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05.05.2016
Starke Passwörter sind wichtig (Heinz Schmitz)

Für immer mehr Geräte und Services im Netz müssen sich Nutzer Kennwörter und Pincodes merken. Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom fühlt sich gut ein Drittel mit der großen Menge an Passwörtern überfordert. Schließlich verwendet ein Internet-Nutzer im Durchschnitt 17 unterschiedliche Passwörter. Wie soll man die Kennwörter verwalten?

Der 5. Mai 2016 ist World Password Day. Online-Banking, Internet-Shopping, E-Mail- und Social Media-Accounts – für immer mehr Geräte und Services im Netz müssen sich Nutzer Kennwörter und Pincodes merken. Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom fühlt sich gut ein Drittel (36 Prozent) aller Bundesbürger mit der großen Menge an Passwörtern überfordert. Schließlich verwendet ein Internet-Nutzer im Durchschnitt 17 unterschiedliche Passwörter (Quelle: Password Research). Das Bochumer IT-Security-Unternehmen G Data gibt zum Passwort-Tag Tipps für mehr Sicherheit im Internet.

Viele Anwender benutzen Passwörter, die auf persönlichen Informationen beruhen und somit leichter zu merken sind. Das wissen auch Angreifer. Oftmals lassen sich beispielsweise kurze numerische Passwörter erraten, indem Geburtsjahr oder Tag und Monat des Opfers ausprobiert werden. Andere gängige Merkhilfen wie Namen von Haustieren oder Lebensgefährten sind ebenfalls mit geringem Aufwand durch Angreifer in Erfahrung zu bringen. Deutlich sicherer sind Kombinationen aus Klein- und Großschreibung, kombiniert mit Ziffern. Sichere Passwörter bestehen aus mindestens acht Zeichen.

Reihen Sie beispielsweise jeweils das erste Zeichen jedes Wortes, Zahlen und Satzzeichen aus dem folgenden Satz aneinander: „Heute, am 5. Mai, erstelle ich ein sicheres Passwort mit mindestens 15 Zeichen“ Das Ergebnis ist folgendes Passwort: Ha05MeiesPmm15Z Ein sicheres Passwort ist allerdings nur ein Baustein für mehr Sicherheit im Internet.

Der Drei-Punkte-Sicherheits-Check:
* Passwörter wechseln: Nutzer sollten in regelmäßigen Abständen die Kennwörter für die Online-Benutzerkonten bei Shops oder sozialen Netzwerken ändern und für jedes Portal ein einzigartiges Passwort einsetzen.

* Virenschutz: In vielen Privathaushalten werden unterschiedliche Geräte zum Surfen im Internet eingesetzt. Daher sollten Anwender beim Sicherheits-Check alle Geräte berücksichtigen – dies umfasst Desktop-PCs ebenso, wie Notebooks oder Smartphones und Tablets. Alle Geräte sollten mit einer aktuellen Virenschutzlösung zum Schutz vor Computerschädlingen wie Keylogger oder Trojaner ausgestattet werden.

* Betriebssystem und Co.: Alle Sicherheits-Updates für das Betriebssystem und die installierte Software sollten umgehend einspielt werden. So sind bestehende Sicherheitslücken für zukünftige Angriffe geschlossen.

Passwortmanager sorgt für mehr Sicherheit
Für mehr Sicherheit und eine einfache Übersicht bei den Zugangscodes sorgen Passwortmanager wie der in der G Data Total Protection. Sensible Daten wie Nutzernamen und Kennwörter werden in einer Datenbank auf der Festplatte verschlüsselt. Zugriff gibt es nur über ein Master-Passwort. Bei der Installation erscheint der Passwortmanager als Icon im Browser und merkt sich alle Zugangsdaten von Webseiten. Durch dieses Modul ist Schluss mit Spickzetteln oder unsicheren Passwörtern.

Siehe auch:
http://www.gdata.de/
http://www.heinz-schmitz.org/index.php/nachrichten-34.html



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