ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Aktuelle Sendung
  Nächste Sendung
  Sendungsarchiv
  Downloads


SENDUNGSARCHIV

13.08.2007
Folge 62

Ein Quant ist zwar nicht viel - doch schwer zu verstehen.

Ich hatte schon einmal mit der Quantenphysik und speziell mit der Quantenkryptografie zu tun. Das war auf einer Ausstellung in Düsseldorf, dem Europäischen Technologiepreis IST. Dort führte man mir 2001 eine als sicher geltende Verschlüsselung mit Quantenphotonen vor. Ich muss sagen, dass ich nicht allzuviel von der Funktion verstanden habe; dennoch war ich überaus beeindruckt. Hängen geblieben ist nur eine Sache: Wenn ich ein solches Photon messe, verändere ich es durch das Messen. Somit kann auf der Empfängerseite keine funktionierende Entschlüsselung mehr stattfinden. Damit ist gewährleistet, dass nur eine ungestörte Übertragung zum Ziel führt.

Wir hatten heute einen prominenten Vertreter der Quantenmechanik am Telefon. Prof. Rainer Blatt ist seit einigen Jahren an der Universität Innsbruck und bekam im letzten Herbst den begehrten Schrödinger Preis.



Wir beide empfanden das Interview so interessant, dass sich keiner -über Strecken hinweg- traute, Zwischenfragen zu stellen. Ich muss sagen, dass ich jetzt die Sache mit dem geklauten Quant verstanden habe. Aber hören Sie selbst dieses hochkarätige Interview.
Als Vorgeschmack. Wir haben danach direkt ein weiteres Interview aufgenommen, das sich im Schwerpunt mit dem Zukunftsprojekt "Quantencomputer" beschäftigt.


Auch die GI macht sich Sorgen

In letzter Zeit hört man überall etwas von neuen Methoden, wie man uns Bürger besser überwachen kann. Da gibt es Vorstellungen des Innenministers und gar der Finanzminister bläst ins selbe Horn. Seine einheitliche Steuernummer gibt uns einen Stempel während unseres ganzen Lebens und gar noch danach.
Zum Teil wird mit dem Einsatz von Überwachungstechnik auch fürchterlich übertrieben. Klar, dass in den Umzugskabinen in Textilhäusern viel geklaut wird. Aber ob man nahezu unsichtbar eine Überwachungskamera ohne Hinweis dort anbringen darf, sollte man sicherlich diskutieren.


Prof. Dr. Hartmut Pohl
Informationssicherheit


Zu uns kam ins Studio Prof. Dr. Hartmut Pohl von der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. Er besuchte uns in seiner Funktion als GI Mitglied besucht. Die GI (Gesellschaft für Informatik)ist der Berufverband der Informatiker. Es gibt ein 7 Punkte Programm, das die Risiken der heutigen Datengesellschaft aufzeigt. Er gibt uns allen den Rat, vorsichtig mit unseren Daten umzugehen, da man nach seiner Meinung viel zu gierig ist beim Erstellen von Profilen.

Mehr Informationen unter http://www.gi-ev.de/aktuelles/meldungsdetails/meldung/162/


Mal wieder zu früh gewesen.

Wir fanden, dass das Thema "Wireless USB" einmal aufgegriffen werden muss. Doch bei meinen Recherchen stieß ich auf Granit. Denn das, was in Amerika schon Tagesgeschäft ist, muss in Europa nicht unbedingt parallel laufen. In den USA werden die ersten Laptops mittlerweile mit dem Wireless USB - Chip angeboten. Dell, Lenovo und  Belkin sollen zu den Vorreitern gehören. Auch die ersten Applikationen in Form eines Wireless Hub und Sticks sollen schon existieren.


Wireless USB Hub und Stick

Ich dachte, ich wäre mit der Fa. DLink gut aufgehoben und musste aber feststellen, dass mein Anruf zu früh kam. In einer offiziellen Verlautbarung von DLink wurde mir bestätigt, dass man hier in Europa noch Schwierigkeiten bei der Frequenzvergabe hat. Die Amerikaner machen gerne Dinge, die in Amerika erlaubt sind, die aber überall auf der Welt evtl. verboten sein können. Groß ist dann die Verwunderung, wenn Amerika nicht überall auf der Welt ist.
Der Kollege Rudolph konnte mir dann auch erklären, woran es hapert. Ich habe leider die genauen Zahlen schon wieder vergessen. Es gibt irgendwie drei Bänder, wo so etwas stattfinden soll. Die Amerikaner sind in der ersten Generation auf ein Frequenzband von 3,xx bis 3,yy GHz gegangen, das bei uns für Militär und Radar reserviert ist. Jetzt muss man warten, bis die Hardware auch im oberen Bereich so bei 6 GHz funktioniert.
Dann wird es schön und vor allem praktisch. Wenn ich für meine 5 Beistellplatten kein eigenes Kabel mehr ziehen muss, dann wird die Ordnung auf dem Schreibtisch schlagartig verbessert.  


zurück zum Archiv
Anhören:


Audiodatstream
Download 128 Kbit/s (~27 MB)
Download 32 Kbit/s (~7 MB)
Ogg Vorbis 56 Kbit/s (~12 MB)
RSS Feed (Audiocast, letzte 5 Sendungen)
RSS Feed (Audiocast, alle Sendungen)

Druckversion Impressum Haftungsausschluss