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SENDUNGSARCHIV

23.07.2007
Folge 59

Relaunch der CCZwei Website

Nach einem Jahr wurde es Zeit einen Relaunch des Webauftritts zu forcieren. Schon lange sprachen wir darüber, dass einige Punkte im Programm geändert werden sollen. Dies ist jetzt geschehen. Mit der Hilfe von Michael Joest, der sich dankenswerter Weise freiwillig zur Mitarbeit gewinnen konnten.

In einem Telefoninterview   besprechen wir die Neuigkeiten des Relaunch. Ganz kurz nur: Die Seitenbreire ist variabel gestaltet, so dass Leute mit breitem Bildschirm mehr lesen können als bei der alten Version.


Michael Joest

Jetzt kann man auch nach Themen der Sendungen suchen. Das wurde jetzt extrem wichtig, nachdem das Archiv so angewachsen ist.
Zusätzlich wurde eine Möglichkeit geschaffen, in einem Gästebuch seine Meinung oder seine Wehwehchen loszuwerden. Doch dieser Bereich ersetzt nicht das Forum. Die zusätzlichen Funktionen sollen morgen, am 24.7.2007, morgens um 6:00 Uhr  freigeschaltet werden. Wer es jedoch nicht aushalten kann, der sollte einmal www.cczwei.de/_relaunch eingeben.


Wibree - Funktechnik mit weniger Power

Wibree - Nokia bringt stromsparende Bluetooth-Alternative

Wibree als Open-Industrie-Inititative vorgestellt

Mit Wibree hat Nokia eine stromsparende Alternative zu Bluetooth vorgestellt, die in kompakten Geräten zum drahtlosen Datentausch zum Einsatz kommen soll. Wibree ist vor allem auf Uhren, Mäuse, Tastaturen oder ähnlich gering bemessene Geräte zugeschnitten und soll weniger Strom als Bluetooth verbrauchen.



Nokias Entwicklungsabteilung hat anlässlich ihres 20jährigen Bestehens Wibree der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Vergleich zu anderen Nahfunktechniken soll Wibree weniger Energie brauchen, preisgünstiger und platzsparender in mobile Geräte integriert werden können. Zudem soll sich Wibree gut in bestehende Bluetooth-Lösungen einbinden, weil die Bluetooth-Antennentechnik auch für Wibree verwendet werden kann.

Nach dem Willen von Nokia wird Wibree in künftigen Armbanduhren, drahtlosen Tastaturen, Mäusen, Sportsensoren und anderem Zubehör zu finden sein. Damit wollen die Finnen neue Märkte erschließen, indem sich Geräte mit Mobiltelefonen oder auch Desktop-PCs drahtlos verbinden lassen, die nicht für einen Bluetooth-Einsatz zugeschnitten sind, weil der Stromverbrauch zu hoch ist.

Wibree liefert bei einem Abstand von maximal 10 Metern eine Datenübertragungsrate von bis zu 1 MBit pro Sekunde und arbeitet im 2,4-GHz-Bereich. Wibree wird wahlweise als Einzel-Chip-Lösung oder als Dual-Mode-Chip mit integrierter Bluetooth-Funktion auf den Markt kommen.



Nokia hat die Hardware-Spezifikationen von Wibree zusammen mit Broadcom, CSR, Epson und Nordic Semiconductor entwickelt, die zugleich die Technik lizenziert haben. Die Interoperabilitäts-Spezifikationen haben die Finnen zusammen mit Suunto und Taiyo Yuden erarbeitet. Noch laufen die Arbeiten an der Spezifikation, die im zweiten Quartal 2007 verfügbar sein soll.

Manchmal wundert man sich, wie die Namen für neue Technologien entstehen. Offenbar steht das Wi für Wireless. Und bree soll nach einem Ort in der Fantasiesaga
'Herr der Ringe', an dem sich wichtige Wege kreuzen, benannt sein.


Handys abhören. Jetzt kommen andere drauf

Dass man Handys abhören kann, ist wohl mittlerweile jedem bekannt. Dass man sie auch als Wanze benutzen kann - das haben wir wohl noch mit dem alten Computerclub vermittelt. Jetzt - nach Jahren_ ist auch der Spiegel und es sind andere Medien darauf gestoßen, dass das ja wohl nicht sein darf.


Peter Welchering

In dem Gespräch mit dem Fachjournalisten Peter Welchering kommt so einiges zutage. Er hat das Thema weiterrecherchiert und herausgefunden, dass dies wohl eine gängige Praxis mancher Geheimdienste ist. Es ist ja auch toll, was die Technik ihnen da bietet.
Ohne dass der Gegenüber etwas davon mitkriegt, wird das Handy angezapft und die geheimsten Gespräche werden abgehört. Man ist sich noch nicht ganz sicher, ob die Funktionen, die im Handy eingebaut sind, um das zu erreichen, auf Druck der Dienste eingebaut wurden; oder ob sie den Servicetechnikern dienen, die damit in aller Stille das Netz beobachten zu können. Das Thema Stille SMS ist schon länger bekannt. Dies ist eine Meldung, von der der Handybesitzer nichts mitbekommt. Auch wer einen SMS Eingangston eingeschaltet hat, der wird diesen nicht hören.
Also, so denkt man: das Handy ausschalten, um vor Bespitzelung gefeit zu sein. Aber Vorsicht: das nützt nichts. Denn man kann mit den entsprechenden Befehlen das Handy einschalten, obwohl es nach außen hin ausgeschaltet aussieht. Der Bildschirm ist dunkel und es piepst nichts.
Genauso lässt sich dann das Handy so programmieren, dass man das Mikro einschaltet und das gesprochene Wort an die andere Seite weitergibt.
Also: das einzige, was nützt: Akku raus!


Fernsehen? Geht's da weiter?

Da haben wir es geschafft, dass wir eine Stundensendung aus der Hüfte schießen konnte. Und schon kommt natürlich von allen Seiten die Frage: "Wie geht es denn jetzt weiter? Macht ihr weitere Sendungen?"

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn der Aufwand potenziert sich. Und dafür muss dann auch für uns etwas herausspringen. Das zweite Projekt ohne Einkünfte ist nicht länger durchzuhalten. Wir haben aber heute beschlossen, dass wir auf jeden Fall noch zwei Sendungen produzieren wollen. Die eine Sendung käme dann am 16. August und die zweite dann am 30.8.2007.



Für den  16. August haben wir uns das Thema Betriebssysteme ausgesucht. Mit je einem Vertreter von Windows, Apple, Linux wollen wir Gemeinsamkeiten und Spezialitäten erörtern. Das zweite Thema könnte sich dann rund um DRM drehen.

Aber jetzt heißt es zunächst einmal die Fernsehsendung anzuschauen und bei der Umfrage auf der neuen Homepage mitzumachen. Daran können wir in etwa erfahren, wie viele Leute die Sendung gesehen haben und ob es sich lohnt, die Idee zu verfolgen.


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