in 12 Sekunden hochfährt (bei Vista sind es doch noch über 30 Sekunden). Des Rätsels Lösung ist einfach. Statt einer eingebauten Bootfestplatte wird ein Flashspeicher eingebaut, der bis zu 100 mal schneller sein kann. Das neue Teil hat genau die Maße einer 2,5 "" Laptopfestplatte und kann einfach eingebaut werden: Festplatte raus - Flashplatte rein. Wem die 350 Euro nicht zu teuer sind, der bekommt 32 Gigabyte an Speicher. Für viele mobile Anwendungen  ist dies durchaus genug. Neben der Bootbeschleunigung erhält man auch eine Platte, die unempfindlich gegen mechanische Belastungen ist. Außerdem spart man ca. die Hälfte an Batteriestrom.


8 mal 4 Gigabyte  macht genau 32. Dieser Speicher kommt dann noch in ein Plattengehäuse und fertig ist die Solid State Disk.


Externe Datenschutzbeauftragte

Das Thema war mir nicht präsent. Als wir auf der CeBIT eine private oder externe Datenschutzbeauftragte kennenlernten, dachten wir das sei interessant genug, um sie in die Sendung zu holen. Alle Firmen mit einem Personalbestand von 10 Mitarbeitern sind verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu beschäftigen, der die Mitarbeiter in das Gesetzeswerk einführt. Natürlich kann sich ein Betrieb mit nur wenigen Angestellten keinen festangestellten Spezialisten nur für den Datenschutz leisten



Man weicht dann aus und beschäftigt eben stundenweise oder tageweise einen externen Datenschutzbeauftragten. Größere Firmen haben natürlich einen eigenen Mitarbeiter für den Datenschutz eingestellt.

Ich hatte im WDR eine Marotte. Immer wenn ich mit dem Postboten im Fahrstuhl mitfuhr, so erinnerte ich ihn, dass er gegen den Datenschutz verstößt. Denn sein Postwägelchen mit 4 Fächern stand offen. Ich konnte im Fahrstuhl lesen, wer von wem Post bekommt, auch wenn mich dies nicht besonders interessiert hat. Dies wurde von Frau Pauls bestätigt, dass es ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz ist, da man auf diese Fächer einen Deckel hätte anbringen können und müssen. So gibt es noch viele andere Kleinigkeiten, auf die man achten sollte.




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