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SCHLAGZEILEN

23.07.2013
Was IT-Projekte wirklich blockiert (Heinz Schmitz)

Fürchtet sich das Management vor der Einführung neuer Technologien?

Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der IT-Projekte in Unternehmen wurden in der Vergangenheit aufgrund von Ängsten im Vorstand blockiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Online-Backup-Lösungs-Anbieters Mozy (http:// www.mozy.de). 57 Prozent der befragten IT-Entscheider glauben, das Management habe innerhalb des Unternehmens am meisten Angst vor der Implementierung neuer Technologien. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) sagte zudem, ihr Unternehmen sehe die Einführung neuer Technologien generell als Risiko.


Die von Mozy beauftragte Studie wurde im Mai 2013 von Vanson Bourne durchgeführt. Befragt wurden 550 IT-Entscheider und 1.250 Büroangestellte in Großbritannien, USA, Irland, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden. Alle Befragten arbeiten in Unternehmen mit 50 bis 1.000 Mitarbeitern.

Mitunter wirken sich jedoch auch strenge Regeln durch die IT-Abteilung negativ auf Innovationen aus. 52 Prozent der befragten Personen gaben an, schon einmal etwas, das ihnen bei der Erledigung ihrer Aufgaben behilflich gewesen wäre, aufgrund bestehender Regelungen nicht gemacht zu haben. Darüber hinaus werden 24 Prozent aller Ideen, die Geschäftsabläufe optimieren könnten, so lange von der IT-Abteilung hinaus gezögert, dass sie keine positiven Ergebnisse mehr liefern.

Die Ängste, die in Unternehmen herrschen, sind oft irrational und ändern sich mit der Zeit. Besonders gut lässt sich das an dem Einfluss bestimmter Schlagwörter auf die Übernahme neuer Technologien verdeutlichen. Noch vor zwei Jahren war „Cloud“ das unbeliebteste Schlagwort in den Vorstandsetagen. 31 Prozent der befragten IT Manager sagten, dass sich seine Verwendung negativ auf die Genehmigung eines Budgetantrags auswirkte. Inzwischen hat sich die Anzahl der IT Manager, die aus diesem Grund bewusst auf die Verwendung des Wortes „Cloud“ verzichten, fast halbiert. 39 Prozent geben nun an, dass sich die Umschreibung eines Projekts mit dem Wort „Cloud“ positiv auf die Genehmigung eines Projekts sowie auf dessen Finanzierung auswirke.

„Gamification“ blieb im gleichen Zeitraum das ungeeignetste Schlagwort zur Verwendung bei einem Budgetantrag. „Collaboration“, „On Demand“ und „Virtualisierung“ eignen sich dagegen am besten, um die Genehmigung eines Projekts zu unterstützen. Obwohl die Bezeichnungen „On Demand“, „As a Service“ und „Cloud“ oft untereinander austauschbar sind, sagten 17 Prozent der IT-Entscheider, dass die Verwendung von „As a Service“ der Genehmigung eines Projektes abträglich sei. Nur fünf Prozent waren der Meinung das Schlagwort „On Demand“ wirke sich negativ aus. Bei der Bezeichnung „On Demand“ waren 53 Prozent der Ansicht, dass sie der Genehmigung eines Antrags diene. Von „As a Service“ sagten dies nur 15 Prozent.

„Irrationale Ängste im Zusammenhang mit Innovationen, Kollaboration und dem Einsatz neuer Technologien wie Cloud Services können den Unternehmenserfolg mindern. Ein Projekt nur auf Basis von Vorurteilen oder bestimmten Schlagwörtern freizugeben oder abzulehnen führt dazu, dass viele Möglichkeiten ungenutzt bleiben. Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen genau über die tatsächlichen Vorteile und Risiken von Innovationen informiert sein und außerdem neue Entwicklungen im Auge zu behalten, die deren Einführung sicherer machen“, so Gytis Barzdukas, Senior Director of Product Management bei Mozy.



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