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| | Mehr Sicherheit im Internet der Dinge (Heinz Schmitz) |
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Im Zeitalter des „Internet der Dinge“ und von „Industrie 4.0“ spielt die Sicherheit von Netzwerken und Funk eine immer größere Rolle.
Am Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit (HGI) der Ruhr-Universität Bochum starten dazu zwei Teilprojekte „Universell konfigurierbare Sicherheitslösung für Cyber-Physikalische Systeme (UNIKOPS)“ und „Effizientes Schlüsselmanagement für mehr Sicherheit im ‚Internet der Dinge‘ (PROPHYLAXE)“.
Unter der Koordination der Hochschule Furtwangen arbeitet das HGI im Projekt UNIKOPS gemeinsam mit der Institut für Halbleiterphysik Frankfurt GmbH und der ESCRYPT GmbH – Embedded Security an einer universell konfigurierbaren Sicherheitslösung für eingebettete Geräte und Systeme. Angriffe und Manipulationsversuche sollen besser erkannt und bekämpft werden: „Wir fokussieren Anwendungsbereiche, bei denen die Geräte und Systeme besonders eng mit der physikalischen Umgebung verbunden sind – beispielsweise Stromnetze oder Ambient Assisted Living“, so Gregor Leander, Projektkoordinator am HGI. Ambient Assisted Living, kurz AAL, sind Produkte und Dienstleistungen, die die Lebensqualität der Menschen vor allem im Alter erhöhen, z.B. Kommunikations- und Notrufsysteme, Techniken zur Mobilisierung oder Systeme für alltägliche Sicherheit (automatische Herdabschaltung, Brandmelder).
Im Projekt „Effizientes Schlüsselmanagement für mehr Sicherheit im ‚Internet der Dinge‘“, kurz PROPHYLAXE, entwickeln die Forscher neue Verfahren zur Verschlüsselung von Daten bei der Funkübertragung. Ein zentrales Element hierbei ist die am HGI entwickelte Kleinst-Chiffre PRESENT. „Dieses Projekt ist schon etwas Besonderes“, erklärt Christian Zenger, Projektkoordinator am HGI, „hier werden Techniken aus dem Forschungsgebiet der informations-theoretischen Sicherheit konkret angewandt, um kryptographische Schlüssel zu generieren“. Darüber hinaus verbinden die Forscher Nachrichtentechnik und IT-Sicherheit mit Anwendungen der Gebäudeautomatisierung. Koordinator des Projekts mit einem Gesamtvolumen von 3,37 Mio. Euro ist das Fraunhofer Heinrich Hertz Institut in Berlin. Außerdem gehören die Robert Bosch GmbH, die ESCRYPT GmbH – Embedded Security, die Technische Universität Dresden (TUD) und die Technische Universität Kaiserslautern (UKL) zu den Partnern.
Weitere Informationen unter:
http://www.hgi.rub.de
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