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01.08.2012
Grum-Abschaltung brachte keine Spam-Pause (Heinz Schmitz)

Die Hoffnung, nach der Abschaltung des Grum-Botnetzes war groß, doch das Spamaufkommen bleib ohne Änderung. Zur Zeit ist ein Jahreshoch bei unerwünschten E-Mails zu Viagra-Pillen zu beantworten.

Die Abschaltung des Botnets Grum (http://www.cczwei.de/index.php?id=news&newsid=1814) hatte kaum Auswirkungen auf das internationale Spamaufkommen. Zu diesem Schluss kommt der deutscher Anbieter für E-Mail-Sicherheit eleven (http://www.eleven.de), in einer Untersuchung. "Es überraschte uns, dass andere Anbieter behaupteten, das Spamaufkommen habe sich halbiert. Wir können das nicht bestätigen", berichtet eleven-Sprecher Sascha Krieger.

Das seit 2008 existierende Botnet Grum soll für 17 bis 18 Prozent des weltweit verschickten Spam verantwortlich sein. Zwei seiner Kontrollserver standen in den Niederlanden, einer in Russland, einer in Panama. Nun ist alle vier abgeschaltet. Das Volumen an unerwünschter digitaler Post hat allerdings dadurch nicht abgenommen.
Das eleven Research-Team hat das Spam-Aufkommen seit der Botnet-Abschaltung analysiert. Anstelle des vom US-Anbieter FireEye (http://fireeye.com) behaupteten Rückgangs beobachtete eleven sogar einen teilweisen Anstieg. Das Spam-Volumen der gesamten Woche sei auf gleichbleibendem Niveau geblieben. "Am Wochenende ist es sogar deutlich angestiegen, was sehr ungewöhnlich ist", sagt Krieger.

Für die Kalenderwoche 30 steuert das Spam-Aufkommen einen neuen Jahreshöchststand an. "Klassisch sind das Pharma-Viagra-Wellen, zu der schon in der Vorwoche einzelne Spitzen von Spams beobachtet wurden", weiß Krieger. Seit dieser Woche wird jedoch ausdauernder auf hohem Niveau gespammt. Da Grum sich vor allem auf Pharma-Spam "spezialisiert" hatte, war erwartet worden, dass der Anteil von Viagra und Co. zurückgehen würde. Auch hier ist das Gegenteil der Fall.
(Quelle: http://www.pressetext.de)



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