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17.09.2007
Folge 68

Für Senioren Und kranke Menschen: Notrufhandy mit GPS

Mit dem speziell für die Bedürfnisse älterer und kranker Menschen entwickelte Sicherheitshandy haben diese den direkten Draht zur Notrufzentrale. Das Handy, ausgestattet mit GPS und Notrufknopf, ist äußerst bedienungsfreundlich. "Secufone eignet sich besonders für Senioren und Personen, die gesundheitliche Probleme haben".



Secufone ist ein satellitengesteuertes Mobiltelefon mit Call-Center-Link. Um die Bedienung möglichst einfach zu gestalten, verfügt es über nur vier Haupttasten: Eine Taste, um das Telefonbuch zu öffnen, eine um das Bedienungsmenü aufzurufen, eine grüne Taste, um die Auswahl zu bestätigen und eine rote Taste, um gerade begonnene Aktionen zu annullieren. Die Alarmtaste ist für den speziellen Gebrauch. Wird sie gedrückt, besteht sofort eine Verbindung zur angeschlossenen Notrufzentrale Europ Assistance. Anhand des integrierten GPS weiß die Zentrale genau, wo sich der Anrufer befindet.

Das Triband-Handy wiegt 160 Gramm, ist 6,6 mal 13,9 mal 2,5 Zentimeter groß, beherrscht GPRS und verfügt laut Hersteller über eine Standby-Zeit von 24 Stunden bei aktivem GPS (alle 5 Sekunden). Die angegebene Gesprächszeit beläuft sich auf 300 Minuten. Die nächste Generation dieses Mobiltelefons ist mit eingebauter Kamera, Agenda und Navigationssystem geplant.

http://www.secufone.com


Ein schnelles, mobiles Internet

Wie es gehen kann, wenn man heute eine flachsige Bezeichnung einführt und diese dann kurze Zeit später wieder umsetzen muss, habe ich bei diesem Thema gesehen. Plötzlich stand im Ablauf das Thema: Kanadisches Diddeldaddel. Ich wusste da nun wirklich nichts mit anzufangen. Später stellte sich dann heraus, dass es um einen IFA Beitrag geht, den wir in Berlin schon aufgenommen hatten. Da Wolfgang Rudolph meinen PDA Loox 720 immer höhnisch als Daddelcomputer bezeichnet, wurden die geistigen "Verbiegungen" langsam klar.
Es geht um ein Gerät von Datawind, das ähnlich klein ist und einen Riesenvorteil besitzt: man kann mit ihm ein sehr schnelles Internet realisieren, da man einen raffinierten Trick anwendet.
Mit normalem Handy und einem PDA ins Internet zu gehen, ist wirklich nicht empfehlenswert, weil die drei Buchstaben www plötzlich mit warte, warte, warte übersetzt werden können.

Datawind macht es anders. Bevor ich die gewünschte Seite auf meinem Diddeldaddelgerät zu sehen bekomme, war sie vorher schon in Kanada und wurde dort zurechtgestutzt. Das Ergebnis ist dann eine abgespeckte Seite mit allen wichtigen Informationen, die dann natürlich viel schneller transportiert werden kann. Vor drei Jahren hatten wir dieses Verfahren schon auf der CeBit entdeckt. Jetzt scheinen die Kinderkrankheiten überwunden zu sein.



Mit einer Seitenladezeit von fünf bis sieben Sekunden über GPRS ist der Pocketsurfer bis zu 30 Mal schneller als ein vergleichbares Gerät wie PDA oder Smartphone im mobilen Netz. Webseiten werden auf dem 640-x-240-Breitbild-Farbdisplay exakt so angezeigt wie auf den Bildschirmen des heimischen Desktops oder Notebooks: im Original-HTML-Layout mit Grafik, Java und kompletter Funktionalität. Vorbei sind damit die Zeiten, in denen die Anwender sich mit Miniausschnitten und stark eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten wie bei WAP und Web Clipping mit PDAs zufrieden geben musste.

Weil man mit dem Gerät überall dort arbeiten kann, wo auch das Handy funktioniert, ist der Anwender nicht mehr auf WiFi-Hotspots angewiesen. Zugang zu E-Mails und E-Mail-Anhängen, Messenger-Funktionen, Nachrichten, Sport, Wetter, Online-Auktionen und Milliarden anderer Seiten ist nun jederzeit und fast überall möglich.

http://www.datawind.com


Ich schreibe lieber ZEG, sonst kommt noch eine Abmahnung

Was mag wohl in den Abteilungsleiter bei der Gebühreneinzugszentrale der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands gefahren sein, als er unten stehenden Katalog ausarbeitete. Gleichzeitig verschickte er eine Abmahnung an ein Bildungsportal, das die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands auch schon des öfteren geärgert hat. Fortan soll es falsche Begriffe geben (fett), die durch die dahinter stehenden Formulierungen zu ersetzen seien. Das sorgte für Furore und letztlich war dies ein peinlicher Imageverlust der Gebühreneinzugszentrale der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands.

Irgendwann war auch ein Mitarbeiter des Beauftragtendienstes der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter bei mir zu Hause. Wie meine Frau mir später erzählte, stellte er sofort den Fuß in die Tür, ja dieser Mitarbeiter des Beauftragtendienstes der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter.
Dabei ist dann letztlich herausgekommen, dass wir beide die gesetzlichen Rundfunkgebühren bezahlen. Da gab es Daueraufträge und das lief so schön. Jetzt, nachdem der Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter sich einmischte, fiel das auf.
Natürlich führte dies zur gesetzlich vorgesehenen Abmeldung von zum Empfang bereit gehaltener Rundfunkgeräte; und zwar für eine Person. Vorab ließ ich mir noch ein Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit dessen Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird aushändigen, um nachzusehen, wie sehr ich an der gesetzlichen Rundfunkgebührenpflicht gebunden bin, was die Autoradios angeht.
Der Mitarbeiter des Beauftragtendienstes der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter hatte großes Glück gehabt, dass ich nicht zu Hause war. Ich hätte ihm voll auf den Fuß getreten oder ihn das Treppenhaus hinunter befördert.

Für die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands war dies ein schlechtes Geschäft. Der voreilige Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter hatte es geschafft, dass wir zu Hause jetzt billiger davonkommen.
Interessant wäre zu wissen, ob der Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter von der Provision des Beauftragtendienstes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Rundfunkgebührenbeauftragten etwas hat abgeben müssen. Denn immerhin kassieren sie (der Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter) ja 40 Prozent von dem Bescheid der räumlich zuständigen Landesrundfunkanstalt über die gesetzliche Rundfunkgebühr.



GEZ-Gebühren : gesetzliche Rundfunkgebühren
GEZ für PC zahlen : gesetzliche Rundfunkgebühr für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
GEZ-frei : von der gesetzlichen Rundfunkgebühr befreit
GEZ-Gebührenpflicht : gesetzliche Rundfunkgebührenpflicht
GEZ-gebührenfrei : von der gesetzlichen Rundfunkgebühr befreit
GEZ-Rundfunkgebühr : gesetzliche Rundfunkgebühr
PC-"Wegelagerei-Gebühr" der GEZ : gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
GEZ-Gebührenfahnder : Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
GEZ-Fahnder : Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
GEZ-Zwangsanmeldung : Begriff nicht existent, da bei einer gesetzlichen Gebührenpflicht keine Zwangsanmeldung möglich ist
GEZ-Anmeldung : gesetzlich vorgesehene Anmeldung von zum Empfang bereit gehaltener Rundfunkgeräte
GEZ-Abmeldung : gesetzlich vorgesehene Abmeldung der angemeldeten zum Empfang bereit gehaltenen Rundfunkgeräte
GEZ-Anschreiben : Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit dessen Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird
GEZ-Brief : Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit dessen Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wirdGEZ-Briefserien : mehrere Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit deren Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird
GEZ-Gebührenbescheid : Bescheid der räumlich zuständigen Landesrundfunkanstalt über die gesetzliche Rundfunkgebühr
GEZ-Widerspruchsbescheid : Widerspruchsbescheid der räumlich zuständigen Landesrundfunkanstalt über die gesetzliche Rundfunkgebühr
GEZ-Antwortbogen : dem Informationsschreiben der GEZ beigefügtes Formular zur Erteilung der Auskunft nach § 4 Abs. 5 RGebStV
GEZ-Fälle : Gerichtsverfahren zur Klärung der Rundfunkgebührenpflicht
GEZ-Verweigerer : offenbar sind hiermit Schwarzseher und/oder -hörer gemeint

2.) 1.) Falsche Einzelbegriffe (nicht auf GEZ bezogen)

PC-Rundfunkgebühren : gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
PC-Gebühr : gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
Privatfahnder :Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Gebührenjäger : Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Gebührenhäscher : Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Provisionsjäger : Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Fangprämie : Provision des Beauftragtendienstes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Rundfunkgebührenbeauftragten
Kopfprämie : Provision des Beauftragtendienstes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Rundfunkgebührenbeauftragten
Jagdrevier des Gebührenfahnders : Bezirk des Beauftragtendienstes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Rundfunkgebührenbeauftragten
Mitglied der Rundfunkgebührenzahler : Rundfunkteilnehmer aufgrund der gesetzlichen Rundfunkgebührenpflicht


Farbräume sind nicht trivial

Für viele wird dieses Interview mit Prof. Dietrich Sauter vom Institut für Rundfunktechnik ein schlechtes Gewissen erzeugen. So geht es mir auch. Eigentlich sollte ich viel mehr über Farbräume wissen und vor allen Dingen meine Arbeitsgeräte richtig einstellen. Viele werden denken, dass ihr Ausdruck in Farbe doch recht ordentlich ist. Aber wetten: Er könnte noch besser sein.


Handyfoto von Prof. Dr. Friedrich Sauter

Wer sich genau mit der Materie beschäftigen will, der muss einige Kenntnisse in Physik vorweisen. Die Farbe ist zwar genau definiert, doch variiert ihre Empfindung von Mensch zu Mensch. Besonders treten diese Unterschiede natürlich zutage, wenn ein Mensch z.B. Rot-Grün Blind ist. Mein Vater hatte diese Krankheit von Geburt an. Als Lehrer war er unfähig, einem Stift anzusehen, ob der in blau, grün oder rot schreibt. Deshalb musste ich immer herhalten, wenn es darum ging, einen Korrekturstift in rot auszusuchen. Sein Farbempfinden machte sich beim Einstellen des Fernsehgerätes bemerkbar. Wenn er die Farbe, die Helligkeit oder den Kontrast einstellte, dann ergab dies immer ein schreckliches Fernsehbild. Die Leute hatten grüne Gesichter, die Haare waren blau und ansonsten stimmte nichts in der Farbgestaltung. Sein Farbraum war sicherlich subjektiv anders als der der meisten Menschen.


Die CIE-Normfarbtafel. Achtung: Die in der Grafik verwendete Färbung der Wertebereiche ist nur zur groben Orientierung innerhalb des Farbraumes gedacht. Die auf einem (Computer-) Monitor darstellbaren Farben beschränken sich auf eine dreieckige Fläche im Inneren der Grafik – die zudem von Gerät zu Gerät sehr stark abweichen kann. Quelle: Wikipedia

Wir unterscheiden auch zwei verschiedene Arten der Farberzeugung. Zum einen geht es um additive Farben, z.B. beim Fernsehen oder auch beim Computermonitor.



Bei digitalen Bilddaten eignet sich der RGB-Farbraum ausschließlich für die Darstellung am Bildschirm. Bilddaten, die für den professionellen Druck (zum Beispiel Offsetdruck, Siebdruck, Digitaldruck) genutzt werden sollen, müssen in einem subtraktiven Farbmodell reproduziert werden. Hier werden dann aus Rot, Grün, Blau  die Farben Magenta, Gelb und Cyan.

Weitere Informationen http://de.wikipedia.org/wiki/RGB-Farbraum


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