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SENDUNGSARCHIV

20.08.2007
Folge 63

Touch and Travel - die Bahn wird modern

Es gab einmal eine Zeit, da konnte manWitze über die Bahn machen: Witze über deren Computereinsatz. Da gelang es einem Schaffner kaum, einen Zug herauszufinden, der im Anschluß an die Fahrt an ein anderes Ziel weiterfahren sollte. Das hat sich geändert. Mittlerweile ist die Bahn ganz gut "uptodate". Wenn man bedenkt, dass man einfach ein elektronisches Ticket lösen kann, das ohne Probleme mit dem Scanner erkannt wird dann ist dies schon ein weiter Schritt. Jetzt wird in Bälde ein neuer Dienst in die Welt gesetzt. NFC Ticket heißt das Zauberwort. NFC steht für Near Field Communication. Damit soll sich in Zukunft einiges ändern. Nicht nur, dass man damit ein Bahnticket erwerben kann; auch die Konzertkarten soll man damit buchen können, wenn man an einem Plakat gerade Lust gemacht bekommt auf ein besonderes Konzert.



Wenn die neue Handywelt diese NFC Technologie parat hält, dann ist alles ganz einfach. Im Falle der Bahn wäre das so: Ich suche den NFC Punkt auf dem Bahnsteig auf, halte mein Handy davor und werde in den Zug gebucht. Steige ich dann irgendwo aus, so gehe ich wieder zu dem Punkt mit den konzentrischen Kreisen. Ich halte mein Handy davor und buche mich aus. Jetzt wird meine Reise terminiert und das Ticket kann erstellt werden. Es wird dann vom Konto abgebucht.
Klingt sehr einfach; ist es wahrscheinlich auch - doch es werden sicherlich noch Probleme entstehen. Die Buchung erfolgt natürlich nur im Normaltarif. Alle Sparmöglichkeiten werden übergangen. Das mag den einen oder anderen Bahnfahrer abhalten, diese Methode zu nutzen. Bisher jedoch war es immer gut, wenn man an den neuen Entwicklungen teilnimmt, weil man im Testbetrieb ein erhöhtes Verbesserungspotential hat.
Wir haben in der Sendung mit der Projektleiterin NFC Booking gesprochen, Frau Birgith Wirth.


Jeder erhält eine Nummer

Endlich wird eine Vision Wirklichkeit. Oftmals fragt man sich, ob die moderne Welt nicht einfacher funktionieren könnte, wenn wir alle mit einer eindeutigen Nummer markiert wären, die uns bereits bei der Geburt zugesprochen wird und ein ganzes Leben gleich bleibt - oder sogar noch 70 Jahre nach dem Tod erhalten bleibt, um Urheberabgaben noch zuordnen zu können. Jetzt wird plötzlich aus der Hüfte geschossen und wir werden alle eine eindeutige Steuernummer bekommen.
Irgenwie hatte ich noch etwas ganz altmodisches im Hinterkopf. War nicht in der Bundesrepublik ein übergeordnets Melderegister aus Datenschutzgründen verboten? Aber was ist diese Verteilung der Steuernummern anderes? Hinter jeder Nummer steckt ein eindeutig zuzuordnender Mensch mit Alter, Wohnsitz usw.
Dann habe ich bei den Recherchen gelesen, dass man an eine Einführung eines einheitlichesn Melderegisters im Jahre 2010 denkt (Wikipedia)

Die Melderegister werden in Deutschland bei den Einwohnermeldeämtern der Gemeinden geführt. Entgegen landläufiger Meinung ist in fast allen Bundesländern die Gemeinde selbst die Meldebehörde im rechtlichen Sinn. Derzeit werden die deutschen Melderegister von 5.283 dezentralen Einwohnermeldeämtern verwaltet.[1] Bis 2010 ist der Aufbau eines übergreifenden Bundesmelderegisters (BMR) in Ergänzung zu den kommunalen Registern geplant.[1] Rechtsgrundlage für Erhebung, Speicherung, Verwendung und Löschung der Daten ist das Melderechtsrahmengesetz (MRRG), die Meldegesetze der Länder, sowie Rechtsverordnungen. Das Melderegister beinhaltet die folgenden Daten:

   * Familiennamen, frühere Namen, Vornamen
   * Doktorgrad, Ordensnamen/Künstlernamen
   * Tag und Ort der Geburt, Geschlecht
   * gesetzlicher Vertreter / Eltern von Kindern bis zum vollendeten 27. Lebensjahr (Vor- und Familienname, Doktorgrad, Anschrift, Tag der Geburt, gegebenenfalls Sterbetag)
   * Staatsangehörigkeit(en)
   * rechtliche Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft
   * gegenwärtige und frühere Anschriften, Haupt- und Nebenwohnung, Datum des Ein- und Auszugs
   * Familienstand, bei Verheirateten zusätzlich Tag und Ort der Eheschließung, Ehegatte (Vor- und Familienname, Doktorgrad, Tag der Geburt, Anschrift, gegebenenfalls Sterbetag), Kinder bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres (s.o.)
   * Ausstellungsbehörde, Datum und Gültigkeitsdauer des Personalausweises/Passes
   * Übermittlungssperren (z.B. bei Gefahr für Leben, Gesundheit oder persönliche Freiheit)
   * Sterbetag und -ort
   * Tatsache, dass der Betroffene vom Wahlrecht ausgeschlossen ist
   * steuerrechtliche Daten
   * evtl. die Tatsache, dass Passversagungsgründe vorliegen, ein Pass versagt oder entzogen oder eine Anordnung getroffen worden ist, wonach der Ausweis nicht mehr dazu berechtigt, die Bundesrepublik Deutschland zu verlassen.

Das deutsche Melderegister wird als öffentliches Register geführt. So können Melderegisterauskünfte, die gebührenpflichtig sind, von jedem über Dritte eingeholt werden. Die Meldebehörde informieren über die Voraussetzungen und die Kosten dieser Auskünfte. Die Kosten werden in den meisten Bundesländern durch eine kommunale Satzung geregelt, eine bundeseinheitliche Gebühr gibt es nicht.


Ist ne ganze Menge, was da soin den Ämtern herumschwirrt. Da fragt man sich in der Tat, was eine Volksbefragung da Neues bringen soll. Noch mehr Informationen? Jedenfalls sind wir jetzt bundesweit über Steuernummern und später auch die Lohnsteuernummer bestens erfasst. Die Idee, einen kleinen Chip ins Ohrläppchen zu setzen, um uns eindeutig zu identifizieren, können wir jetzt ja angehen. Würde dem anderen Wolfgang sicherlich gefallen.

In der Sendung sprechen wir mit Peter Welchering, Fachjournalist, der sich zu diesem Thema schlau gemacht hat.



Die Games Convention in Leipzig öffnet ihre Pforten



Spielen liegt einfach in der Natur des Menschen - einzig sein Spielzeug verändert sich mit der Zeit. Die Gegenwart und Zukunft des Spielens kann man auf der GC kennen lernen und ausprobieren. Denn Europas größte Messe für interaktives Entertainment bietet auf 115.000 qm für jedes verspielte Herz etwas: rasante und spannende Games für die Jugendlichen, spaß- und strategiestarke Spiele für Erwachsene,

altersgerechte Kinder- und Familienspiele, durchdachte Bildungssoftware und vieles mehr. Zudem sorgt die GC für jede Menge Unterhaltung mit vielen Shows, einem eigenen Outdoor-Beach-Club und fetzigen Funsports-Möglichkeiten. Für vier Tage wird die GC zu Deutschlands spektakulärstem Vergnügungspark, dessen Besuch man nicht vergessen wird!


So stellt sich die Games Convention im Internet vor. Dass man mit GC bereits in der richtigen Szene verstanden wird, ist selbstverständlich. Im letzten Jahr waren es immerhin 183.000 Besucher; in diesem Jahr will man zulegen und erwartet mindestens 200.000.

Am Rande notiert: Leipzig wird um den Erhalt der Messe kämpfen müssen. Denn Frankfurt lockt mit attraktiven Angeboten. Die GC würde sicherlich gut zur Buchmesse aufschließen. Mal sehen, was da so passiert.

Mit Felix Buschbaum haben wir den richtigen Mann am Telefon. Natürlich ist er heute schon in Leipzig, da der Entwicklerkongress am 20.8. beginnt.  



Die GC findet dann vom Do, 23.8. bis So, 26.8. statt. Nichts wie hin.


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