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30.04.2007
Folge 47

Die Olympiaschanze in Garmisch wird gesprengt

Auf der Homepage hatte ich es ja bereits angekündigt, dass ich bei der Sprengung der Olympiaschanze dabei war. Es war recht unspektakulär, obwohl viele auf eine Katastrophe warteten. Es machte einfach "puff" und weg war sie. Jetzt wird einem Sprint die neue Schanze entwickelt und gebaut. Sie muß am 1. Januar 2008 fertig sein, denn dann soll das Traditionsspringen in Garmisch weitergeführt werden.



Hier ist die Schanze noch zu sehen, der Kampfrichterturm liegt bereits auf der Seite.



Und hier ist sie weg, die berühmte Schanze. Immerhin hat der Fotoapparat noch eine Staubwolke aufgenommen.



Molekularer Wasserstoff - die Rettung?

Es klingt phantastisch und es riecht nach Zukunft. Wenn es gelingt, den Wasserstoff molekular zu gewinnen, also ohne den Umweg über die Elektrolyse, dann wären wir gerettet. Energie könnte im Übermaß erzeugt werden.



Dr. Sven Rau berichtet in unserer Sendungen von seinen Versuchen. Doch leider muss er noch häufig den Konjunktiv benutzen: wenn es uns gelingt ..., wenn wir das Problem mit .... gelöst haben, dann können wir auch Energie aus der Methode schöpfen. Eine Vision jedoch, die sich in einer Pressemeldung noch realistisch gab, musste umgeschrieben werden: die Erzeugung molekularen Wasserstoffs in der Windschutzscheibe eines Autos wird niemals ausreichen, das Auto fahren zu lassen. Da müsste man sich eine Windschutzscheibe mit irrsinnig großer Fläche bauen.

Solche Ideen sind immer interessant, wenn auch noch ein wissenschaftlicher Titel hinter den Ideen steckt. Doch hier ist einfach der Wunsch der Vater des Gedanken und nicht etwa die realistische Machbarkeit.

Ein bisschen erinnerte mich die Abhandlung des Themas an die "Kalte Fusion", die irgendwie Ende der 80er oder Anfang der 90er zu einer Sensationsmeldung wurde. Ein Physiker namens Martin Fleischmann, behautete, dass er Fusionsabläufe generieren könne, ohne die hohen Temperaturen für das Plasma erreichen zu müssen. Diese Meldung führte zum wissenschaftlichen Hype. Alle Welt sprach über die Möglichkeit der Energieversorgung aus dem Wasserglas.

Auch mich packte der Hype und ich versuchte als Erster in Genf im CERN diesen Herrn Fleischmann zu interviewen. Ich werde nie vergessen, was dieser Super  Physiker in seinem Diplomatenkoffer aufbewahrte: eine Rolle Klopapier, die er ab und zu benötigte, um sich den Schweiß  von der Stirn abzuwischen. Sonst konnte ich in dem Koffer nichts erkennen.

Nach einiger Zeit wurde die "Kalte Fusion" als Phantasiegespinst abgetan, Martin Fleischmann hatte seinen wissenschaftlichen Ruf verspielt und eigentlich war auch ich dran, der zu lange an die "Kalte Fusion" glaubte.

Ich hoffe nicht, dass die neue Methode der Wasserstoffgewinnung das gleiche Schicksal wie die "Kalte Fusion" erlebt.


Herr Dunlop wäre erstaunt

Es muss damals eine Riesenerfundung gewesen sein: Herr Dunlop erfindet den Luftreifen und bringt damit auch die starren Drahtesel zu neuem Komfort. Wer einmal ein altes Fahrrad mit Vollgummibereifung ausprobiert hat, der versteht, warum die luftgefüllten Reifen plötzlich von jedermann gefordert wurden.

Das Fahren auf einem Gummireifen, der über einen eingelegten Schlauch, zum Komforterlebnis wurde. Die vielen Schlaglöcher auf den Straßen konnten jetztelegant genommen werden.

Eigentlich könnte man damit zufrieden sein; doch es gibt zum Glück immer etwas Neues. Auf der diesjährigen Industriemesse wurde ein luftdruckloser Fahrradreifen  von der Uni Rostock vorgestellt. Dieser Reifen soll es von der Bequemlichkeit her mit einem gefüllten Pneu aufnehmen können. Und einen Vorteil hat er sowieso: es gibt keinen "Platten" mehr.

Wir sprechen mit Prof. Dr. Gerhard Scharr aus Rostock.



Linux an Schulen - die dritte

Wir haben uns ja auf die Fahne geschrieben, dass wir ab und zu über den Einsatz von Linux in Schulen berichten wollen. Das haben wir jetzt schon zweimal getan und wollen es mit dieser Sendung für eine Weile ausklingen lassen. Diesmal haben wir Benedikt Wieschhörster aus dem Münsterland am Telefon. Auch er würde gerne seine privaten Neigungen gerne in der Schule ausüben. Doch hier gelten andere Regeln, die zunächst einmal ein gerissen werden müssen.


Achtung! USA zerstört Laptops

Es ist ja so schön bequem, den Laptop mit auf Reisen zu nehmen. Man kann alle Informationen von zu Hause mitnehmen und von allen Orten auf dieser Welt darauf zurückgreifen.

Aber Achtung! die Usancen der Amerikaner sind seit dem 9.11.2001 recht ruppig geworden. Sie müssen sich nicht wundern, wenn Sie bei der Einreise plötzlich ca. 20 Minuten auf Ihren Laptop verzichten müssen. Das ist die Zeit, die die Behörde zum Kopieren der Festplatte benötigt. Und wenn sie jetzt feststellt, dass die Platte verschlüsselt ist, dann wird man höflich um den Schlüssel gebeten. Wer ihn nicht abgeben will oder kann, der erlebt die Zerstörung seines schönen Laptops.

Es wird als Tipp gegeben: Lassen Sie ihre Daten unverschlüsselt auf der Platte und wenn es sich um Verträge handelt, dann setzen Sie Dummynamen ein, wobei die richtigen Namen im heimischen Tresor hinterlegt sind.

So langsam spielen hier mehrere Faktoren zusammen. Man muss Angst haben, dass der Reisepass von einer fremden Behörde ausgelesen wird, dass der mitgenommene Laptop Beute der Datengier einer fremden Macht wird.


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